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Edhi Handoko

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Edhi Handoko (* 28. August 1960 in Surakarta; † 17. Februar 2009 in Bogor) war ein indonesischer Schachspieler.

Die indonesische Einzelmeisterschaft konnte er viermal gewinnen: 1978 (in Jakarta), 1979/80 (in Jakarta), 1984 (in Jakarta) und 1991 (in Ujung Padang).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Liste indonesischer Meisterschaften 1953 bis 2015 (Memento vom 22. Juli 2016 im Internet Archive) auf indonesiabase.com (englisch)</ref> Er spielte für Indonesien bei acht Schacholympiaden: 1980, 1982, 1984, 1986, 1988, 1992, 1994 und 2000 mit einem Gesamtergebnis von 53 Punkten aus 94 Partien (+34 =38 −22). Bei seiner ersten Schacholympiade, 1980 in Valletta, spielte er am Spitzenbrett.<ref>Edhi Handokos Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch)</ref> Für Indonesien spielte er auch bei sechs asiatischen Mannschaftsmeisterschaften: 1979, 1987, 1989, 1991, 1993 und 1995. Hier spielte er 1979 und 1995, jeweils in Singapur, am ersten Brett.<ref>Edhi Handokos Ergebnisse bei asiatischen Mannschaftsmeisterschaften auf olimpbase.org (englisch)</ref> Im Februar 1993 gewann er in Jakarta ein Turnier der Kategorie 10. Im Vereinsschach gewann er 1997, am ersten Brett des Bali Jeff Chess Clubs spielend, das MEREDKA Team Event in Kuala Lumpur.

Im Jahre 1983 erhielt er den Titel Internationaler Meister. Bis 1986 war er der stärkste Schachspieler Indonesiens.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nachruf in der Jakarta Globe vom 17. Februar 2009 (Memento vom 22. Februar 2009 im Internet Archive) (englisch)</ref> 1994<ref>Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 82.</ref> wurde er der vierte Schachgroßmeister seines Landes, 2007 verlieh ihm der Weltschachbund FIDE den Titel FIDE Trainer.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Trainerkarte Edhi Handokos auf fide.com (Memento vom 4. Dezember 2008 im Internet Archive) (englisch)</ref> Seine letzte Elo-Zahl war 2429, seine höchste 2520 im Juli 1993. Er starb an einem Herzinfarkt in Kombination mit einer Lungenentzündung und hinterließ eine Frau sowie zwei Söhne.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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