Zum Inhalt springen

Heinz Hunsdiecker

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2024 um 13:49 Uhr durch imported>Dmicha (doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Heinz Hunsdiecker (* 22. Januar 1904 in Köln; † 22. November 1981 ebenda) war ein deutscher Chemiker.

Leben und Werk

Hunsdiecker studierte unter Robert Wintgen an der Universität zu Köln, wo er 1929 seinen Doktortitel mit einer Dissertation zum Thema „Teilchengewicht, Verbindungsgewicht und Teilchenladung organischer Kolloide“ erwarb. Seine Frau Claire (1903–1995), die er 1931 heiratete, promovierte ebenfalls bei Robert Wintgen.<ref>Jacques Jean; A propos de la réaction de Borodine-Hunsdiecker, Comptes Rendus de l'Académie des Sciences - Series IIC - Chemistry 1999, 2, 181. doi:10.1016/S1387-1609(99)80062-0</ref>

Heinz Hunsdiecker verbesserte zusammen mit seiner Frau Claire 1942 die von Alexander Porfirjewitsch Borodin 1861 entdeckte Methode zur Umwandlung von Monocarbonsäuren in Halogenkohlenwasserstoffe mittels Silbersalzen und Halogenen, vor allem Brom. Die Reaktion heißt deshalb Hunsdiecker-Reaktion.<ref>Heinz Hunsdiecker; Claire Hunsdiecker; Über den Abbau der Salze aliphatischer Säuren durch Brom, Ber. dtsch. chem. Ges. 1942, 75, 291. doi:10.1002/cber.19420750309</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Vorlage:Hinweisbaustein