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Tupolew

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Tupolew OAO
Открытое акционерное общество „Туполев“

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Tupolew Logo.png
Rechtsform Aktiengesellschaft
Sitz Moskau, RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Branche Flugzeugbau
Website www.tupolev.ru
Datei:Soviet Bomber Line-up – Monino 27-8-2017 (24657726467).jpg
Generationen von Tupolew-Bombern bei Monino
Datei:Tu-144-schoenefeld.jpg
Tupolew Tu-144
Datei:Tu-160 at MAKS 2007.jpg
Tupolew Tu-160
Datei:Tupolev Logo historisch.svg
Emblem „Ту“ (Tu)
Datei:Tupolev-Logo.gif
Altes Logo (bis 2006)

Das russische Unternehmen Tupolew ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), englisch: Public Joint Stock Company „Tupolev“; früher OKB Tupolew) mit Sitz in Moskau ist einer der ältesten und war einst einer der wichtigsten Flugzeughersteller der Welt. Seit Ende 2006 gehört Tupolew zum damals neu gegründeten russischen Luftfahrtkonsortium OAK.

Geschichte

Andrei Nikolajewitsch Tupolew, der zusammen mit Nikolai Jegorowitsch Schukowski das ZAGI gegründet hatte, stand auch dem sowjetischen staatlichen Ausschuss zur Untersuchung der Verwendung von Metall im Flugzeugbau vor. Am 22. Oktober 1922 richtete er sein eigenes Konstruktionsbüro ein, das OKB Tupolew, dessen Leitung er 1966 seinem Sohn Alexei Andrejewitsch Tupolew übertrug.

Insgesamt entstanden bisher über 300 Flugzeugprojekte, aus denen etwa 90 Prototypen hervorgingen. Mehr als 40 Flugzeugtypen erreichten die Serienproduktion. 18.000 zivile und militärische Tupolew-Flugzeuge wurden produziert, jedoch gelangten nur wenige Hundert davon in den Export. Eine technologische Ausnahmestellung nahm das Überschallverkehrsflugzeug Tu-144 ein.

Im Jahr 2000 wurde OKB in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die neben den Anlagen in Moskau über eine Produktionsstätte in Uljanowsk verfügt, 2006 unter dem Dach der OAK faktisch wieder verstaatlicht.

In Produktion, meist in Kasan, befindet sich zurzeit das Mittelstrecken-Verkehrsflugzeug Tu-204/Tu-214. In Entwicklung befinden sich das Transportflugzeug Tu-330 und das Regionalverkehrsflugzeug Tu-324/Tu-414. Ältere Modelle wie die Tu-134 und Tu-154 wurden bis zu deren Ausmusterung oft im Heimwerk umgerüstet oder mit neuen Triebwerken versehen.

Neben den zivilen Baureihen wird der militärische Langstrecken-Überschallbomber Tupolew Tu-160 unterhalten, von dem eine neue Version laut Absichten im Jahr 2015 ab dem Jahr 2023 eine Stückzahl von 50 Stück den Luftstreitkräften der Russischen Föderation übergeben werden sollten.<ref>Patrick Hoeveler: Russland will Tupolew Tu-160 wieder bauen. FlugRevue, 29. Mai 2015, abgerufen am 2. Dezember 2016: „Die russischen Luftstreitkräfte wollen mindestens 50 Exemplare der Tupolew Tu-160M Blackjack beschaffen. Die Produktion des strategischen Bombers war in den 1990er-Jahren aus Geldmangel eingestellt worden.“</ref><ref name="Tass26118">TASS: Military & Defense – Russia’s upgraded Tu-160 strategic bomber started flight trials last week — source. In: tass.com. 24. Januar 2018, abgerufen am 6. Dezember 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „„the new plane was not a modernized bomber prototype. The plane underwent only small-scale upgrade while its airframe and the engines have remained the same,…““</ref> Für die älteren Modelle wie den Schwenkflügelbomber Tu-22M oder den Turboprop-Langstreckenbomber Tu-95/Tu-142 werden Umrüstungen und Reparaturen vorgenommen. Die Produktion der Tu-160M wurde im Jahr 2021 wieder aufgenommen. Der erste Testflug einer neu gefertigten Maschine erfolgte im Januar 2022.<ref>Вновь изготовленный Ту-160М совершил первый полет (Neu gefertigte Tu-160M absolviert Erstflug). In: rostec.ru (Ростех). 12. Januar 2022, abgerufen am 12. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Militärische und zivile Flugzeugtypen

Die Flugzeuge ANT-1 bis ANT-6 sind nicht zu verwechseln mit sechs ebenfalls vom OKB Tupolew in den Jahren 1922 bis 1924 gebauten Propellerschlitten gleichen Namens, mit denen Versuche für den Übergang von der Holz- zur Ganzmetallbauweise in der sowjetischen Luftfahrt durchgeführt wurden.

Die Tupolew A-3 ist ein Amphibienfahrzeug.

Die Tupolew M-141 ist eine Drohne zur Fernaufklärung.

Literatur

  • Rudolf Höfling: Tupolew. Flugzeuge seit 1922. Motorbuch, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-613-03459-4.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Tupolew – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 55° 45′ 40″ N, 37° 40′ 36″ O

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Zivile Baureihen:

ANT-1ANT-2ANT-9ANT-14ANT-20ANT-25ANT-35Tu-70Tu-104Tu-110Tu-114Tu-116Tu-124Tu-134Tu-144Tu-154Tu-204Tu-214Tu-244Tu-324Tu-330Tu-334Tu-354Tu-414Tu-444

Militärische Baureihen:

ANT-3ANT-4ANT-5ANT-6ANT-7ANT-8ANT-10ANT-16ANT-22ANT-23ANT-25WWANT-26ANT-27ANT-28ANT-29ANT-31ANT-37ANT-40ANT-42ANT-44M-141M-143Tu-1Tu-2Tu-4Tu-8Tu-12Tu-14Tu-16Tu-22Tu-22MTu-75Tu-80/85Tu-82/83Tu-91Tu-95Tu-98Tu-107Tu-121Tu-123Tu-126Tu-128Tu-142Tu-156Tu-160Tu-2000PAK DAWoron

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