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Andreas Schweiger (Biathlet)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Andreas Schweiger Vorlage:SportPicto
Verband Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 10. Juni 1953
Geburtsort SchwangauDeutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Sterbedatum 5. November 2018
Sterbeort Schwangau
Karriere
Beruf Kaufmann
Verein TSV Schwangau
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Nationale Medaillen 2 × Goldmedaille ? × Silbermedaille ? × Bronzemedaille
 Biathlon-Weltmeisterschaften
Bronze 1978 Hochfilzen Staffel
Silber 1981 Lahti Staffel
 Deutsche Meisterschaften
Gold 1978 Einzel
Gold 1979 Einzel
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 23. (1977/78)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 0 1 2
 

Andreas Schweiger (* 10. Juni 1953 in Schwangau; † 5. November 2018 ebenda<ref>Traueranzeige. In: trauer-im-allgaeu.de. 7. November 2018, abgerufen am 7. November 2018.</ref>) war ein deutscher Biathlet.

Werdegang

Andreas Schweiger war, obwohl ohne Einsatz bei Olympischen Winterspielen geblieben, einer der erfolgreichsten bundesdeutschen Biathleten gegen Ende der 1970er und dem Beginn der 1980er Jahre. 1973 begann er für 13 Jahre seinen Dienst in der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Mittenwald. Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 1978 in Hochfilzen gewann er gemeinsam mit Gerhard Winkler, Hans Estner und Heinrich Mehringer hinter den Teams aus der DDR und Norwegen die Bronzemedaille. Im selben Jahr hatte er kurz zuvor gleich beim ersten Wettbewerb des neugeschaffenen Biathlon-Weltcups in Ruhpolding Platz drei im 20-km-Einzel belegt. 1978 und 1979 wurde Schweiger Deutscher Meister in den 20-Kilometer-Wettbewerben. 1981 konnte die bundesdeutsche Staffel bei den Biathlon-Weltmeisterschaften mit Peter Angerer, Schweiger, Fritz Fischer und Franz Bernreiter die Silbermedaille hinter der DDR und vor der Sowjetunion gewinnen. In der Saison 1982/83 belegte Schweiger hinter Angerer und noch vor Frank Ullrich und Matthias Jacob den zweiten Platz im Biathlon-Weltcup-Rennen (Einzel) von Ruhpolding,<ref name="abendblatt-1983198301288301033006">Biathlon-Erfolg. In: abendblatt.de. 28. Januar 1983, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. Juli 2014; abgerufen am 7. November 2018 (Artikelanfang frei abrufbar).</ref> fünf Wochen später im Einzel von Oslo war er Dritter hinter Dmitri Wassiljew und Johann Passler, es war sein letzter Podestplatz im Weltcup.<ref>Schweiger Andreas. In: neveitalia.it. Abgerufen am 7. Februar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nach seiner aktiven Karriere kehrte Schweiger 1988 nach Schwangau zurück. Er wurde Trainer und Kommunalpolitiker. Als Langlauftrainer engagierte er sich beim TSV Schwangau<ref>Leistungssport – Sportförderung. Gymnasium Hohenschwangau, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. September 2014; abgerufen am 7. Februar 2016.</ref> und betrieb als Pächter einen Parkplatz. Im November 2018 starb er im Alter von 65 Jahren in seiner Geburtsgemeinde Schwangau.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein