Unterhaidelbach
Unterhaidelbach Gemeinde Leinburg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(487)&title=Unterhaidelbach 49° 27′ N, 11° 20′ O
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| Höhe: | 388 (384–401) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 487 (1. Jan. 2022)<ref name="Einwohner 2022">Zahlen, Daten & Fakten. Abgerufen am 24. August 2024.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 91227 | |||||
| Vorwahl: | 09120 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Unterhaidelbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Leinburg im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Unterhaidelbach hat eine Fläche von 2,499 km². Sie ist in 795 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 3144,00 m² haben.<ref>Gemarkung Unterhaidelbach (093474). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 10. November 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Pühlhof und Weihersberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. November 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt westlich des Behlengrabens, der unmittelbar südlich des Ortes als rechter Zufluss in den Haidelbach mündet. Südöstlich des Ortes schließt sich das Waldstück Heide an. Die Staatsstraße 2240 führt nach Leinburg (1,2 km westlich) bzw. nach Winn (1,6 km südöstlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Weihersberg (1,5 km nördlich) und über Pühlhof nach Pötzling (1,2 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Name des Ortes deutet darauf hin, dass an den Ufern des den Ort durchquerenden Haidelbaches viele Heidelbeersträucher standen.<ref>Ronald Heißler: Rund um den Moritzberg. S. 96.</ref> Erstmals urkundlich erwähnt wurde Unterhaidelbach 1360, als die Güter der Reichshofmark Altdorf an den Burggrafen Albrecht den Schönen von Nürnberg übergingen.<ref name="Kurzcharakteristik">Kurzcharakteristik von Unterhaidelbach auf der Website der Gemeinde Leinburg (abgerufen am 24. Januar 2018)</ref> Nach mehrmaligen Wechseln der Adelsgeschlechter kam der Ort als Folge des Landshuter Erbfolgekrieges schließlich zur Reichsstadt Nürnberg. Diese Zugehörigkeit führte in der Folge zu Streitigkeiten mit dem Markgrafen von Ansbach.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Unterhaidelbach dem Steuerdistrikt Leinburg zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Unterhaidelbach, zu der Pühlhof und Weihersberg gehörten. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Altdorf.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 22 (Digitalisat).</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Unterhaidelbach am 1. Juli 1971 nach Leinburg eingemeindet.<ref></ref><ref>Leinburg > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 10. November 2024.</ref>
Einwohnerentwicklung der ehemaligen Gemeinde Unterhaidelbach
| Jahr | 1865<ref name="Kurzcharakteristik" /> | 1910<ref>M. W. Ehrenreich (Zusammensteller): Regierungsbezirk Mittelfranken: Bezirksamt Nürnberg. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Juli 2014; abgerufen am 10. Januar 2026 (Einwohner Dezember 1910).</ref> | 1933<ref name="Verwaltungsgeschichte">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> | 1939<ref name="Verwaltungsgeschichte" /> | 1958<ref name="Kurzcharakteristik" /> | 1961<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 812 (Digitalisat).</ref> | 1971<ref name="Kurzcharakteristik" /> | 1987<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 344 (Digitalisat).</ref> | 1993<ref>Karl Pfeiffer’s Buchdruckerei und Verlag: Nürnberger Land. S. 338.</ref> | 2016 | 2022<ref name="Einwohner 2022" /> |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohnerzahl | 138 | 116 | 91 | 81 | 124 | 120 | 158 | 412 | 428 | 473 | 487 |
Sehenswürdigkeiten
Baudenkmäler
In Unterhaidelbach befindet sich ein aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammendes ehemaliges Wohnstallhaus, das als massiver eingeschossiger Satteldachbau ausgeführt ist. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Naturdenkmäler
Im Ort gibt es drei Bäume, die als Naturdenkmäler ausgezeichnet sind:
- Roßeiche mit einem BHU von 6,63 m (2013).<ref>Eintrag im Verzeichnis Monumentaler Eichen.Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Friedenslinde
- Huteiche
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Heidelbach (Unter). In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 543 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Haidelbach, Ober- und Unter-. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 469–470 (Digitalisat).
- Vorlage:Gebessler Landkreis Nürnberg
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks
- Unterhaidelbach. In: leinburg.de. Abgerufen am 10. November 2024.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Unterhaidelbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Unterhaidelbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Diepersdorf | Entenberg | Ernhofen | Fuchsmühle | Gersberg | Gersdorf | Heiligenmühle | Leinburg | Oberhaidelbach | Pötzling | Pühlhof | Reuth | Scheerau | Unterhaidelbach | Weihersberg | Weißenbrunn | Winn
Sonstige Wohnplätze: Forsthaus | Krämersweiher