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Halle Berry

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Datei:Halle Berry at the 2025 Cannes Film Festival.jpg
Halle Berry (2025)

Halle Maria Berry [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈhælɪ ˈbɛɹɪ] (* 14. August 1966 in Cleveland, Ohio) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin. Sie wurde unter anderem durch das Filmdrama Monster’s Ball bekannt, für das sie 2002 als erste und bisher einzige afroamerikanische Schauspielerin mit dem Oscar als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.<ref>Yang Jie: Halle Berry, „Black Pearl“ to win Oscar’s Best Actress. CCTV.com, 31. März 2008, abgerufen am 24. März 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Hale Berry Biography. People.com, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. August 2016; abgerufen am 27. April 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben

Datei:Halle Berry in Hamburg, 2004.jpg
Halle Berry (2004)

Halle Berry, das Kind einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters, wurde von ihrer Mutter Judith nach dem beliebten Kaufhaus Halle’s Department Store in Cleveland benannt. Die Eltern trennten sich, als sie vier Jahre alt war. Die Mutter zog mit Halle und ihrer älteren Schwester in einen vorwiegend von Weißen besiedelten Vorort. Die Schwestern waren dort immer wieder rassistischen Anfeindungen ausgesetzt, sodass sich Halle sehr zurückzog.

Als Berry 1989 während der Dreharbeiten zur Fernsehserie Living Dolls das Bewusstsein verloren hatte, wurde bei ihr Diabetes mellitus Typ 1 diagnostiziert,<ref>Halle Berry – Leben mit Diabetes in Hollywood. Diabetes Austria, abgerufen am 24. März 2017.</ref> seitdem engagiert sie sich ehrenamtlich in der „Juvenile Diabetes Association“. Außerdem verfügt Berry nur noch über 20 Prozent Hörfähigkeit auf dem linken Ohr, seit sie Anfang der 1990er-Jahre von einem gewalttätigen Freund geschlagen wurde.<ref name="munzinger">Halle Berry. In: Internationales Biographisches Archiv 04/2013 vom 22. Januar 2013, ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 05/2013 (abgerufen via Munzinger Online).</ref>

1991 war sie mit Spike Lee liiert. Von 1992 bis 1996 war sie mit dem Baseballspieler David Justice und von 2001 bis 2005 mit dem R&B-Sänger Eric Benét verheiratet. Am 16. März 2008 wurde ihre Tochter geboren. Vater des Kindes ist Gabriel Aubry, mit dem sie ab Mitte Mai 2008 verlobt war.<ref>Nachwuchs: Halle Berry ist Mutter. Spiegel Online, 17. März 2008, abgerufen am 24. März 2017.</ref> Im April 2010 wurde die Trennung des Paares bekannt. Im März 2012 gab Berry die Verlobung mit dem französischen Schauspielkollegen Olivier Martinez bekannt, an dessen Seite sie 2012 in dem Actionfilm Dark Tide mitgewirkt hatte. Ein Sorgerechtsstreit mit Aubry verhinderte im November 2012 ihre Pläne, mit Martinez und ihrer Tochter nach Paris umzuziehen.<ref name="munzinger" /> Am 13. Juli 2013 heiratete sie in Frankreich Olivier Martinez,<ref>Halle Berry und Olivier Martinez haben geheiratet. Spiegel Online, 14. Juli 2013, abgerufen am 24. März 2017.</ref> am 5. Oktober 2013 wurde ihr Sohn geboren.<ref>Mama mit 47 Jahren: Halle Berry bekommt ihr zweites Kind. Stern.de, 6. Oktober 2013, abgerufen am 24. März 2017.</ref> Ende 2016 wurde die Ehe geschieden.<ref>Scheidung durch! Doch was wird jetzt aus Maceo (3)? bunte.de, 31. Dezember 2016, abgerufen am 6. Mai 2017.</ref>

Im Februar 2026 gab Berry bekannt, dass sie sich mit dem Musiker Van Hunt verlobt hat, mit dem sie seit fast sechs Jahren liiert ist.<ref>Halle Berry bestätigt Verlobung – vierte Hochzeit geplant. In: spiegel.de. 6. Februar 2026, abgerufen am 3. März 2026.</ref>

Karriere

Datei:Halle Berry 1997.jpg
Halle Berry (1997)

Anfangs nahm sie an zahlreichen Schönheitswettbewerben teil, von denen sie einige gewann; unter anderem wurde sie „Miss Ohio USA“.<ref>Halle Berry – Bilder, Infos & Biografie. star-datenbank auf ProSieben, 10. Juli 2014, abgerufen am 24. März 2017.</ref> Als erste Afroamerikanerin nahm sie 1986 an der „Miss-World“-Wahl teil. Dort erreichte sie den sechsten Platz.<ref>Halle Berry & Co.:Karriere-Sprungbrett: Schönheitswettbewerbe! Schweizer Illustrierte, 7. März 2014, abgerufen am 24. März 2017.
<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Karrierestart als Schönheitskönigin. (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive) Bunte, 8. Januar 2011, abgerufen am 24. März 2017.</ref> Im Alter von 18 Jahren entschied sie sich für ein Journalistik-Studium, das sie aber nach einem Praktikum abbrach. Danach versuchte sie es mit der Schauspielerei.

Ihren ersten Fernsehauftritt hatte sie 1991 in der TV-Comedyserie Living Dolls, kurz darauf bekam sie eine Rolle in der Fernsehserie Unter der Sonne Kaliforniens. Bei ihrem Filmdebüt hatte sie sich einer besonderen schauspielerischen Herausforderung zu stellen. In Spike Lees Jungle Fever (1991) spielte sie an der Seite von Wesley Snipes die drogensüchtige Vivian. Danach hatte sie Achtungserfolge mit dem Film Boomerang und der Fernsehminiserie Queen (1993). Internationale Aufmerksamkeit bescherte ihr 1994 der Film Flintstones – Die Familie Feuerstein. Darauf folgten einige weniger bedeutende Filme und erst 1999 konnte sich Berry in der TV-Produktion Rising Star wieder als Charakterdarstellerin zeigen.

Nach Rollen in Filmen wie X-Men und Passwort: Swordfish schaffte sie 2001 mit Monster’s Ball ihren Durchbruch. 2002 übernahm sie in James Bond – Stirb an einem anderen Tag an der Seite von Pierce Brosnan die Rolle einer Geheimagentin der NSA. 2004 erwies sich Catwoman als kommerzieller Misserfolg. Für ihre Darstellung wurde Berry 2005 mit der Goldenen Himbeere ausgezeichnet.

2010 kam das kanadische Drama Frankie and Alice in die Kinos, in dem sie die weibliche Hauptrolle spielte und das sie mitproduziert hatte.<ref>Vorlage:IMDb/1</ref> 2012 wurde sie von Brad Anderson für den Thriller The Call – Leg nicht auf! gecastet, in dem Berry eine Mitarbeiterin der LAPD-Notrufzentrale spielt.<ref>Halle Berry Signs on for The Hive. Dread Central, 15. März 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Juli 2012; abgerufen am 24. März 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Film erschien 2013.<ref>The Call – Leg nicht auf! (II) (2013) Release Info. IMDb, abgerufen am 24. März 2017.</ref>

2020 wurde Berrys Regiedebüt Bruised veröffentlicht. Der Film wurde auch von Netflix unterstützt, in der Folge schloss Berry mit dem Streamingdienst einen Vertrag über mehrere Filme mit ihr in der Hauptrolle ab. Im Januar 2024 wurde in diesem Zusammenhang bekannt, dass der seit 2021 abgeschlossene Science-Fiction-Film The Mothership, produziert von Netflix, nicht veröffentlicht werde, da die Postproduktion und damit verknüpfte Nachdrehs nicht realisiert werden konnten und die Kosten zu hoch wurden.<ref>Rebecca Rubin: Netflix Scraps Halle Berry’s Sci-Fi Film ‘The Mothership’ After Multiple Post-Production Delays. In: variety.com. 24. Januar 2024, abgerufen am 25. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2025 wurde sie beim 78. Filmfestival von Cannes als Jurymitglied des Hauptwettbewerbs ausgewählt.

Berry hält die Rechte an der Verfilmung des Lebens der afroamerikanischen Pianistin und Autorin Philippa Schuyler.<ref>Matt Munday: Sweet soul superstar Singer – and now actress – Alicia Keys has moved up to a new level. The Daily Telegraph, 19. Juni 2004, S. 7, abgerufen am 24. März 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Halle Berrys deutsche Synchronsprecherin ist Melanie Pukaß.

Filmografie

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Auszeichnungen und Nominierungen

Oscar

Golden Globe Award

Emmy

  • 2000: Beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm für Rising Star
  • 2005: Nominierung als beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm für Die Liebe stirbt nie

British Academy Film Award

Screen Actors Guild Award

Goldene Himbeere

Weblinks

Einzelnachweise

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