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Scheckwitz

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Scheckwitz
Šekecy
Gemeinde Kubschütz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(33)&title=Scheckwitz%3Cbr+%2F%3E%C5%A0ekecy 51° 9′ N, 14° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(33) 51° 9′ 22″ N, 14° 30′ 53″ O
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Höhe: 238 m ü. NHN
Fläche: 1,19 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Scheckwitz, Gemeinde Kubschütz. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref>
Einwohner: 33 (31. Dez. 2021)<ref>Angaben der Gemeindeverwaltung Kubschütz.</ref>
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1936
Eingemeindet nach: Soritz
Postleitzahl: 02627
Vorwahl: 035939
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Scheckwitz, sorbisch <phonos file="Šekecy.ogg">Šekecy</phonos>/?, ist ein Dorf im ostsächsischen Landkreis Bautzen, das zur Gemeinde Kubschütz gehört. Es zählt zur Oberlausitz und zum offiziellen sorbischen Siedlungsgebiet in Sachsen.

Geografie

Scheckwitz befindet sich etwa sieben Kilometer südöstlich der Großen Kreisstadt Bautzen am Nordhang des Czorneboh-Massivs im Quellgebiet eines kleinen Zuflusses des Wuischker Wassers. Das Gelände ist hügelig und fällt leicht nach Nordwesten ab. Die umgebende Landschaft ist kaum bewaldet. Die Nachbarorte sind Waditz im Nordosten, Soritz direkt im Süden anschließend, Blösa im Südwesten und Kubschütz im Nordwesten.

Nach der Siedlungsanlage ist Scheckwitz ein Bauernweiler.

Geschichte

Datei:Sowrjecy a Šekecy.jpg
Blick auf Scheckwitz (links) und Soritz

Der Ort wird um 1400 als Czakewicz erwähnt, später dann Czackewitz (1419) und schließlich Scheckwitz (1562).

Bis 1936 war Scheckwitz eine eigenständige Landgemeinde, dann wurde es nach Soritz eingemeindet. Am 1. Juli 1950 kam die Gemeinde Soritz zu Kubschütz.

Bevölkerung

Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte Arnošt Muka in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 57 Einwohnern; davon waren alle Sorben<ref name="Muka">Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954, S. 54.</ref>. Im 20. Jahrhundert hat die Zahl der Sorbisch-Sprecher wie überall im evangelischen Teil des Siedlungsgebietes stark abgenommen.

Im Jahr 1925 waren 61 der 70 Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession. Der Ort ist seit dem 16. Jahrhundert nach Hochkirch gepfarrt.

Infrastruktur

Scheckwitz liegt unweit der Bundesstraße 6 (Bautzen-Görlitz) und des Bahnhofs Kubschütz.

Weblinks

Commons: Scheckwitz/Šekecy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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