Patent Ochsner
| Patent Ochsner | |
|---|---|
Patent Ochsner am Stars of Sounds 2013 | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Bern, Schweiz |
| Genre(s) | Mundartrock |
| Gründung | 1990 |
| Website | patentochsner.ch |
| Aktuelle Besetzung | |
| Büne Huber | |
| Monic Mathys | |
| Andi Hug | |
| Christian Brantschen | |
| Alex Hendriksen | |
| Disu Gmünder | |
| Daniel Woodtli | |
| René Mosele | |
| Estefania Campana | |
Visuals |
Timon Christen |
| Ehemalige Mitglieder | |
Gitarre, Cello |
Philippe Stalder (bis 1995) |
Posaune |
Martin Neuhaus (bis 1995) |
| Carlo Brenni (bis 1998) | |
| Böbu Ehrenzeller (bis 2001) | |
| Resli Burri (bis 2001) | |
| Tinu Frutiger (bis 2001) | |
| Pascal «pazz» Steiner (bis 2006) | |
Saxophon |
Menk Grossniklaus (1999–2019) |
| Sonja Ott (2019 bis 2024) | |
Patent Ochsner ist eine Schweizer Mundart-Band aus Bern.
Bandgeschichte
Nachdem sich die Band Pubell Püblic aufgelöst hatte, gründete im Herbst 1990 Büne Huber in Bern gemeinsam mit Böbu Ehrenzeller, Pascal Steiner und Martin (Tinu) Neuhaus die Band Patent Ochsner.<ref>Patent Ochsner. Biografie. Website von Patent Ochsner, abgerufen am 12. Februar 2022 (PDF; 112 kB).</ref> Der Bandname stammt von einer Aufschrift auf Abfalleimern und Müllcontainern der Firma J. Ochsner AG. 1991 schaffte die Band mit ihrem ersten Album Schlachtplatte und den Hits Scharlachrot und Bälpmoos den Durchbruch und wurde schweizweit bekannt. Nach ihrem dritten Album Gmües und einer Tournee durch Madagaskar trennte sich die Band Ende 1995 von Philippe Stalder (Gitarre und Cello) und Martin Neuhaus (Posaune).
Im Mai 1998 machte die Band die Musik zu dem Theaterstück Die schwarze Spinne nach der Erzählung von Jeremias Gotthelf am Theater Neumarkt unter der Regie von Volker Hesse.<ref>Patent Ochsner und Schwarze Spinne. TV-Beitrag (4:28 Min.) der Nachrichtensendung 10vor10 vom 22. Mai 1998, abgerufen am 3. Februar 2018.</ref>
Nachdem 1998 Carlo Brenni und 2001 Böbu Ehrenzeller, Resli Burri und Tinu Frutiger die Band verlassen hatten, veröffentlichte Büne Huber das Soloalbum Honigmelonemond. Im Januar 2003 folgte nach einer längeren Pause mit Trybguet das erste Album der neu zusammengesetzten Band. Die gleichnamige Tournee durch die ganze Schweiz wurde zu einem grossen Erfolg. Am Ende der Tournee zu Liebi, Tod & Tüüfu (2005/2006) verliess das letzte Gründungsmitglied (ausser Huber), der Multiinstrumentalist Pascal «pazz» Steiner, nach 16 Jahren die Band.
Am 29. August 2008 erschien das Album The Rimini Flashdown. Ende Oktober 2008 startete die Tour durch die gesamte Schweiz, welche am 31. August 2009 mit einem Konzert in der Mühli Hunziken beendet wurde.
2020 wurde Patent Ochsner eingeladen, als erste Schweizer Gruppe eine MTV-Unplugged-Konzertreihe zu veranstalten. Nach anderthalb Jahren Probe fanden die Konzerte am 12. und 13. Oktober 2021 im Casino Bern statt. Unter den Gastmusikern waren Sophie Hunger, Heidi Happy, Andreas Schaerer, Daniela Sarda, Ricky Ombelo (Madagaskar) und Mimmo Locasciulli (Italien). Die neu arrangierten Songs wurden am 11. Februar 2022 als von Büne Huber gestaltetes MTV-Unplugged-Buch sowie auf diversen Tonträgern und digitalen Plattformen veröffentlicht, gleichzeitig startete die Unplugged-Tour mit Konzerten in Zürich, Bern, Luzern und Basel.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Patent Ochsner. MTV Unplugged Tour. ( vom 24. Juni 2021 im Internet Archive) Website des Casino Bern.</ref>
Stil
Die Musik von Patent Ochsner zeichnet sich durch eine grosse Vielfältigkeit aus. Schon bei ihren frühen Alben waren neben den üblichen Instrumenten (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang) auch Mandolinen, Celli, Violinen, Saxophone, Posaunen, Akkordeon und eine Blaskapelle zu hören. Auf den ersten drei Alben (Schlachtplatte, Fischer und Gmües) sind viele Einflüsse der Schweizer Volksmusik hörbar.
Auf dem vierten Album Stella Nera wurden erstmals auch zwei Songs auf Italienisch gesungen. Auf Trybguet wurden in Musik und Texten spanische Einflüsse bemerkbar. Allerdings fehlt darauf die spezielle instrumentelle Vielfalt der früheren Alben.
Diskografie
Studioalben
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Livealben
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Singles
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Weitere Singles
- 1991: No geit’s
- 1994: Ludmilla
- 1994: Varazze
- 1995: Jacques / Liebgott
- 1997: Brügg
Radio-Singles
- 2005: Vohinger + Vovor
- 2005: Grüens Liecht
Auszeichnungen für Musikverkäufe
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Auszeichnungen und Nominierungen
Auszeichnungen
- 2003: Prix Walo — Kategorie: "Rock"
- 2013: Swiss Music Awards — Kategorie: "Best Album Pop/Rock National" (für Johnny – The Rimini Flashdown Part II)
- 2015: Prix Walo — Kategorie: "Pop/Rock"
- 2016: Swiss Music Awards — Kategorie: "Best Group"
- 2016: Swiss Music Awards — Kategorie: "Best Album" (für Finitolavoro – The Rimini Flashdown Part 3)
- 2016: Swiss Music Awards — Kategorie: "Best Live Act"
- 2020: Swiss Music Awards — Kategorie: "Best Group"
- 2020: Swiss Music Awards — Kategorie: "Best Album" (für Cut Up)
- 2021: Swiss Music Awards — Kategorie: "Outstanding Achievement Award"
- 2024: Swiss Music Awards — Kategorie: "Best Live Act"
- 2025: Swiss Music Awards — Kategorie: "Best Group"
Nominierungen
- 2013: Swiss Music Awards — Kategorie: "Best Live Act National"
- 2020: Swiss Music Awards — Kategorie: "Best Live Act"
- 2020: Swiss Music Awards — Kategorie: "Best Hit" (für Für Immer Uf Di)
Literatur
- Büne Huber, Martin Albisetti: Patent Ochsner Songbook. Stellanera, Bern 2004, ISBN 3-033-00254-4.
Weblinks
- Website von Patent Ochsner
- Vorlage:Laut
- Patent Ochsner bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview mit Büne Huber im November 2006 ( vom 17. Januar 2010 im Internet Archive)
- Interview mit Büne Huber bei the-title.com
Einzelnachweise
<references />