Zum Inhalt springen

Larissa Marolt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. März 2026 um 16:09 Uhr durch ~2026-19502-63 (Diskussion) (Sonstige Fernsehauftritte).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Rise Up! And Dance Premiere Wien 02 Larissa Marolt.jpg
Larissa Marolt (2014)

Larissa Antonia Marolt (* 10. Juli 1992 in Klagenfurt) ist ein österreichisches Model und eine Schauspielerin. Sie wurde 2009 als Siegerin der ersten Staffel der Castingshow Austria’s Next Topmodel bekannt.

Privatleben

Marolt wurde 1992 in Klagenfurt<ref>Larissas Vater: Offener Brief an Petzner. In: oe24.at. 22. Januar 2014, abgerufen am 22. Januar 2014.</ref> als zweites von vier Kindern des Hoteliers und ehemaligen FPÖ-Politikers Heinz Anton Marolt und seiner Frau Elke geboren.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Betriebschronik und Familiengeschichte (Memento vom 22. Januar 2014 im Internet Archive) auf der Webseite des Hotel Marolt</ref> Sie wuchs in St. Kanzian am Klopeiner See auf. Als 14-Jährige war sie im Jugendtheaterclub des Stadttheaters Klagenfurt aktiv,<ref>Dschungelcamp 2014: Kandidatin Larissa Marolt. Die Dschungelcamp-Kandidatin wird Prinzessin. In: RTL.de. 2. Februar 2014, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> wo sie als Model entdeckt wurde.<ref>RTL Explosiv Weekend vom 18. Jänner 2014</ref> Von 2011 bis 2016 lebte sie in einer Beziehung mit dem amerikanischen Filmemacher Whitney Sudler-Smith.<ref>Larissa Marolt – Liebes-Aus nach fünf Jahren. In: Gala. 23. November 2016, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref>

Karriere

Karriere als Model

Im Februar 2009 wurde sie Siegerin der ersten Staffel der Castingshow Austria’s Next Topmodel und erhielt einen Vertrag bei der Agentur Wiener Models. Sie qualifizierte sich dadurch für die vierte Staffel von Germany’s Next Topmodel, bei der sie den achten Platz belegte.<ref>Stephan Schild: GNTM: Aus für Larissa. In: Kleine Zeitung. 24. April 2009, abgerufen am 24. April 2009.</ref> Sie erhielt einen Vertrag bei ONEeins Management, einer Tochtergesellschaft der Heidi Klum GmbH. Im Juni 2014 beendete sie die Zusammenarbeit.<ref>Zusammenarbeit beendet. Hier tanzt sich Dschungel-Zicke Larissa aus dem Klum-Vertrag. 12. Juni 2014, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref>

2013 lief sie als Model bei vier Shows der New York Fashion Week über den Laufsteg.<ref>Julia Slamanig: Larissa Marolt: „New York ist teuer und stressig“. In: Kleine Zeitung. 30. Oktober 2013, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> Im Februar 2014 zierte sie zum dritten Mal das Cover der österreichischen Frauenzeitschrift Madonna.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cover des Magazins Madonna vom 1. Februar 2014 (Memento vom 26. Februar 2017 im Internet Archive) auf abcpix.net, abgerufen am 6. Oktober 2017</ref> Im März 2014 wurde sie als Model für die Mercedes-Benz Fashion Week in Istanbul gebucht.<ref>Let’s Dance 2014-Star Larissa Marolt: Auf der Fashion Week in Istanbul. In: ProSieben. 6. März 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. März 2014; abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> Im Mai 2014 modelte sie in Köln für das Modelabel Garcon F by Florian Wess.<ref>Ohne Stolper-Pannen: Larissa Marolt eröffnet Fashion-Show. In: News.at. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 8. August 2014; abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref>

Auf der Berlin Fashion Week lief sie im gleichen Jahr für das Modelabel Minx by Eva Lutz über den Laufsteg.<ref>Larissa Marolt lief für Minx by Eva Lutz. In: Heute.at. 10. Juli 2014, abgerufen am 11. April 2020.</ref> Auf der Berlin Fashion Week im Jänner 2016 lief sie als Model für die Modelabel Sportalm und Riani sowie für die Modedesignerin Rebekka Ruetz.<ref>Promis auf der Fashion Week Berlin: Küsschen von Irina – und ein kleiner Unfall-Schock. In: Stern. 21. Januar 2016, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> Für Riani lief sie auch bei der Berlin Fashion Week im Juni 2016.<ref>Mütter, Töchter, Mode: Hand in Hand bei der Fashion Week. In: Allgemeine Zeitung. 29. Juni 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. Juli 2016; abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref>

Karriere als Fernsehdarstellerin und Schauspielerin

Im November 2009 hatte Marolt mit einem Gastauftritt in der Sat.1-Daily-Soap Eine wie keine ihre erste Schauspielrolle. Ab Jänner 2010 war sie in der Doku-Soap Die Model-WG auf ProSieben zu sehen, verließ die WG aber zugunsten ihrer schulischen Ausbildung in der zweiten Episode. Nach bestandener Matura am Klagenfurter St.-Ursula-Gymnasium 2010 wurde sie am Lee Strasberg Theatre and Film Institute in New York City aufgenommen<ref>Larissa Marolt: New York wartet auf sie. In: Gala. 30. August 2010, abgerufen am 5. November 2010.</ref>, wo sie von 2011 bis 2013 studierte.<ref>IBES 2014 – Biografie der ANTM-Gewinnerin Larissa Marolt. In: Castingshow-News. 16. Januar 2014, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> Von Februar bis August 2011 spielte sie in 128 Folgen die Nebenrolle der Maxi König in der Sat.1-Telenovela Anna und die Liebe.<ref>Das Kärntner Model und die Seifenoper. In: Kleine Zeitung. 7. Februar 2011, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref>

Im Jänner und Februar 2014 nahm sie an der deutschen Reality-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! von RTL teil und belegte dort den zweiten Platz.<ref>Anja Rützel: Dschungelcamp: Der Widerspenstigen Verschmähung. In: Spiegel Online. 2. Februar 2014, abgerufen am 2. Februar 2014.</ref> Mit acht Teilnahmen in Folge an den sogenannten „Dschungelprüfungen“ war sie im Vergleich aller internationalen Adaptionen des Formats (I’m a Celebrity…Get Me Out of Here!) fünf Jahre lang Rekordhalterin.<ref>Acht Mal Ekel für Model-Zicke – Welt-Rekord: Larissa schlug sogar Camperin mit zehn Prüfungen. In: Focus. 25. Januar 2014, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> Am 8. Februar 2014 erhielt sie vom Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider den „Special Lindwurm Award“ überreicht.<ref>Larissa Marolt erhielt „Special Lindwurm Award“. In: Kleine Zeitung. 8. Februar 2014, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref>

2013 stand sie für ihren ersten Kinofilm, den österreichischen Tanzfilm Rise Up! And Dance von Barbara Gräftner, vor der Kamera. Sie spielte darin eine Nebenrolle. Premiere des Films war am 11. März 2014 in Wien.<ref>Larissa Marolt im Film „Rise up and dance“. In: Rheinische Post Online. Abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />RISE UP! and dance (Memento vom 12. März 2014 im Internet Archive), AustrianFilm.at</ref> Ebenfalls 2014 nahm sie an der RTL-Show Let's Dance teil und belegte mit ihrem Tanzpartner Massimo Sinató den vierten Platz.<ref>„Let’s Dance“: Larissa Marolt verpasst das Halbfinale. In: Focus Online. 16. Mai 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Oktober 2017; abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> Im April 2014 wurde ihr eine Romy für die „Aufregendsten Fernsehminuten“ verliehen.<ref>Tatort ROMY: Die großen Sieger der Gala. In: Kurier.at. 16. April 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. April 2014; abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref>

Am 17. Juni 2014 wurde sie in Wien bei den Leading Ladies Awards des Magazins Madonna mit dem „New Face Award“ ausgezeichnet.<ref>Österreichischer Frauen-Preis: Christina Stürmer ist eine Leading Lady. In: Focus Online. 8. Juni 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Oktober 2017; abgerufen am 6. Oktober 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.focus.de</ref> Am 18. Juli 2014 erhielt sie einen „Walk-of-Fame“-Stern an der Seepromenade in St. Kanzian am Klopeiner See.<ref>Julia Wernig: Ein Stern, der ihren Namen trägt. In: Kleine Zeitung. 19. Juli 2014, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref><ref>Ein Sternchen für Larissa. In: oe24.at. 19. Juli 2014, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> Im August 2014 war sie in der Show Schlag den Star zu sehen, in der sie Annica Hansen unterlag.<ref>Larissa Marolt bei Schlag den Star: Im Duell mit Annica Hansen. In: ProSieben. 30. Juli 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. August 2014; abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref>

In der 6. Staffel von Austria’s Next Topmodel wirkte sie als Mentorin mit. Zudem gehörte sie in der 4. Staffel der österreichischen Castingshow Die große Chance neben Oliver Pocher, Petra Frey und Peter Rapp zur Jury.<ref>Larissa mal 3: Zwei TV-Shows und „Heute“-Kolumnistin. In: heute.at. 7. September 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Oktober 2017; abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> Die gleiche Funktion übernahm sie auch in dem Show-Ableger Die große Chance der Chöre.<ref>Sechs Chöre lösten Halbfinal-Tickets. In: Kurier. 17. April 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Mai 2015; abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> In der SOKO-München-Episode Der stumme Diener (2015) spielte sie die Rolle eines Dienstmädchens.<ref>Larissa Marolt im TV unter Mord-Verdacht. In: Heute.at. 2. Februar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Oktober 2017; abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> 2015 spielte sie die Rolle einer Spielerfrau in Alarm für Cobra 11.<ref>Larissa Marolt spielt in „Alarm für Cobra 11“. In: Der Standard. 14. April 2015, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> In der zweiteiligen Doku-Soap Larissa goes to Hollywood, die am 25. April und am 2. Mai 2015 ausgestrahlt wurde, begleitete sie der Fernsehsender RTL zu diversen Fernsehengagements in Deutschland und Österreich sowie zu Model- und Schauspieler-Castings in die USA.<ref>RTL geht mit Larissa Marolt nach Amerika. In: Der Standard. 25. März 2015, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> 2017 war Marolt Kandidatin bei Global Gladiators.

Zusammen mit Sebastian Fischer und Dieter Bach war Marolt Hauptdarstellerin in der 14. Staffel der ARD-Telenovela Sturm der Liebe. Darin spielte sie vom 14. August 2017 bis zum 18. Oktober 2018 die Rolle der Ärztin Alicia Lindbergh.<ref>Model aus Österreich. Larissa Marolt steigt in bekannter ARD-Telenovela ein. In: Stern. 29. Mai 2017, abgerufen am 6. Oktober 2017.</ref> Im März 2019 trat sie als Gastdarstellerin in sechs Folgen erneut in dieser Rolle in Erscheinung.

Im Herbst 2018 spielte sie in Potsdam in der Nikolaikirche in dem Theaterstück Jedermann von Hugo von Hofmannsthal die Rolle der Buhlschaft an der Seite von Wolfgang Bahro, Max Schautzer und Timothy Peach.<ref name="SPON-1230612">Anja Rützel: Larissa Marolt: Vom Dschungelcamp auf die Theaterbühne. In: Spiegel Online. 3. Oktober 2018, abgerufen am 17. April 2020.</ref> Von Juni bis September 2019 spielte Marolt die Tiffany O’Toole in der Inszenierung Unter Geiern – Der Sohn des Bärenjägers bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg.<ref>Premiere Unter Geiern (Kopie 1) | Karl-May-Spiele. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Juli 2019; abgerufen am 2. Juli 2019.</ref> In der ersten Staffel der ZDF-Vorabendserie Blutige Anfänger verkörperte Marolt Anfang 2020 die Rolle der Polizeischülerin Leonie Ruska. Sie kehrte für zwei Gastauftritte in der zweiten Staffel zurück.

Filmografie

Schauspielerin

Synchronsprecherin

Sonstige Fernsehauftritte

Datei:Germanys Next Topmodel Finalisten Staffel 4.jpg
Larissa Marolt (Zweite von rechts) mit den anderen Finalistinnen der 4. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2009)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Larissa Marolt (2009) | Aylin Kösetürk (2010) | Lydia Obute (2011) | Antonia Hausmair (2012) | Greta Uszkai (2013) | Oliver Stummvoll (2014) | Fabian Herzgsell (2015/16) | Isak Sunday Omorodion (2017)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein