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Walter Buckpesch

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Datei:Walter Buckpesch.jpg
Walter Buckpesch, aufgenommen im Juli 2006 während des „Musiksommers“ im Naturfreunde-Haus Üdersee.<ref>Warum der Musiksommer Üdersee legendär ist</ref>

Walter Buckpesch (* 22. Mai 1924 in Offenbach am Main<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Empfang zum 80. Geburtstag von Oberbürgermeister a. D. Walter Buckpesch (Memento vom 14. August 2007 im Internet Archive)</ref>; † 25. Januar 2018) war ein deutscher Politiker der SPD. Er war von 1974 bis 1980 Oberbürgermeister von Offenbach am Main und von 1983 bis 1987 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben und Wirken

Buckpesch wuchs in Offenbach auf. Im Zweiten Weltkrieg desertierte er wenige Tage vor Kriegsende von der Wehrmacht.<ref>Madeleine Reckmann: Offenbach: Für den Frieden nach 1945 und heute. In: fr-online.de. 4. Mai 2015, abgerufen am 22. September 2015.</ref> Nach dem Ende des Krieges lernte er zunächst Maschinenschlosser und war danach Gewerbelehrer. 1956 wurde er Mitglied der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung und 1961 Stadtrat. In dieser Funktion war er unter anderem für den Bau des Sportzentrums auf der Rosenhöhe verantwortlich. Zwischen 1974 und 1980 war er Oberbürgermeister der Stadt. 1983 zog er als Abgeordneter der 10. Wahlperiode in den Deutschen Bundestag in Bonn ein. 1987 zog er sich aus der Politik zurück.<ref>Sendereihe „Geschichten von damals – Eine Gesprächsreihe zu 60 Jahre Hessen“. (PDF; 19 kB) In: lpr-hessen.de. Oktober 2005, S. 3, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 22. September 2015.</ref>

Buckpeschs Vater Willi war nach dem Ende des Krieges zusammen mit Eugen Eberle (Frankfurt) der erste Landesvorsitzende der NaturFreunde in Hessen. Sohn Walter trat 1946 nach seiner Rückkehr aus Kriegsgefangenschaft in Offenbach ebenfalls den NaturFreunden bei. Hier lernte er seine spätere Frau Lilo kennen; das Paar heiratete 1950. Buckpesch engagierte sich über Offenbach hinaus in der Landesjugendleitung der hessischen Naturfreundejugend und amtierte später auch als stellvertretender Bundesjugendleiter der Naturfreundejugend.<ref name="Lamprecht">Jürgen Lamprecht: Die NaturFreunde Hessen trauern um Walter Buckpesch</ref> Unter seiner Leitung fuhr 1959 erstmals eine große Delegation der Naturfreundejugend nach Auschwitz.<ref>Bruno Klaus Lampasiak: Der gelbe Stern. Gerhard Schoenberner war Pionier in der Aufarbeitung des Nationalsozialismus</ref>

Von 1967 bis 1975 war Walter Buckpesch Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands und von 1981 bis 1990 Vizepräsident der Naturfreunde Internationale.<ref name="Lamprecht" />

Buckpesch war langjähriges Vorstandsmitglied des Schwimmclubs EOSC Offenbach,<ref>Pressenotiz 1. Mai 2008. eosc.de</ref> zudem Mitbegründer der Offenbacher Sportstiftung und der Offenbacher Vereinigung gegen den Fluglärm, sowie Schatzmeister der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main – Freunde (Memento vom 11. November 2006 im Internet Archive), hfg-offenbach.de</ref>

Buckpesch verstarb am 25. Januar 2018.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadt Offenbach trauert um früheren Oberbürgermeister Walter Buckpesch. (Memento vom 27. Januar 2018 im Internet Archive) In: offenbach.de, vom 26. Januar 2018.</ref>

Würdigungen

  • 1980: Ehrenplakette der Stadt Offenbach am Main
  • 1989: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland

Literatur

  • Gerhard Beier: Arbeiterbewegung in Hessen. Zur Geschichte der hessischen Arbeiterbewegung durch einhundertfünfzig Jahre (1834–1984). Insel, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-458-14213-4, S. 387–388.
  • Lothar R. Braun: Ein Leben im Gewirr der Zeiten (Erinnerungen an Oberbürgermeister Walter Buckpesch). In: Offenbacher Geschichtsverein (Hrsg.): Alt-Offenbach: Blätter des Offenbacher Geschichtsvereins. Neue Folge, Heft 63, 2019, ISSN 0174-8726, S. 20–25.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Peter Georg d’Orville (1823–1826) | Heinrich Philipp Schwaner (1826–1834) | Peter Georg d’Orville (zweite Amtsperiode) (1834–1837) | Jonas Budden (1837–1849) | Friedrich August Schäfer (1849–1859) | Johann Heinrich Dick (1859–1867) | Johann Martin Hirschmann (1867–1874) | Hermann Stölting (1874–1882) | Wilhelm Brink (1883–1907) | Andreas Dullo (1907–1919) | Max Granzin (1919–1933) | Heinrich Schönhals (1933–1934) | Helmuth Schranz (1934–1945) | Fritz Reinicke (1945–1946) | Johannes Rebholz (1947–1949) | Hans Klüber (1950–1957) | Georg Dietrich (1957–1974) | Walter Buckpesch (1974–1980) | Walter Suermann (1980–1986) | Wolfgang Reuter (1986–1994) | Gerhard Grandke (1994–2006) | Horst Schneider (2006–2018) | Felix Schwenke (seit 21. Januar 2018)

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