Lasbeck (Iserlohn)
Lasbeck (Iserlohn) Stadt Iserlohn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Lasbeck+%28Iserlohn%29 51° 21′ N, 7° 38′ O
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| Eingemeindung: | 1. Januar 1975 | |||||
| Postleitzahl: | 58642 | |||||
| Vorwahl: | 02374 | |||||
Lage von Lasbeck (Iserlohn) in Nordrhein-Westfalen
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Lasbeck ist ein Stadtteil von Iserlohn im Sauerland und liegt südlich von Genna an der Grenze zu Nachrodt-Wiblingwerde.
Geschichte
Lasbeck wurde erstmals urkundlich um 1220–1250 als in Lasbeke in den Vogteirollen des Stifts Essen erwähnt. Im Limburger Urkundenbuch der Ort 1504 mit dey Lenne up yn dey Laesbeke beschrieben und 1670 im Iserlohner Urkundenbuch ein Schulte zu Laßbecke und 1778 ein Johannes Hülle von der Lasbeck erwähnt. Im Jahr 1841 erscheint Lasbeck erstmals in einer Ortschaftstabelle.<ref> Flöer, Michael: Die Ortsnamen des Märkischen Kreises, Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB) 12, Bielefeld 2018, S. 234 (Lasbeck).[1]</ref>
Die Ortschaft gehörte vor der am 1. Januar 1975 wirksam gewordenen Eingliederung in die Stadt Iserlohn zur bis dahin selbständigen Stadt Letmathe<ref> § 2 Sauerland/Paderborn-Gesetz</ref> und hatte Ende 2025 zusammen mit Genna 1970 Einwohner.<ref>Stadt Iserlohn: Einwohnerzahlen 2025. (XLSX) Abgerufen am 17. März 2026. </ref> Der Name „Lasbeck“ (um 1500: „Lassebecke“) bedeutet nach Friedrich Leopold Woeste „Lachsbach“.<ref>Friedrich Woeste: Iserlohn und Umgegend. Ortsnamendeutung, Ortsgeschichte und Sagenkunde. S. 107. Verlag Frank-Daniel Schulten, Iserlohn 2007, ISBN 978-3-932961-52-6</ref>
Im Lasbecker Steinbruch wird Grauwacke abgebaut. Früher kamen Barytgänge vor, die bis zu einem halben Meter mächtig waren.<ref>Mineralienatlas - Steinbruch Lasbeck</ref>
Lasbeck liegt an der Lenne und ist über die B 236 an das überregionale Straßennetz angebunden.
Das zwischen Genna und Lasbeck liegende Stenglingsen wurde erstmals um 1220–1250 als Stengelinchusen in den Vogteirollen des Stifts Essen erwähnt. Ende des 13. Jahrhunderts und um 1380, 1394 und 1436 in der Lehnrolle Limburg-Styrum geführt. Die Deutung des Ortsnamens kann mit „bei den Häusern der Leute des Stangilo“ umschrieben werden.<ref>Flöer, Michael: Die Ortsnamen des Märkischen Kreises, Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB) 12, Bielefeld 2018, S. 325 (Stenglingsen).[2]</ref> Heute befindet sich in Stenglingsen ein großes Gewerbe- und Industriegebiet.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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