Zum Inhalt springen

Ken Magowan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. November 2025 um 11:01 Uhr durch imported>Xgeorg (Wechsel nach Europa – 6 Jahre DEL).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Ken Magowan.jpg

Geburtsdatum 22. Juli 1981
Geburtsort Kelowna, British Columbia, Kanada
Größe 186 cm
Gewicht 91 kg

Position Linker Flügel
Nummer #19
Schusshand Links

Draft

NHL Entry Draft 2000, 7. Runde, 198. Position
New Jersey Devils

Karrierestationen

1998–2000 Vernon Vipers
2000–2003 Boston University
2003–2004 Boston University
Albany River Rats
2004–2005 Albany River Rats
Augusta Lynx
2005–2006 Toledo Storm
Philadelphia Phantoms
Rochester Americans
2006–2007 Toledo Storm
Bridgeport Sound Tigers
2007–2008 SC Riessersee
2008–2011 Grizzly Adams Wolfsburg
2011–2014 Adler Mannheim
2014–2015 Löwen Frankfurt
Vienna Capitals
2015–2016 Lausitzer Füchse

Ken Magowan (* 22. Juli 1981 in Kelowna, British Columbia) ist ein kanadischer Eishockeyspieler. In der deutschen Eishockeyliga war er für die Grizzly Adams Wolfsburg und Adler Mannheim aktiv. In der österreichischen Eishockeyliga spielte er für die Vienna Capitals.

Karriere

Juniorenzeit und Karrierebeginn in Nordamerika

Ken Magowan begann seine Karriere bei den Vernon Vipers, für die er von 1998 bis 2000 in der British Columbia Hockey League aktiv war. Die British Columbia Hockey League (BCHL) ist eine von 10 kanadischen Junioren Eishockeyligen, welche der zweitklassigen Canadian Junior Hockey League (CJHL) angehören. Bereits in seinem ersten Jahr für die Vipers konnte er mit seinem Team sowohl die Meisterschaft der BCHL als auch den Royal Bank Cup, die Meisterschaftstrophäe der CJHL, gewinnen.

Anschließend wurde er im NHL Entry Draft 2000 in der siebten Runde als insgesamt 198. Spieler von den New Jersey Devils ausgewählt, für die der Flügelstürmer allerdings nie auf dem Eis stand.

Zunächst spielte er vier Jahre lang für die in der Amerikanischen Universitätsliga NCAA organisierte Eishockeymannschaft der Boston University. Gegen Ende der Saison 2003/04 gab Magowan sein Debüt im professionellen Eishockey, als er fünf Mal für das Farmteam der New Jersey's, die Albany River Rats aus der American Hockey League (AHL), spielte. Im Trainingscamp der Rats für die Saison 2004/05 waren viele talentierte Spieler wie Zach Parise, Cam Janssen oder Ahren Nittel,<ref>River Rats roster ready for camp, theahl.com, 17. September 2004, abgerufen am 24. November 2016</ref> so dass Magowan nur für Albany auflief, als Janssen und Brett Clouthier gesperrt waren.<ref>Devils AHL prospect update, hockeysfuture.com, 24. Februar 2005, abgerufen am 24. November 2016</ref> Obwohl er in seinen 4 Einsätzen 4 Punkte (2 Tore) erzielen konnte, erhielt er nach Rückkehr der Gesperrten für die Rats keine weiteren Einsatzzeiten mehr. So spielte der Linksschütze die meiste Zeit in der Saison für die Augusta Lynx in der drittklassigen ECHL für welche er 49 Scorerpunkte, darunter 21 Tore erzielte und dafür in das ECHL All Star Team der Saison gewählt wurde.<ref>Q & A with Ken Magowan, hockeysfuture.com, 9. Januar 2005, abgerufen am 24. November 2016</ref>

Zur Saison 2005/06 wechselte er innerhalb der ECHL zum Team Toledo Storm,<ref>Storm signs 2 forwards, The Blade, 4. Oktober 2005, abgerufen am 24. November 2016</ref> für welche er in den ersten 10 Saisonspielen 9 Tore sowie 8 Assists erzielte und daraufhin ein Probeengagements bei den AHL-Teams Philadelphia Phantoms und im späteren Saisonverlauf bei den Rochester Americans erhielt.<ref>Storm's Magowan, Jackson called to next level, The Blade, 15. November 2005, abgerufen am 24. November 2016</ref> Auch die Saison 2006/07 begann er bei Toledo und konnte sich mit seiner Leistung wieder für das ECHL All-Star Game qualifizieren,<ref>Storm's Magowan an all star, The Blade, 12. Januar 2007, abgerufen am 24. November 2016</ref> woraufhin er die Spielzeit bei den Bridgeport Sound Tigers mit 29 Einsätzen in der AHL fortsetzte.<ref>Toledo Storm in hole, gets help, The Blade, 18. April 2007, abgerufen am 24. November 2016</ref>

Wechsel nach Europa – 6 Jahre DEL

Da Toledo Storm den Spielbetrieb nach der Saison 2006/07 einstellten, wechselte der in seiner Jugend auch Fußball spielende Magowan – seine Eltern kommen mit der Mutter aus Peru sowie dem Vater aus Schottland von typischen Fußballnationen<ref>Storm profile: Ken Magowan, The Blade, 2. Dezember 2005, abgerufen am 24. November 2016</ref> – nach Europa, wo er die Saison 2007/08 für den Aufsteiger in Deutschlands 2. Eishockeybundesliga beim SC Riessersee spielte. Hier konnte er mit 50 Scorerpunkten in 50 Spielen überzeugen und insbesondere mit 26 Saisontoren war er einer der besten Torschützen der Liga und hinter Brad Self bester Torschütze seines Vereins,<ref>Statistik 2007-08 SC Riessersee, Eliteprospects.com, Mai 2008, abgerufen am 24. November 2016</ref> so dass er für die folgende Saison 2008/09 in Deutschlands Top-Eishockeyliga DEL zu den Grizzly Adams Wolfsburg wechselte.<ref>Alles klar: Magowan geht nach Wolfsburg, Münchner Merkur, 19. Juni 2009, abgerufen am 24. November 2016</ref>

Bereits in seiner ersten DEL-Saison wurde Magowan am Ende der Hauptrunde mit 29 Toren bester Torschütze der Liga, so dass sein Vertrag bereits im Laufe der Saison von den Niedersachsen um weitere 2 Jahre verlängert wurde.<ref>Vertrag verlängert: Ken Magowan bleibt zwei weitere Jahre beim EHC, Braunschweiger Zeitung, 3. Dezember 2008, abgerufen am 13. Januar 2024</ref> Auch in den folgenden beiden Spielzeiten wurde Magowan jeweils mit John Laliberté bester Torschütze seines Vereins und leistete somit einen entscheidenden Beitrag, dass die Wolfsburger Grizzlys in der Saison 2010/11 mit Platz 1 nach der Vorrunde sowie dem Erreichen des Play-off-Finals, dass bis dahin erfolgreichste Ergebnis ihrer Geschichte feiern konnten.<ref>Grizzly Adams Wolfsburg Statistik 2009-10, Eliteprospects.com, Mai 2010, abgerufen am 24. November 2016</ref><ref>Grizzly Adams Wolfsburg Statistik 2010-11, Eliteprospects.com, Mai 2011, abgerufen am 24. November 2016</ref> Er wurde in seiner Wolfsburger Zeit für Imagekampagnen des Vereins ausgewählt und noch Jahre später erinnerte man sich an seine Durchsetzungsfähigkeit vor dem Tor, welche auch immer mit einer vorderen Platzierung in der Strafbankstatistik verbunden war.<ref>"Mehr Einsatz" - Imagekampagne der Grizzly Adams in Wolfsburg, OpenPR, 11. Januar 2010, abgerufen am 24. November 2016</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einer wie Ken würde den Grizzlys gut tun (Memento vom 26. November 2016 im Internet Archive), Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 12. Februar 2016, abgerufen am 24. November 2016</ref>

Zur Saison 2011/12 wechselte Magowan zum finanzstärkeren Ligakonkurrenten Adler Mannheim<ref>Magowan nach Mannheim, hockeyweb.de, 20. April 2011, abgerufen am 24. November 2025</ref><ref>Mannheim holt Magowan - Reimer nach München, Die Zeit, 20. April 2011, abgerufen am 24. November 2016</ref> mit welchem er wieder das Play-off-Finale erreichte, mit 19 Toren in der Hauptrunde hinter Mike Glumac zweitbester Torschütze seinen Teams war und in den Play-offs mit Adam Mitchell und Christoph Ullmann die erfolgreichste Angriffsreihe bildete.<ref>Adler Mannheim Statistik 2011-12, Eliteprospects.com, Mai 2012, abgerufen am 24. November 2016</ref> Die folgenden beiden Spielzeiten bei den Adlern waren durch Verletzungen, insbesondere einer Adduktorenverletzung in der Saison 2013/14 geprägt,<ref>Adler Mannheims Ken Magowan fällt mit Augenbogenbruch auf unbestimmte Zeit aus, Spox.com, 6. Oktober 2012, abgerufen am 24. November 2016</ref><ref>Magowans Ausbruch aus dem Teufelskreis, Mannheimer Morgen, 12. Februar 2014, abgerufen am 24. November 2016</ref> wobei sein damaliger Trainer Hans Zach weiterhin an seine Torgefährlichkeit glaubte.<ref>Magowan ist eine Macht vor dem Tor, Mannheimer Morgen, 21. Februar 2014, abgerufen am 24. November 2016</ref>

Für die Saison 2014/15 planten trotz laufenden Vertrages die Mannheimer nicht mehr mit ihm, so dass er ein Probetraining beim Ligakonkurrenten Kölner Haie absolvierte.<ref>Haie holen drei Kanadier zum Probetraining, Kölner Stadtanzeiger, 26. September 2014, abgerufen am 24. November 2016</ref> Letztendlich jedoch ging er, nach 299 DEL-Spielen mit der Bilanz von 239 Punkten davon 135 Toren, ab Oktober 2014 für die Löwen Frankfurt aus der DEL2 auf Torejagd, welche ihn für den Langzeitverletzten Kyle Ostrow vorerst bis zum Januar 2015 nachverpflichteten.<ref>Kanadischer Star für die Löwen Frankfurt, regiomelder-offenbach.de, 22. Oktober 2014, abgerufen am 24. November 2016</ref> Obwohl Magowan in 17 Spielen für die Hessen 9 Tore und 8 Assists erzielen konnte, wurde die Option zur Vertragsverlängerung im Januar 2015 von Seiten des Vereins nicht gezogen und stattdessen mit David Hajek ein Verteidiger neu verpflichtet.<ref>Frankfurt mit Hajek für Magowan, pressreader.com, 15. Januar 2015, abgerufen am 24. November 2016</ref> Im Februar 2015 wurde Magowan von den Vienna Capitals aus der höchsten österreichischen Eishockeyliga für den nach Nordamerika zurückkehrenden Nicolas Deschamps bis zum Saisonende nachverpflichtet, wobei er mit dem Hauptstadtverein bis ins Play-off-Finale einziehen konnte.<ref>Ein neuer Spieler bei den Capitals, Kurier, 8. Februar 2015, abgerufen am 24. November 2016</ref>

Für die folgende Spielzeit 2015/16 hielt er sich bei den Löwen Frankfurt fit, bis ihn die ebenfalls in der DEL2 spielenden Lausitzer Füchse in einer sportlichen Krise im Dezember 2015 mit einem 4-wöchigen Probevertrag ausstatteten,<ref>Ken Magowan kommt zum Tryout nach Weißwasser, DEL2, 17. Dezember 2015, aufgerufen am 13. Januar 2024</ref> welcher nach einer Bilanz von 10 Punkten davon 5 Tore in 11 Spielen bis zum Saisonende verlängert wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ken Magowan bleibt in Weißwasser (Memento vom 16. Februar 2016 im Internet Archive), Sächsische Zeitung, 12. Februar 2016, aufgerufen am 24. November 2016</ref>

Erfolge und Auszeichnungen

  • 1999 Royal Bank Cup
  • 2005 Teilnahme am ECHL All-Star Game
  • 2007 Teilnahme am ECHL All-Star Game
  • 2009 DEL-Torschützenkönig

Statistik

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
DEL Reguläre Saison 6 249 110 88 198 329
DEL Playoffs 6 50 25 16 41 73
AHL Reguläre Saison 4 39 4 6 10 24
AHL Playoffs
2.BL/DEL2 Hauptrunde 3 90 45 40 85 183
2.BL/DEL2 Playoffs 2 12 1 3 4 35

(Stand: Ende der Saison 2015/16)

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive/>