Butylselenomercaptan
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| Strukturformel von Butylselenomercaptan | ||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Butylselenomercaptan | |||||||||
| Andere Namen |
Butylselenol | |||||||||
| Summenformel | C4H10Se | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 137,08 g·mol−1 | |||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | |||||||||
| Dichte |
1,24 g·cm−3<ref name="Tschugaeff">L. Tschugaeff: Über Selenomercaptane und einige Derivate derselben. In: Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft, 42, 1909, S. 49–54, doi:10.1002/cber.19090420107.</ref> | |||||||||
| Siedepunkt |
114 °C<ref name="Tschugaeff"/> | |||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
Butylselenomercaptan ist eine organische chemische Verbindung des Selens und das Selenanalogon des Butanols.
Gewinnung und Darstellung
Butylselenomercaptan lässt sich durch Reaktion von Natriumhydrogenselenid-Lösung mit Butylchlorid oder -bromid gewinnen.<ref name="Tschugaeff"/>
- <math>\mathrm{NaSeH + BuBr \longrightarrow BuSeH + NaBr}</math>
Eigenschaften
Butylselenomercaptan ist eine äußerst übelriechende Flüssigkeit. Der Geruch erinnert an eine Kombination aus verfaulendem Kohl, Knoblauch, Zwiebeln, verbranntem Toast und Faulgas. Wie fast alle Thiole und Selenole reagiert Butylselenol als sehr schwache Säure.
Einzelnachweise
<references/>
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gehört zu einer als gefährlich eingestuften Stoffgruppe (CLP-Verordnung)
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:P-Sätze fehlen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Organoselenverbindung
- Alkylverbindung