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Viessmann

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Viessmann Generations Group GmbH & Co. KG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Viessmann-logo.svg
Rechtsform GmbH & Co. KG<ref name="imp">Viessmann Generations Group | Imprint. Abgerufen am 7. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Gründung 1917
Sitz Battenberg (Eder),<ref name="imp" />
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung
  • Maximilian Viessmann
  • Boris Scukanec Hopinski
  • Frauke von Polier<ref>Imprint. In: Viessmann Generations Group. Abgerufen am 12. September 2025.</ref>
Mitarbeiterzahl ca. 16.400 (2023)<ref name="KA2023">Viessmann Generations Group GmbH & Co. KG (vormals: Viessmann Group GmbH & Co. KG), Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023. In: Unternehmensregister. 17. Oktober 2024.</ref>
Umsatz 4,41 Mrd. Euro (2023)<ref name="KA2023" />
Branche Heiztechnik (Klima- und Kühllösungen)
Website viessmann.group
Stand: 31. Dezember 2023
Das Foto zeigt das Gebäude der Viessmann-Group vom Rande der Dr.-Vießmann-Straße
Viessmann an Hans Vießmanns Geburtsort in Hof an der Saale

Die Viessmann Generations Group GmbH & Co. KG (ehemals Viessmann Group GmbH & Co. KG) ist eine Holding der Familie Viessmann, die auf das 1917 gegründete Familienunternehmen Viessmann zurückgeht. Die Viessmann Generations Group investiert in bestehende sowie im Aufbau befindliche Unternehmen,<ref name="Leppert">Thorben Lippert: Viessmann-Familie beteiligt sich fleißig weiter. In: Private-Banking-Magazin. 25. Oktober 2024, abgerufen am 15. September 2025.</ref> vor allem in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, Förderung von Gesundheit, Bildung und Wissenschaft. Hierzu gehören etwa Unternehmen in den Bereichen Netzinfrastruktur, Nah- und Fernwärme-Infrastruktur oder Kühl- und Reinraumtechnik.<ref name="Tuma" />

Das Hauptgeschäft des Unternehmens bildeten bis 2023 Heiztechnikprodukte. Im April 2023 übernahm der US-amerikanische Konzern Carrier Global diese Sparte von Viessmann für 12 Milliarden Euro und führt sie als Viessmann Climate Solutions SE weiter.<ref>Was Viessmanns Wärmepumpen-Deal in den USA bedeutet. In: ZDFheute. 26. April 2023, abgerufen am 8. April 2024.</ref> Viessmann war Stand 2023 mit 22 Produktionsgesellschaften in 12 Ländern, 68 Vertriebsgesellschaften in 31 Ländern und 120 Verkaufsniederlassungen vertreten.<ref>Andreas Wilkens: Wärmepumpen-Hersteller Viessmann soll angeblich von US-Firma übernommen werden. In: heise online. 25. April 2023, abgerufen am 11. September 2025.</ref>

Geschichte

1917–1945: Erste Jahrzehnte unter Johann Vießmann

Der Schlosser Johann Vießmann (1879–1956)<ref>Ulrich Eisenbach: Viessmann, Hans. In: Deutsche Biographie. Abgerufen am 11. September 2025.</ref> gründete Viessmann im Jahr 1917 im oberfränkischen Hof an der Saale. In den ersten Jahren arbeitete das Unternehmen an der Reparatur von Textilmaschinen und Autos, ab 1928 wurde in das spätere Hauptgeschäft des Heizkesselbaus eingestiegen. 1937 erfolgte der Umzug des Unternehmens in das nordhessische Allendorf (Eder), zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen rund 30 Mitarbeiter.<ref>Klaus Jungheim: Heiztechnik-Unternehmen Viessmann: Alles begann in einer Schlosserei. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 27. April 2023, abgerufen am 11. September 2025.</ref>

Ab 1946: Ausbau unter Hans Vießmann

1946 übernahm Hans Vießmann den Betrieb von seinem Vater. In seiner Zeit entwickelte sich der kleine Produktionsbetrieb zu einem großen Unternehmen.<ref>Alfons Oebbeke: Dr. Dr. Hans Viessmann ist gestorben. In: Baulinks. 9. April 2002, abgerufen am 11. September 2025.</ref> In den 1950er-Jahren begann das Unternehmen mit der Herstellung von Stahl-Heizkesseln für Heizöl, darunter 1957 die Einführung des Zweistoffkessels mit jeweils einer Feuerung für feste Brennstoffe und für Öl. Zu diesem Zeitpunkt war die Zahl der Mitarbeiter bereits auf etwa 350 Personen angestiegen.<ref name="100 Jahre">100 Jahre Viessmann – von der Schlosserei zum Weltunternehmen. (PDF) In: Viessmann. 2017, abgerufen am 12. September 2025.</ref><ref name="BR">Christiane Scherm: Jubiläum in Hof: 100 Jahre Heiztechnik Viessmann. In: Bayerischer Rundfunk. 14. November 2017, abgerufen am 12. September 2025.</ref>

In den 1970er-Jahren wurde ein damals neuartiger Heizkessel aus Edelstahl vorgestellt,<ref name="100 Jahre" /> zudem wurde mit der Einführung von Solaranlagen und Wärmepumpen begonnen. Unter Hans Vießmann wurden dabei viele Neuerungen eingeführt und rund 1.500 Patente angemeldet.<ref name="BR" /> 1972 expandierte das Unternehmen nach Frankreich an den Standort Faulquemont, im darauffolgenden Jahr wurde auch am einstigen Gründungsort Hof wieder ein Produktionswerk eröffnet.<ref name="100 Jahre" /> Im August 1979 wurde die Kesselfabrik von Krupp in West-Berlin übernommen, Mitte der 1980er-Jahre folgte die Eröffnung eines weiteren Werkes in West-Berlin.<ref name="HB1989">Viessmann Werke KG: setzt 825 Mill. DM um. Produktion von Heizkesseln in Berlin wird ausgebaut. In: Handelsblatt. 9. Oktober 1989, S. 20.</ref>

Im Bereich der Niedertemperatur-Warmwasserheizung führte Viessmann in den 1980er-Jahren die neuartige zweischalige Verbundheizfläche (biferrale Verbundheizfläche) ein, welche aufgrund ihrer energiesparenden Eigenschaften große Verbreitung fand.<ref>Heizungstechnik von gestern bis heute: Am Anfang war das Feuer. In: SHK Magazin. 13. Dezember 2016, abgerufen am 12. September 2025.</ref> Im Jahr 1989 beschäftigte Viessmann rund 5300 Mitarbeiter an elf Produktionsstätten und Niederlassungen. Es bestanden zu diesem Zeitpunkt Werke in Allendorf, Hof, Berlin, Homberg, Schwandorf, Gladenbach-Erdhausen sowie Faulquemont (Frankreich) und Waterloo (Kanada). Zu diesem Zeitpunkt machte Viessmann rund 30 % seines Umsatzes im Ausland, zudem verteilte Viessmann Herstellerlizenzen unter anderem nach Japan und in andere europäische Länder.<ref name="HB1989" />

1990er-Jahre bis 2023: weitere Internationalisierung

Datei:Messestandish2017.jpg.jpg
Viessmann-Messestand auf der ISH 2017 in Frankfurt/Main

1992 übernahm Martin Viessmann die Firmenleitung von seinem Vater.<ref>Firmengründer Hans Viessmann verstorben. In: Handelsblatt. 3. April 2002, S. 18.</ref> 2013 wurde die finnische Norpe Group, einer der führenden skandinavischen Hersteller gewerblicher Kühlsysteme, von Viessmann übernommen. Damit wurde das Unternehmen zunehmend im Bereich Kältetechnik tätig.<ref>Viessmann wächst im In- und Ausland. In: Frankenpost. 12. März 2014, S. 21.</ref> Seit 2015 betreibt Viessmann in Berlin die Firma Builder wattx, die im Bereich Unternehmensaufbau tätig ist.<ref>Johannes Sill: Venture Builder wattx: Anne Decker Co-Geschäftsführerin. In: wir. 7. September 2022, abgerufen am 12. September 2025.</ref>

2016 gab Martin Viessmann die Geschäftsführung an Joachim Janssen ab, während der Sohn Maximilian Viessmann gleichzeitig ebenfalls Teil der Geschäftsführung wurde.<ref>Peter Brors, Anja Müller: „Was wir erleben, ist ein Jahrhundertwandel“. In: Handelsblatt. Abgerufen am 12. September 2025.</ref><ref>Anja Müller: Ständige Bereitschaft zum Wandel. In: Handelsblatt. 10. November 2016, S. 61.</ref> Im selben Jahr startete Viessmann ein Informations- und Ratgeberportal, das sich an Endanwender wie Neubauer und Modernisierer richtet.<ref>Uwe Marx: Wie die Familie Viessmann ihr Unternehmen umgekrempelt hat. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 1. April 2020, abgerufen am 12. September 2025.</ref> Anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums wurde 2017 ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Allendorf im Beisein der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeweiht. Mit rund 50 Millionen Euro stellt das sogenannte Technikum die größte Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte dar.<ref>Sina Beutner, Martina Hummel, Jörg Paulus: Angela Merkel zu Besuch in der Region: Eröffnung des Technikums bei Viessmann. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 12. April 2017, abgerufen am 12. September 2025.</ref><ref>Anja Müller: Merkel besucht Viessmann: Angela bei der Avantgarde. In: Handelsblatt. 13. April 2017, abgerufen am 12. September 2025.</ref>

2018 errichtete das Unternehmen neben seinem Sitz in Allendorf einen Solarpark zur Deckung von bis zu 7 % des unternehmenseigenen Strombedarfs.<ref>Bernward Janzing: Neue Megawattanlage: Sonne billiger als Industriestrom. In: Die Tageszeitung. 13. Mai 2018, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 7. März 2022]).</ref> Die Anlage besitzt eine Leistung von 2 MW und wurde ohne staatliche Förderung gebaut. Finanziert wird das Projekt stattdessen über den Eigenverbrauch der elektrischen Energie.<ref>Sven Ullrich: Freiflächenanlagen außerhalb von Ausschreibungen. Viessmann baut Solarpark für den Eigenverbrauch. In: Erneuerbare Energien. Das Magazin, 27. März 2018. Abgerufen am 27. März 2018.</ref> 2022 kündigte das Unternehmen an, binnen drei Jahren eine Milliarde Euro in die Entwicklung und den Ausbau von Produktionskapazitäten für Wärmepumpenheizungen investieren zu wollen. Mit den Wärmepumpen sollten sowohl der Klimaschutz im Gebäudesektor vorangetrieben als auch die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten reduziert werden.<ref>Gehört Wärmepumpen die Zukunft? In: Tagesschau. 2. Mai 2022, abgerufen am 2. Mai 2022.</ref>

Seit 2023: Zusammenarbeit mit Carrier, Viessmann Generations Group

Am 25. April 2023 gab das Unternehmen die Übernahme des Geschäftsbereichs Klimalösungen durch den US-amerikanischen Konzern Carrier Global bekannt.<ref>Tobias Dorfer: Carrier Global: US-Konzern will Wärmepumpenhersteller Viessmann übernehmen. In: Die Zeit. 25. April 2023, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 12. September 2025]).</ref><ref>Viessmann verkauft Wärmepumpengeschäft an US-Konzern. In: Tagesschau. 23. April 2023, abgerufen am 12. September 2025.</ref> Zum 2. Januar 2024 war die Transaktion abgeschlossen.<ref>Umweltpolitik: Viessmann schließt Verkauf von Klimasparte an Carrier ab. In: Die Zeit. 2. Januar 2024, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 12. September 2025]).</ref> Zu diesem Zeitpunkt machte der Geschäftsbereich Klimalösungen, zu dem auch die Wärmepumpenproduktion zählt, etwa 85 % des Umsatzes von Viessmann aus.<ref>Catiana Krapp, Katharina Kort, Moritz Koch, Anja Müller, Arno Schütze: Das bleibt von Viessmann nach Verkauf an den US-Konzern. In: Handelsblatt. Abgerufen am 11. September 2025.</ref> Der Kaufpreis belief sich auf 12 Milliarden Euro, vorbehaltlich möglicher Anpassungen, zahlbar in bar und in Aktien von Carrier.<ref name="fr_230511">Hohe Schulden: Verhebt sich Carrier mit Viessmann? In: Frankfurter Rundschau. 11. Mai 2023, abgerufen am 14. Juni 2023.</ref> Im Gegenzug wurde das Familienunternehmen Viessmann durch Abschluss der Transaktion einer der größten Anteilseigner von Carrier. Maximilian Viessmann, inzwischen Geschäftsführer der Viessmann Gruppe, wurde neues Mitglied des Verwaltungsrats von Carrier.<ref>Carrier Announces Portfolio Transformation to Create Global Leader in Intelligent Climate and Energy Solutions. In: PR Newswire. 25. April 2023, abgerufen am 8. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Hauptsitz des Unternehmens verblieb auch nach dem Verkauf in Allendorf (Eder).<ref>Catiana Krapp, Katharina Kort, Moritz Koch, Anja Müller, Arno Schütze: Das bleibt von Viessmann nach Verkauf an den US-Konzern. In: Handelsblatt. 28. April 2023, abgerufen am 12. September 2025.</ref>

In vollständigem Besitz der Familie Viessmann blieb die 2024 neu geformte Holding Viessmann Generations Group, welche sowohl verbliebene als auch neu geschaffene Geschäftszweige wie Netzinfrastruktur, Nah- und Fernwärme-Infrastruktur sowie Kühl- und Reinraumsysteme koordiniert.<ref name="Tuma">Thomas Tuma: »Umsatz motiviert uns nicht«. In: Focus. 8. August 2025, S. 56–58.</ref> Die Erlöse aus dem Verkauf sollen in verschiedene nachhaltige und zukunftsweisende Projekte und Unternehmen investiert werden.<ref name="Tuma" /> Im Bereich Kältetechnik arbeitet Viessmann seit 2023 mit dem italienischen Unternehmen Epta S.p.A. in einem Joint Venture zusammen.<ref>Kühlmöbel-Hersteller: Viessmann und Epta bündeln Kräfte bei Kältetechnik. In: Lebensmittel Zeitung. Abgerufen am 12. September 2025.</ref>

Unternehmensstruktur

Die im Familienbesitz befindliche Viessmann Generations Group GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Battenberg an der Eder<ref>Thomas Hoffmeister: Familie Viessmann spendet eine Million Euro für sauberes Trinkwasser. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 10. Juli 2025, abgerufen am 15. September 2025.</ref> und fungiert als Holding für verschiedene Unternehmensanteile.<ref>Thorben Lippert: Viessmann-Familie beteiligt sich fleißig weiter. In: Private-Banking-Magazin. 25. Oktober 2024, abgerufen am 12. September 2025.</ref> 2023, also kurz vor dem Verkauf des Heiztechnikgeschäftes, hatte das Unternehmen rund 16.400 Mitarbeiter und verzeichnete einen Umsatz von 4,41 Milliarden Euro. In den Jahren zuvor hatte das Unternehmen regelmäßig Umsatzrekorde verzeichnet.<ref name="KA2023" />

Produkte

Viessmann Generations Group

Nach dem Verkauf des Heiztechnikgeschäftes verbleibt bei der Viessmann Generations Group der Geschäftsbereich Kältetechnik.<ref>Bitte mehr Freiheit und weniger Eingriffe. In: Focus. 18. Juni 2024, abgerufen am 12. September 2025.</ref>

Zur Viessmann Generations Group unter Leitung von Maximilian Viessmann gehört zudem der Bereich Viessmann Investment.<ref name="KA2023" /> Dabei investiert das Unternehmen in bestehende sowie im Aufbau befindliche Unternehmen, die in nachhaltigen Bereichen wie Klima- und Umweltschutz, Gesundheit, Bildung und Wissenschaft tätig sind.<ref name="Leppert" /><ref name="Tuma" /><ref>Horst von Buttlar: Viessmann startet nächste Übernahme im Wärmemarkt. In: Wirtschaftswoche. 25. November 2024, abgerufen am 15. September 2025.</ref> Die Viessmann Generations Group hält dabei Mehrheitsanteile an den Unternehmen Gritec, Isoplus, KPS Global, Pewo, Viessmann Clean & Cold Solutions, Aqotec und ETX (Stand 2025).<ref>Majority Investments. In: Viessmann Generations Group. Abgerufen am 15. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weitere Investmentbereiche sind Viessmanns Digitaleinheit VC/O, die in Start-up-Unternehmen investiert und Entwicklungen hinsichtlich Digitalisierung und neuen Geschäftsmodellen beobachtet und gestaltet. Zur VC/O gehört unter anderem das Mittelstandsnetzwerk Maschinenraum in Berlin, das dazu gedacht ist, den deutschen Mittelstand zusammenzubringen.<ref name="KA2023" /><ref name="Tuma" /><ref>Florian Kolf: Familienunternehmen verbünden sich mit Venture Capital. In: Handelsblatt. 26. April 2023, abgerufen am 12. September 2025.</ref> Zudem besteht Viessmann Real Estate, zu der Immobilien, Hotels und Gastronomien gehören.<ref name="KA2023" />

Viessmann Climate Solutions

Das Heiztechnikgeschäft wird seit 2023 von Carrier unter dem Namen Viessmann Climate Solutions geführt.<ref>Thomas Hoffmeister: Positive Zahlen bei Carrier und Viessmann. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 5. August 2025, abgerufen am 12. September 2025.</ref> Auf rein technischer Seite umfasst das Produktsortiment Wärmeerzeuger mit einer Leistung von 1 kW bis 120 MW. Dazu gehören bodenstehende und wandhängende Heizkessel für Öl und Gas in Niedertemperatur- und Brennwerttechnik, Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungs-Systeme (KWK-Systeme) mit PEM-Brennstoffzelle und Blockheizkraftwerke sowie regenerative Energiesysteme wie Wärmepumpen, Solarsysteme und Heizkessel für nachwachsende Rohstoffe. Viessmann bietet folgende Produkte an:

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Zwischenfälle

Sponsoring

Viessmann tritt in diversen Wintersportarten als Sponsor auf und unterstützt Sportler als Markenbotschafter. Im Biathlon gehören bzw. gehörten Sven Fischer, Laura Dahlmeier, Denise Herrmann, Franziska Hildebrand, Benedikt Doll und Arnd Peiffer zum Team, außerdem die Nordischen Kombinierer Eric Frenzel und Johannes Rydzek, die Skispringerin Katharina Althaus und die Skispringer Stephan Leyhe, Richard Freitag, Markus Eisenbichler und Constantin Schmid.<ref>Viessmann Wintersport-Sponsoring. Abgerufen am 19. Oktober 2020.</ref> Im Jahr 2010 stieg Viessmann für drei Jahre als Namenssponsor vom Kiefer Racing Team in der Moto2 ein.<ref name="msm_190113">Sponsor zum Einheizen – Viessmann wird Hauptsponsor bei Bradl. In: motorsport-magazin.com. Motorsport-Magazin, 13. Januar 2009, abgerufen am 26. April 2023.</ref><ref name="msm_101001">Nicht auf die Zeiten geschaut – Fleißiger Auftakt für Viessmann Kiefer Racing. In: motorsport-magazin.com. Motorsport-Magazin, 1. Oktober 2010, abgerufen am 26. April 2023.</ref><ref name="sw_181228">Günther Wiesinger: 22 Jahre Kiefer Racing: Titel, Skandale, Tragödien. In: speedweek.com. Speed Week, 28. Dezember 2018, abgerufen am 26. April 2023: „[…] Viessmann stieg für drei Jahre als Hauptsponsor ein. Nach dem neunten WM-Rang Bradls von 2009 (125 ccm) wurde der Aufstieg in die Moto2 ins Auge gefasst. […]“</ref> Seit September 2017 ist das Unternehmen zudem Werbepartner des Panasonic-Jaguar-Racing-Teams in der FIA-Formel-E-Weltmeisterschaft<ref>Jörg Paulus: Viessmann wird Sponsor in neuer WM-Rennserie für Elektrowagen. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 21. September 2017, abgerufen am 12. September 2025.</ref> und seit 2018 Regionalpartner des FC Bayern München in China und Hongkong.<ref>Viessmann kooperiert in China mit dem FC Bayern München. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 25. September 2018, abgerufen am 12. September 2025.</ref>

Auszeichnungen

  • Umweltschutzpreis für die Industrie – 1994 (Für den schadstoffarmen MatriX-Strahlungsbrenner)<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • ASU-Umweltpreis – 1998 (Für hervorragende Leistungen von Viessmann im Bereich umweltbewusste Unternehmensführung)<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • IF Produkt Design Award – 1999, 2004, 2007, 2008, 2011, 2019<ref name="Auszeichnungen für Viessmann">Auszeichnungen für Viessmann. In: viessmann.de. Abgerufen am 6. November 2015.</ref>
  • red dot design award – 2001, 2002, 2004, 2007, 2010, 2012, 2013<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • Internationaler Designpreis Baden-Württemberg – 2002, 2010<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • Deutscher Nachhaltigkeitspreis – 2009, 2011, 2013 (Deutschlands nachhaltigste Produktion/Marke, Sonderpreis „Ressourceneffizienz“)<ref>Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2009. (PDF) In: nachhaltigkeitspreis.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. März 2016; abgerufen am 6. November 2015.</ref><ref>Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2011. (PDF) In: nachhaltigkeitspreis.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. März 2016; abgerufen am 6. November 2015.</ref><ref>Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2013. (PDF) In: nachhaltigkeitspreis.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. März 2016; abgerufen am 6. November 2015.</ref>
  • Energy Efficiency Award – 2010 (Energetische Optimierung eines Produktionsstandortes)<ref>Energy Efficiency Award 2010. In: industrie-energieeffizienz.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. November 2010; abgerufen am 23. April 2010.</ref>
  • Testsieger bei Stiftung Warentest – 2010 (Vitodens 300-W)<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • B.A.U.M. Umweltpreis – 2011 (Herausragendes Engagement für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung)<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • Focus Designpreis – 2011 (Gold: Für Speicherprogrammierbare Steuerung Vitocontrol, Silber: Für Fernbedienung Vitotrol 300 RF)<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • Energy Globe Award – 2012<ref>Viessmann Group erhält „ENERGY GLOBE World Award“. In: wallstreet-online.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 26. April 2023.</ref>
  • „Trophée des Usines“ – 2016 (Für ThermProtect in den Flachkollektoren Vitosol 200-FM und 100-FM)<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • Sonderpreis für Innovation und Klimaschutz der Deutschen Gaswirtschaft – 2016 (Für Verfahren der biologischen Methanisierung des Viessmann Unternehmens microbEnergy GmbH)<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • Rudolf-Diesel-Medaille des Deutschen Instituts für Erfindungswesen e. V. (DIE): Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ – 2017 (Für bedeutende Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen der deutschen Innovationsszene des Viessmann Tochterunternehmens microbEnergy GmbH)<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU-Award): 1. Platz in der Kategorie „Prozessinnovationen für den Klimaschutz“ – 2018 (Energiesystem ESyCool green der Viessmann Kühlsysteme GmbH)<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • Designplus Award – 2019 (Für Vitodens 300 und Vitovalor PT2)<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • IF Gold Design Award – 2019 (Für Vitodens 300-W)<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • Plus X Award – 2019 (Für Vitovalor PT2)<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • „Beste Marke des Jahres“ für Brennstoffzellen-Heizgeräte – 2019<ref name="Auszeichnungen für Viessmann" />
  • IF Gold Design Award – 2021 (Für Vitocal Wärmepumpe)<ref>iF – Vitocal. Abgerufen am 21. Januar 2022.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

Koordinaten: 51° 1′ 43″ N, 8° 40′ 31″ O

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