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Stummellerche

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Stummellerche
Datei:Terrera Marismeña, Calandrella rufescens (5824822243).jpg

Stummellerche

Systematik
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Lerchen (Alaudidae)
Gattung: Alaudala
Art: Stummellerche
Wissenschaftlicher Name
Alaudala rufescens
(Vieillot, 1820)

Die Stummellerche (Alaudala rufescens, Syn.: Calandrella rufescens) ist eine Vogelart aus der Familie der Lerchen (Alaudidae).<ref name="avibase">Stummellerche bei AvibaseVorlage:Abrufdatum</ref>

Das Artepitheton kommt von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value).<ref>J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3.</ref>

Beschreibung

Die 14 Zentimeter große Stummellerche ähnelt der Kurzzehenlerche, mit der sie sympatrisch vorkommt. Bei der Stummellerche sind etwa drei Enden der Handschwingen sichtbar, während bei der Kurzzehenlerche die Flügeldecken die Handschwingen völlig maskieren und nur ein oder zwei Enden der Handschwingen zu sehen sind. Die spanische Form ist von der Kurzzehenlerche auch durch die aus der Nähe erkennbare feine Streifung der Vorderbrust unterschieden. Der kleine Halsfleck, welcher bei der Kurzzehenlerche manchmal sichtbar ist, fehlt bei ihr. Ihre Färbung ist allgemein etwas brauner und weniger rotbraun.<ref name="birds">Eduardo de Juana, Francisco Suárez: Mediterranean Short-toed Lark (Alaudala rufescens). In: Birds of the World. 2021, doi:10.2173/bow.mstlar1.01.</ref>

Stimme

Ihr charakteristischer Ruf „prrit“ kommt auch im Gesang vor. Dieser ähnelt der Kurzzehenlerche, ist aber wohltönender und anhaltender. Vorgetragen wird der Gesang im ansteigenden Spiralflug oder im hohen Kreisflug.

Vorkommen

Datei:Calandrella rufescens distribution map.png
Verbreitungsgebiet der Stummellerche
  • Brutgebiete
  • Ganzjähriges Vorkommen
  • Überwinterungsgebiete
  • Datei:Calandrella rufescens -Canary Islands -Spain-8.jpg

    Die Stummellerche bewohnt Ödland, Steppen und Felder, aber auch trockene Randgebiete in Sumpfgebieten. Sie brütet in Süd- und Ostspanien, auf den Kanarischen Inseln, in Nord- und Ostafrika und von Kleinasien bis Afghanistan. Als sehr seltener Irrgast gelangt sie über Europa bis zu den Britischen Inseln und nach Finnland.<ref>Bauer et al., S. 131</ref>

    Lebensweise

    Datei:Alaudala rufescens minor MHNT 225 Oued tlidjene Algerie.jpg
    Calandrella rufescens minor

    Außerhalb der Brutzeit bildet die Stummellerche im Frühjahr große Trupps. Sie brütet am Boden im dichten Gras, wo das Weibchen mehrere Eier in ein Nest aus feinem Material wie kleinen Blättern, Wurzeln, Haaren, Wolle oder Federn legt. Die Jungen schlüpfen nach etwa 13 Tagen und werden von beiden Eltern mit Insekten ernährt.

    Die westliche Population ist Standvogel, in Nordafrika kommt es zu größeren Zugbewegungen. Die östliche Population zieht im Winter nach Süden in den Mittleren Osten und den Nordwesten des Indischen Subkontinentes.<ref name="birds" />

    Die Stummellerche kann bis zu fünf Jahre alt werden.

    Geografische Variation

    Es werden folgende Unterarten anerkannt:<ref name="birds" /><ref>IOC World Bird List Nicators, Bearded Reedling, larks</ref>

    • A. r. rufescens (<templatestyles src="Person/styles.css" />Vieillot, 1819), NominatformKanarische Inseln, enthält die Unterart (Ssp.) polatzeki<ref name="Alstr">Per Alström et al.: Multiple species delimitation approaches applied to the avian lark genus Alaudala. In: Molecular Phylogenetics and Evolution. Band 154, 2021, S. 106994–106994, doi:10.1016/j.ympev.2020.106994, PMID 33250446.</ref>
    • A. r. apetzii (<templatestyles src="Person/styles.css" />Brehm, 1857), – Iberische Halbinsel
    • A. r. minor (<templatestyles src="Person/styles.css" />Cabanis, 1851), – Marokko bis Nordägypten, Südtürkei bis Saudi-Arabien und Irak, enthält die Unterart nicolli<ref name="Alstr" />

    Die vormalige Unterart C. r. Heinei wurde 2020 als selbständige Art Heinestummellerche (Alaudala heinei) abgespalten unter Mitnahme der Unterarten (A. r. heinei, A. r. pseudobaetica, A. r. Aharonii und A. r. Persica).<ref name="Alstr" />

    Gefährdungssituation

    Die Art gilt als nicht gefährdet (Least Concern).<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2019. Eingestellt von: BirdLife International, 2018. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

    Literatur

    • L. Vieillot: A[lauda] rufescens. In: Nouveau Dictionnaire d'Histoire Naturelle Appliquée aux Arts, Band 29, S. 516, Biodiversity Library
    • Hans-Günther Bauer, Einhard Bezzel und Wolfgang Fiedler (Hrsg.): Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz. Band 2: Passeriformes – Sperlingsvögel. Aula-Verlag Wiebelsheim, Wiesbaden 2005, ISBN 3-89104-648-0.
    • Urs N. Glutz von Blotzheim, K. M. Bauer: Handbuch der Vögel Mitteleuropas. Band 10/I: Passeriformes. 1. Teil: Alaudidae – Hirundinidae. AULA-Verlag, 1988, ISBN 3-923527-00-4.
    • Roger Peterson, Guy Mountfort, Philip Hollom: Die Vögel Europas. Verlag Paul Parey, Hamburg und Berlin, 9. Auflage 1966, ISBN 3-490-05518-7.

    Weblinks

    Einzelnachweise

    <references />