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Naustadt

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Naustadt
Gemeinde Klipphausen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(326)&title=Naustadt 51° 7′ N, 13° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(326) 51° 6′ 50″ N, 13° 30′ 45″ O
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Höhe: 243 m
Fläche: 4,54 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Naustadt, Gemeinde Klipphausen. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 326 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Scharfenberg
Postleitzahl: 01665
Vorwahl: 03521
Datei:Naustadt in Klipphausen.svg
Karte
Lage der Gemarkung Naustadt in Klipphausen
Datei:Naustadt Kirche.jpg
Kirche von Naustadt
Datei:Naustadt.jpg
Ortsansicht von Naustadt
Datei:Fotothek df rp-d 0380019 Klipphausen-Scharfenberg. Situationskarten von den Kriegsschauplätzen des 7jähri.jpg
Naustadt und umliegende Dörfer auf einer Karte aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges
Datei:Neue sächsische Kirchengalerie – Die Ephorie Meissen 278a.jpg
Naustädter Kirche um 1840
Datei:Naustadt Freibank.jpg
Freibank von Naustadt
Datei:Naustadt Schule.jpg
Schule von Naustadt

Naustadt ist ein Ortsteil in der Ortschaft Scharfenberg in der Gemeinde Klipphausen, die zum Landkreis Meißen in Sachsen gehört.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 3,26 MB) § 16. In: Webauftritt. Gemeinde Klipphausen, abgerufen im Februar 2026.</ref>

Geographie

Naustadt liegt südöstlich von Meißen im Meißner Hochland. Nördlich benachbart sind Reppnitz und Gruben, nordöstlich Bergwerk und östlich Pegenau. Südöstlich von Naustadt liegen Pinkowitz und Hartha, südlich Röhrsdorf und südwestlich Ullendorf. Westlich von Naustadt liegt Riemsdorf und nordwestlich Reichenbach. Mehrere Gebäude im Ort sind als Kulturdenkmal geschützt (siehe Liste der Kulturdenkmale in Naustadt).

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Naustadt 1312 als „Nuenstat“, was Neustadt bedeutet. Verwaltet wurde das Dorf vom Erbamt Meißen. Die Grundherrschaft übten die Herren von Schloss Scharfenberg aus. Schon um 1500 bestand im Ort eine Pfarrkirche, 1723 ist erstmals ein Vorwerk bezeugt. Das Platzdorf verfügte im Jahr 1900 über eine 457 Hektar große Block-, Gelänge- und Streifenflur. Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung nach Scharfenberg<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref>, das seit dem 1. Januar 1999 gemeinsam mit den Ortschaften Klipphausen und Gauernitz die Gemeinde Klipphausen bildet<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands</ref>. In der Zeit der DDR befand sich wenige 100 Meter westlich der Ortslage Naustadt der Standort einer Funktechnischen Kompanie der NVA mit Hubschrauberlandeplatz. Auf dem Gelände betreibt die Polizei Sachsen heute die zentrale Hundeschule für ihre Diensthunde.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1551 22 besessene Mann, 8 Häusler, 30 Inwohner
1764 26 besessene Mann, 5 Gärtner, 6 Häusler
1834 332
1871 329
1890 412
1910 466
1925 545
1939 501
1946 605
1950 siehe Scharfenberg (Klipphausen)
2012 300
2018 306

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Naustadt. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 41. Heft: Amtshauptmannschaft Meißen-Land. C. C. Meinhold, Dresden 1923, S. 317.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Naustadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang Gauernitz: Constappel | Gauernitz | Pinkowitz | Wildberg

Klipphausen: Hühndorf | Kleinschönberg | Klipphausen | Lampersdorf | Lotzen | Röhrsdorf | Sachsdorf | Sora | Weistropp

Miltitz: Garsebach | Miltitz | Munzig | Robschütz | Roitzschen | Semmelsberg

Scharfenberg: Batzdorf | Bockwen | Naustadt | Pegenau | Polenz | Reichenbach | Reppina | Riemsdorf | Scharfenberg | Spittewitz

Tanneberg: Burkhardswalde | Groitzsch | Perne | Rothschönberg | Schmiedewalde

Taubenheim: Kettewitz | Kobitzsch | Piskowitz | Seeligstadt | Sönitz | Ullendorf | Weitzschen Vorlage:Klappleiste/Ende