Essity Germany
| Essity Germany GmbH
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Essity Germany logo.svg | |
| Rechtsform | Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
| Gründung | 1874 |
| Sitz | Mannheim, Deutschland |
| Leitung | Ulf Sande |
| Mitarbeiterzahl | 3.500<ref>Bundesverband Medizintechnologie: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Essity Germany ( des Vorlage:IconExternal vom 23. Mai 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (abgerufen am 22. Mai 2018)</ref> |
| Branche | Zellulose- und Papierprodukte |
| Website | www.essity.de |
| Stand: 2018 | |
Essity Germany (vormals SCA Hygiene Products) mit operativem Hauptsitz in Mannheim ist eine Tochtergesellschaft des schwedischen Hygienepapierherstellers Essity. Das Unternehmen produziert unter anderem Toilettenpapier, Haushaltsrollen, Taschentücher, Gesichtstücher, Servietten, Inkontinenzprodukte, Damenhygieneartikel und Babywindeln.
Geschichte
1874 wurden die Aschaffenburger Zellstoffwerke gegründet.<ref>Rolf Bühner: Strategie und Organisation: Analyse und Planung der Unternehmensdiversifikation mit Fallbeispielen. Springer-Verlag, 2013, Seite 310; eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden..</ref> 1884 gründeten die Brüder Carl und Rudolf Haas gemeinsam mit Carl Clemm die Zellstofffabrik Waldhof in Mannheim.<ref>Guido Walz: Der Brockhaus, Mannheim: 400 Jahre Quadratestadt - das Lexikon. F.A. Brockhaus, 2006; eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.</ref><ref>Albert Gieseler: Zellstofffabrik Waldhof, Werk Mannheim</ref> Beide Unternehmen fusionierten 1970 zu den Papierwerken Waldhof-Aschaffenburg.
1995 wurde das Unternehmen mehrheitlich von dem schwedischen Holzkonzern SCA übernommen und firmierte anschließend um zur SCA Hygiene Products AG.<ref name="hoppenstedt 2000">Hoppenstedt Aktienführer 2000, Seite 810. Hoppenstedt listet eine durchgehende Kapitalentwicklung von 1985 bis 1999 auf, das heißt die AG bestand durchgehend als dieselbe Kapitalgesellschaft.</ref> Die Aktien der SCA Hygiene Products AG notierte im Amtlichen Handel an den Börsenplätzen Frankfurt und München, später im Regulierten Markt.<ref>Hoppenstedt Aktienführer 2006 und 2009</ref>
2007 übernahm SCA die Marke Tempo, musste aber im Zuge der Übernahme die eigene Taschentuchmarke Softis gemäß der europäischen Kommission veräußern. Der Käufer war das italienische Tissue-Unternehmen Sofidel (deren Taschentuchmarke lautet „Regina“). SCA behielt allerdings eine Lizenz für den Vertrieb von Softis in den Ländern außerhalb von Deutschland und Österreich.<ref>SCA Hygiene Products AG verkauft Taschentuchmarke „Softis“. (PDF) 4. Dezember 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Dezember 2016; abgerufen am 22. November 2016. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
2009 wechselte die Rechtsform zur Societas Europaea; SCA firmierte fortan als SCA Hygiene Products SE.<ref>SCA Hygiene Products AG: Umwandlung der SCA Hygiene Products AG in eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea, SE). Pressemeldung der SCA Hygiene Products AG auf dgap.de, 21. September 2009.</ref> Der SCA-Konzern erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 3,9 Mrd. € und beschäftigte rund 10.000 Mitarbeiter.<ref>Geschäftsbericht 2010 der SCA Hygiene Products SE.</ref> Das Unternehmen gehörte damit laut der jährlich von der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Liste „Top 100 in Deutschland“ zu den 100 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland.
Im Juni 2013 endete die Börsennotierung durch einen Squeeze Out der freien Aktionäre.<ref>SCA Hygiene Products SE: Eintragung des Squeeze-out Beschlusses ins Handelsregister. Pressemeldung der SCA Hygiene Products SE auf dgap.de, 24. Juni 2013.</ref> Die Gesellschaft firmierte ein halbes Jahr darauf um in SCA GmbH.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Seit 13. Dezember 2013 firmierend als SCA GmbH, München. ( des Vorlage:IconExternal vom 9. Januar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Im vierten Quartal 2017 wurde das Unternehmen als Teil der Essity-Gruppe umbenannt. Im Rahmen einer Umstrukturierung wird die Produktion der Marken Tempo und ZEWA 2022/23 am Standort Mannheim gebündelt, während sich der Standort Neuss auf Handelsmarken konzentriert.<ref>Ab 2023 gibt es "Tempos made in Mannheim" Mannheimer Morgen vom 24. November 2022</ref>
Standorte
Neben dem Hauptstandort in Mannheim, welches mit 2.300 Mitarbeitern der größte Standort der Essity-Gruppe in Europa ist,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Factsheet Mannheim, auf www.essity.de ( vom 9. Juni 2019 im Internet Archive), abgerufen am 13. Februar 2020</ref> unterhalt das Unternehmen auch Standorte in Kostheim, Neuss, Witzenhausen, Emmerich am Rhein, Hamburg und Aschheim.<ref>Essity in Deutschland. In: essity.de. Abgerufen am 12. März 2026.</ref>
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2024-12
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-04
- Verpackungsmittelhersteller
- Holzschliff- oder Zelluloseverarbeiter
- Papierhersteller
- Produzierendes Unternehmen (Mannheim)
- Produzierendes Unternehmen (München)
- Ehemals börsennotiertes Unternehmen (Deutschland)
- Unternehmensgründung 1874