Manoel Ponto
Manoel Ponto (* 30. April 1949 in Stuttgart; † 29. Februar 1996) war ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher.
Leben
Manoel Ponto entstammt einer Schauspielerfamilie;<ref>Stammbaum der Familie Ponto</ref> sein Großvater Erich Ponto war als Bühnen- und Filmschauspieler sehr bekannt, und auch sein Vater Klaus Ponto und seine Mutter waren Schauspieler. Seinen Namen erhielt er nach dem Manolo-Theater in Madrid, das seinem Patenonkel gehörte. Ponto ging in Stuttgart auf ein Gymnasium, verließ die Schule aber vor dem Abitur und arbeitete als Kellner in der Jazzkneipe eines Vetters. Dem Wehrdienst entging er aufgrund einer durch seinen Vater vermittelten Ausbildung an der Staatlichen Schauspielschule Stuttgart.<ref name="HA-1979"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vom Großvater hat er es gelernt. Erich Pontos Enkel Manoel spielt jetzt im Altonaer Theater. ( des Vorlage:IconExternal vom 12. Januar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt. In: Hamburger Abendblatt, 24. Februar 1979</ref>
Danach spielte Ponto frühe Theaterrollen vorwiegend als „jugendlicher Liebhaber“, wie unter anderem in Saarbrücken. Ab 1978 war er vornehmlich am Altonaer Theater in Hamburg zu sehen (Debüt als Valère in Molières Der Geizige).<ref name="HA-1979" /> Er spielte dort zahlreiche Rollen, wie unter anderem 1985 den Lord Goring in Oscar Wildes Ein idealer Gatte<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zu solide, nicht besonders bissig Oscar Wildes ‚Ein idealer Gatte’ / Premiere im Altonaer Theater. ( des Vorlage:IconExternal vom 12. Januar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt. In: Hamburger Abendblatt, 30. Dezember 1985</ref> und 1991 den „falschen Revisor“, den Chlestakow in Gogols Der Revisor.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Premiere im Altonaer Theater: ‚Der Revisor‘ von Gogol. ( des Vorlage:IconExternal vom 12. Januar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt. In: Hamburger Abendblatt, 25. Februar 1991</ref> 1994 trat er im Ernst Deutsch Theater in Hamburg in Tschechows Die drei Schwestern in einer Hauptrolle auf.<ref>Ernst Deutsch Theater, Friedrich Schütter, Wolfgang Borchert: Programmheft Die drei Schwestern von Anton Tschechow. Premiere 19. Januar 1994. Spielzeit 1993 / 94, Verlad Conrad Kayser, Hamburg, 1994</ref>
Daneben wirkte er auch am Theater für Kinder in Hamburg-Altona mit,<ref>Schauspielerverzeichnis des Theaters für Kinder (abgerufen am 6. Februar 2009).</ref> wo er unter anderem 1980 in Goethes Fabel Reineke Fuchs den Fuchs spielte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Bösewicht lügt sich in Amt und Ehre. ( des Vorlage:IconExternal vom 12. Januar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt. In: Hamburger Abendblatt, 5. September 1980</ref> Darüber hinaus war Ponto für zahlreiche kommerzielle Hörspiele als Sprecher tätig.
Manoel Ponto fand seine letzte Ruhestätte auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf im Planquadrat R 6 oberhalb des Althamburgischen Gedächtnisfriedhofs beim Haupteingang.
Weblinks
- Hörspiele-Verzeichnis für Ponto, Manoel (Mit Angabe von Serie, Titel und Nr., Sprecherrolle und Verlag; auf hoerspiele.de (abgerufen am 6. Februar 2009))
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ponto, Manoel |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher |
| GEBURTSDATUM | 30. April 1949 |
| GEBURTSORT | Stuttgart |
| STERBEDATUM | 29. Februar 1996 |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-04
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Filmschauspieler
- Theaterschauspieler
- Hörspielsprecher
- Ponto (Familie)
- Deutscher
- Geboren 1949
- Gestorben 1996
- Mann