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Olfe (Werse)

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Olfe
Datei:Olfe-Mündung.jpg
Olfe-Mündung

Olfe-Mündung

Daten
Gewässerkennzahl DE: 3212
Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Flusssystem Ems
Abfluss über Werse → Ems → Nordsee
Quelle Östlich von Ahlen
51° 46′ 28″ N, 7° 58′ 58″ O
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Quellhöhe ca. 101 m ü. NN<ref name="DE_DGK5">Deutsche Grundkarte 1:5000</ref>
Mündung In Ahlen in die WerseKoordinaten: 51° 46′ 15″ N, 7° 52′ 42″ O
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Mündungshöhe ca. 71 m ü. NN<ref name="DE_DGK5">Deutsche Grundkarte 1:5000</ref>
Höhenunterschied ca. 30 m
Sohlgefälle ca. 3,9 ‰
Länge 7,8 km<ref name="DE-NW_GSK3C">Gewässerverzeichnis des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW 2010 (XLS; 4,67 MB)(Hinweise)</ref>
Einzugsgebiet 12,824 km²<ref name="DE-NW_GSK3C">Gewässerverzeichnis des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW 2010 (XLS; 4,67 MB)(Hinweise)</ref>

Die Olfe (Gewässerkennzahl [GWK]: 3212) ist ein orografisch rechter Zufluss zur Werse in Nordrhein-Westfalen. Auf einer Gesamtlänge von 7,8 km hat sie ein Gefälle von etwa 35 Metern. Sie entspringt in der Bauerschaft Hinteler der Stadt Beckum, ist kurz nach ihrer Quelle für rund 300 m unter einem Feld verrohrt und erreicht nach weiteren 500 m die Stadtgrenze von Ahlen. Die erste Hälfte ihres Verlaufs fließt sie durch landwirtschaftliche Nutzflächen und Waldstücke, die zweite Hälfte bis zur Mündung innerorts durch Ahlen. In diesem Abschnitt wird sie oft von Fußwegen begleitet, die B 58 folgt dem ganzen Bachlauf in geringer Entfernung. Mehr als ein Fünftel ihres Einzugsgebietes von 12,8 km² ist bebaut.

Der kalkreiche Untergrund der Beckumer Berge, an deren Rand sie entspringt, bewirkt ein häufiges Trockenfallen des oberen, in trockenen Sommern des gesamten Verlaufs. Einziger Zufluss neben einigen Gräben, die Drainagewasser abführen, ist der Harntheisbach in der Bauerschaft Rosendahl.

Nach starken Regenfällen nimmt die Olfe das Wasser aus Regenrückhaltebecken einiger Industriegebiete in ihrer Umgebung auf. Wegen der so erfolgenden Metallbelastung und der Zufuhr von Phosphor und anderen Stoffen aus Düngemitteln der Landwirtschaft wird die Olfe der Gewässergüteklasse III (stark verschmutzt) zugerechnet.

Einzelnachweise

<references />

Quellen