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Elisabethserenade

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. April 2026 um 17:48 Uhr durch imported>Dieringer63 (Link auf Hermann Scheuringer; Toter Link |url=https://www.srf.ch; Kleinkram).
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Die Elisabethserenade (engl. Elizabethan Serenade) ist ein Musikstück des britischen Komponisten Ronald Binge aus dem Jahr 1951. Mit ihrer eingängigen, schmelzenden Melodie ist sie ein bekanntes Beispiel für die British Light Music.

Binge schrieb das Stück ursprünglich als Instrumentalfassung für das Orchester Mantovani,<ref>Jennifer Harby: Ronald Binge: The working class origins of Derby's Elizabeth composer. In: BBC News. 3. Juni 2022, abgerufen am 21. April 2026.</ref> für das es zu einem großen Erfolg wurde. Daneben wurden aber von Fremdautoren verschiedene Textfassungen erstellt, etwa Where the Gentle Avon Flows (Christopher Hassall, nach 1952), Only for You (Louise Tucker, 1983), Hör mein Lied, Elisabeth (deutsch; Erik Wallnau und Ann Heston, 1962), Droomwens (niederländisch; De Selvera's, 1960, mit dem Incipit Steeds als ik dit wijsje hoor), Hør min sang, Elisabeth (dänisch; Raquel Rastenni, 1963), Hör min sång (schwedisch; Inger Berggren, 1963), Elisabet-serenadi (finnisch; Sauvo Puhtila, 1963), Élisabeth Sérénade (französisch; Pierret Beauchamp, 1967) und Alžbětínská serenáda (tschechisch; Zdeněk Borovec, 1975, interpretiert von Karel Gott mit dem Incipit Zapal svíčky sváteční).

Ursprünglich erschien das Stück unter dem einfachen Titel Andante cantabile.<ref>Reuben Musiker, Naomi Musiker: Conductors and composers of popular orchestral music: a biographical and discographical sourcebook. Greenwood Press, Westport CT 1998, ISBN 0-313-30260-X, S. 24 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> 1952, im Jahr des Beginns der Regentschaft von Königin Elisabeth II., wurde es unter dem endgültigen Titel Elizabethan Serenade wiederveröffentlicht, der die optimistische Grundstimmung dieser Zeit und die Hoffnung auf ein neues Elisabethanisches Zeitalter widerspiegeln soll.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Booklet zur CD Elizabethan Serenade: The Best of British Light Music, Naxos 8.553515 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.naxos.com</ref> In der deutschen Übersetzung des Titels ist diese Bedeutung verloren gegangen.

Zu den im deutschen Sprachraum bekanntesten Interpretationen der Elisabethserenade zählen:<ref>Guido Rüegge: Wie die „Elisabeth-Serenade“ zu ihrem Namen kam. Beitrag im Schweizer Rundfunk vom 17. August 2021 @1@2Vorlage:Toter Link/www.srf.chsrf.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2026. Suche im Internet Archive ).</ref>

Die Elisabethserenade erklingt auch in der Filmmusik zum Operettenfilm Die Försterchristel (1962) sowie im Film Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin (Originaltitel: Confessions of a Shopaholic), Komödie von Regisseur P. J. Hogan (2009). Die tschechische Fassung, interpretiert von Karel Gott mit dem Incipit Zapal svíčky sváteční (Entzünde die Festkerzen), wurde in der kommunistischen Tschechoslowakei zu einem bekannten und bis heute beliebten Weihnachtslied.<ref>Stefan Michael Newerkla: Pour féliciter … Von Festen und Glückwünschen im Kulturtransfer zwischen West- und Ostmitteleuropa. In: Ioan Lăzărescu, Doris Sava (Hrsg.): Konstanz und Variation. Die deutsche Sprache in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Festschrift für Hermann Scheuringer. Wissenschaftlicher Verlag Berlin, Berlin 2017, ISBN 978-3-96138-016-9, S. 299–307; zum Lied S. 299–301.</ref>

Eine von Benjamin Woodgates neu arrangierte Fassung wurde 2018 bei der Hochzeit von Prinz Harry, Duke of Sussex, und Meghan Markle aufgeführt.<ref>Jane Goddard, Nicola Ribbon: By Royal appointment: Ronald's music struck a chord with Duke and Duchess. In: Derby Telegraph. 19. Juni 2018, abgerufen am 21. April 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />