Zum Inhalt springen

Silanole

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. August 2024 um 21:41 Uhr durch imported>Thomas Dresler (Commonscat mit Helferlein hinzugefügt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Silanole sind Derivate der Silane, bei denen eine oder mehrere Hydroxygruppen an ein Siliciumatom gebunden sind. Sie sind die Siliciumanaloga zu den Alkoholen. Der einfachste Vertreter ist das Hydroxysilan mit der Formel H3Si–OH. Enthält das Molekül zusätzlich einen oder mehrere organischen Reste, so handelt es sich um Organosilanole.

Silanole werden oft durch Hydrolyse von Halogensilanen hergestellt.<ref name="Ralf Steudel">Ralf Steudel: Chemie der Nichtmetalle: Von Struktur und Bindung zur Anwendung. Walter de Gruyter, 2008, ISBN 3-11-021128-9, S. 288 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{H_3SiCl + \ H_2O \ \xrightarrow[]{}\ H_3SiOH \ + \ HCl}</math>

Sie sind oft nicht stabil und reagieren oft spontan unter Wasserabspaltung zu Siloxanen. So dimerisiert Hydroxysilan rasch zu Disiloxan:<ref name="Ralf Steudel"/>

<math>\mathrm{ 2 \ H_3SiOH \ \xrightarrow[]{}\ H_3Si{-}O{-}SiH_3 \ + \ H_2O}</math>

Literatur

Weblinks

Commons: Silanole – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />