Zum Inhalt springen

Max Heinzer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. März 2026 um 19:11 Uhr durch imported>Brangaene (Wohnort aktualisiert.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Max Heinzer
Medaillenspiegel
Max Heinzer (2012)
Max Heinzer (2012)

Fechten

SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Fechten Weltmeisterschaften
Bronze ItalienDatei:Flag of Italy.svg 2011 Catania Degen Mannschaft
Bronze RusslandDatei:Flag of Russia.svg 2014 Kasan Degen Mannschaft
Bronze RusslandDatei:Flag of Russia.svg 2015 Moskau Degen Mannschaft
Silber DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg 2017 Leipzig Degen Mannschaft
Gold China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg 2018 Wuxi Degen Mannschaft
Bronze UngarnDatei:Flag of Hungary.svg 2019 Budapest Degen Mannschaft
 Europaspiele
Silber PolenDatei:Flag of Poland.svg 2023 Krakau Degen Mannschaft
Fechten Europameisterschaften
Silber BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg 2009 Plowdiw Degen Mannschaft
Bronze Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg 2011 Sheffield Degen
Gold ItalienDatei:Flag of Italy.svg 2012 Legnano Degen Mannschaft
Bronze ItalienDatei:Flag of Italy.svg 2012 Legnano Degen
Gold KroatienDatei:Flag of Croatia.svg 2013 Zagreb Degen Mannschaft
Bronze FrankreichDatei:Flag of France.svg 2014 Straßburg Degen
Gold FrankreichDatei:Flag of France.svg 2014 Straßburg Degen Mannschaft
Silber SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg 2015 Montreux Degen
Bronze SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg 2015 Montreux Degen Mannschaft
Silber PolenDatei:Flag of Poland.svg 2016 Toruń Degen
Bronze TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg 2022 Antalya Degen
 Universiade
Bronze ThailandDatei:Flag of Thailand.svg 2007 Bangkok Degen Mannschaft
Gold SerbienDatei:Flag of Serbia.svg 2009 Belgrade Degen Mannschaft
Bronze RusslandDatei:Flag of Russia.svg 2013 Kazan Degen

Max Heinzer (* 7. August 1987 in Luzern) ist ein Schweizer Sportfechter. Er wohnt in Küssnacht am Rigi und ist Mitglied der Fechtgesellschaft Basel und der Nationalmannschaft. Mit dem Fechten hat er im Fechtclub von Küssnacht angefangen. Er ficht seit dem Alter von 8 Jahren.

Fechtkarriere

Seine fechterische Laufbahn begann Max Heinzer als Florettfechter, bevor ihm Gabriel Nigon, der Leistungssportchef im Schweizerischen Fechtverband, den Wechsel zum Degen nahelegte.<ref name="Porträt NZZ">Der Hecht im Karpfenteich, NZZ Online, 2. Juni 2012, abgerufen am 3. Juni 2012</ref> Ab 2008 wurde er von Gianni Muzio und Angelo Mazzoni (Nationaltrainer) sowie von Manfred Beckmann (FG Basel) trainiert. Am 7. Februar 2010 erzielte er in Lissabon den ersten Schweizer Weltcupsieg im Degenfechten unter Cheftrainer Mazzoni. Seither sind neun weitere Weltcupsiege im Einzel hinzugekommen. Auf der FIE-Weltrangliste Senioren Degen rangiert er aktuell an sechster Stelle (Stand: August 2018).

Bei den Olympischen Spielen 2012 scheiterte Heinzer im Degeneinzel nach dem Auftaktsieg gegen Paris Inostroza im Achtelfinal am späteren Olympiasieger Rubén Limardo.<ref>Degen: Kauter und Heinzer früh ausgeschieden. SF Sport, 1. August 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Oktober 2013; abgerufen am 10. April 2014.</ref> Im Februar 2013 übernahm er nach dem Weltcup-Sieg in Legnano erstmals die Führung in der Weltrangliste, die er 2013 während insgesamt elf Wochen innehatte. Der erste Rang am Grand Prix de Berne 2013 war bereits sein dritter Sieg an diesem Weltcupturnier hintereinander. An den Europameisterschaften in Zagreb gewann er Gold im Teamwettkampf. An den Weltmeisterschaften in Budapest blieb er als Favorit im Einzel und im Team dagegen wegen Fussproblemen hinter den Erwartungen zurück.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Heinzer: «Ein wirklich gutes Jahr» (Memento vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) (PDF; 4,1 MB), Freier Schweizer, 4. Oktober 2013, abgerufen am 26. Oktober 2013</ref>

2014 wurde Angelo Mazzoni im Trainerstab durch den Franzosen Hervé Faget abgelöst.<ref>Die Schweizer Fechter im Hoch, Tages-Anzeiger Online, 25. März 2014, abgerufen am 22. Februar 2015.</ref> Beim Peter Bakonyi World Cup 2015 in Vancouver wuchs Heinzer über sich hinaus und holte als Schlussfechter im Final vom Stand 29:37 zum Endstand 45:41 auf und sicherte damit der Schweizer Mannschaft den ersten Rang.<ref>WC EHS Mannschaften Vancouver: Sieg für das SUI-Team! In: swiss-fencing.ch. 16. Februar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Februar 2015; abgerufen am 22. Februar 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.swiss-fencing.ch</ref>

Bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro erreichte Heinzer den Viertelfinal, wo er sich dem späteren Olympiasieger Park Sang-young mit 4:15 geschlagen geben musste. 2018 gewann er bei den Weltmeisterschaften in Wuxi mit der Mannschaft die Goldmedaille, im Jahr darauf sicherte er sich mit der Mannschaft in Budapest Bronze.

Während der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 2020 war er, gemeinsam mit der Leichtathletin Mujinga Kambundji, der Fahnenträger seiner Nation. 2022 gewann er bei den Europameisterschaften in Antalya im Einzel die Bronzemedaille.

Persönliches

2007 begann Max Heinzer an der Universität Basel Sportwissenschaften zu studieren. Das Studium schloss er 2010 mit dem Bachelor ab, um sich dann professionell auf die Fechtkarriere zu konzentrieren. Daneben ist er als Spitzensportler-Zeitmilitär bei der Schweizer Armee und in einem Teilzeitpensum für die Fritz-Gerber-Stiftung für begabte junge Menschen tätig. Als Freizeitbeschäftigung betreibt er das Fischen in seiner Heimatregion.<ref name="Porträt NZZ" />

Erfolge

Datei:Quarter-finals Fernandez-Heinzer Masters epee 2012 n04.jpg
Max Heinzer in einem Gefecht gegen Silvio Fernández bei den Masters à l’épée 2012
Datei:Award ceremony team Challenge RFF t155905.jpg
Schweizer Degennationalmannschaft 2014: Fabian Kauter, Michele Niggeler, Benjamin Steffen und Max Heinzer
  • Schweizer Meisterschaften
    • SM Junioren 2007: 1. Rang Einzel
    • SM Herren 2008: 1. Rang Team
    • SM Herren 2011: 1. Rang Einzel, 1. Rang Team
    • SM Herren 2013: 1. Rang Einzel, 2. Rang Team
    • SM Herren 2014: 1. Rang Einzel, 1. Rang Team
    • SM Herren 2015: 1. Rang Team

Weblinks

Einzelnachweise

<references />