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Alexander Blessin

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Alexander Blessin
Datei:2025-04-23 - FC St Pauli - Alexander Blessin.jpg
Alexander Blessin (2025)
Personalia
Voller Name Alexander Matthias Blessin
Geburtstag 28. Mai 1973
Geburtsort Stuttgart-Bad CannstattDeutschland
Größe 191 cm
Position Stürmer
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
bis 1995 TSV Georgii-Allianz Stuttgart
1995–1996 SV Bonlanden 28 (10)
1996–1997 TSF Ditzingen 30 0(9)
1997–1999 VfB Stuttgart Amateure 46 (20)
1998–1999 VfB Stuttgart 7 0(0)
1999–2001 Stuttgarter Kickers 45 0(6)
2001–2002 Antalyaspor 1 0(0)
2002 Wacker Burghausen 10 0(1)
2002–2003 VfB Leipzig 33 0(6)
2003–2005 SC Pfullendorf 65 (21)
2005–2006 TSG 1899 Hoffenheim 34 0(7)
2006–2008 Sportfreunde Siegen 61 (14)
2008 SSV Jahn Regensburg 16 0(0)
2009–2010 SSV Reutlingen 05 20 0(1)
2010–2012 SV Bonlanden 56 (10)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2012–2018 RB Leipzig U17
2018–2020 RB Leipzig U19
2020–2022 KV Ostende
2022 CFC Genua
2023–2024 Royale Union Saint-Gilloise
2024– FC St. Pauli
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Alexander Matthias Blessin (* 28. Mai 1973 in Stuttgart-Bad Cannstatt) ist ein deutscher Fußballtrainer und vormaliger -spieler. Er ist seit Sommer 2024 Cheftrainer des Bundesligisten FC St. Pauli.

Spielerlaufbahn

Blessin begann seine Laufbahn in der Jugend des TSV Georgii-Allianz Stuttgart. Bis 1995 spielte er dort in der Kreisliga und machte mehrfach als Torschützenkönig auf sich aufmerksam. Einer seiner Teamkollegen war zu dieser Zeit David Montero, der später ebenso wie Blessin den Sprung in den Profifußball schaffen sollte. Nach Stationen bei weiteren Amateurvereinen im Raum Stuttgart wechselte Blessin 1997 in die Amateurmannschaft des VfB Stuttgart. Nachdem er in seiner ersten Saison mit den Amateuren den Aufstieg in die Regionalliga feiern konnte, kam der Stürmer in der Spielzeit 1998/99 neben regelmäßigen Einsätzen für die Amateure auch zu sieben Einsätzen in der Bundesliga und einem Einsatz im UEFA-Pokal für die Profis des VfB, blieb dabei allerdings ohne Torerfolg. Anschließend spielte er zwei Jahre für die Stuttgarter Kickers und kam auf 6 Tore in 45 Zweitliga-Spielen. 2001 wechselte er in die türkische Süper Lig, wo er für Antalyaspor allerdings nur ein Ligaspiel bestritt. Von 2002 bis 2010 spielte er dann für verschiedene Vereine vorwiegend in der Regionalliga Süd, in der er es bis zum Ende seiner Karriere auf über 200 Spiele brachte. 2008/09 spielte er noch mal eine Halbserie im Profibereich, als er 16 mal für Jahn Regensburg in der neu gegründeten 3. Liga auflief. Seine letzte Station als Spieler war der SV Bonlanden, mit dem er 2011 in die Oberliga Baden-Württemberg aufstieg, allerdings konnte er den direkten Wiederabstieg in der darauffolgenden Saison 2011/12 nicht verhindern.

Trainerlaufbahn

Ab 2012 trainierte Blessin, zunächst als Co-Trainer und später als Cheftrainer, die U17 von RB Leipzig. Von 2018 bis 2020 übernahm er die U19 von RB Leipzig als Trainer. Am 7. Juni 2020 unterschrieb er beim belgischen Erstdivisionär KV Ostende seinen ersten Vertrag als Trainer im Seniorenbereich für die Saison 2020/21 und 2021/22 mit der Option der Verlängerung für eine weitere Saison.<ref>Alexander Blessin nieuwe hoofdtrainer. KV Ostende, 7. Juni 2020, abgerufen am 8. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Blessin gelang es, nachdem Ostende bei Abbruch der vorherigen Saison mit zwei Punkten Vorsprung auf dem vorletzten Platz stand und so nur knapp den Abstieg vermied, den Verein lange Zeit unter den ersten vier Mannschaften zu halten, was zur Teilnahme an den Meister-Play-off berechtigt hätte. Am Ende der Saison stand Ostende auf Platz 5 in der Hauptrunde, was den Verein nur in die Europa-Play-offs führte, in denen er Platz 3 erreichte, was keine Qualifikation für den Europapokal bedeutete. Blessin wurde von Pro League als Trainer des Jahres ausgezeichnet.<ref>Alexander Blessin Entraîneur de l‘année ! Pro League, 24. Mai 2021, abgerufen am 27. Mai 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Anfang September 2021 verlängerte der Verein den Vertrag von Blessin bis zum Ende der Saison 2023/24.<ref>Alexander Blessin heeft goed nieuws. KV Ostende, 2. September 2021, abgerufen am 7. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Januar 2022 unterschrieb er beim abstiegsbedrohten CFC Genua einen Vertrag bis zum Sommer 2024.<ref>Blessin übernimmt Genua. Kicker, 19. Januar 2022, abgerufen am 20. Januar 2022.</ref> Blessin konnte den Abstieg in die Serie B nicht mehr verhindern. In der Saison 2022/23 trennte sich der Verein vorzeitig und noch vor der Winterpause von Blessin.<ref>Genua entlässt deutschen Trainer Blessin. Abgerufen am 11. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zuvor hatte es Reibereien zwischen Trainer und Mannschaft gegeben.<ref>Genoa-Trainer Blessin: „Meine Spieler sind Amateure“. Abgerufen am 11. Dezember 2022.</ref>

Anfang Juli 2023 wurde er vom belgischen Erstligisten Royale Union Saint-Gilloise als neuer Trainer mit einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren verpflichtet.<ref>Alexander Blessin nouvel entraîneur de l’Union. Royale Union Saint Gilloise, 3. Juli 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Juli 2023; abgerufen am 3. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach einer erfolgreichen Hauptrunde,<ref>Der Deutsche, der Belgien entzückt. In: sport1.de. 14. Dezember 2023, abgerufen am 17. Mai 2024.</ref> die Saint-Gilles als Tabellenerster beenden konnte, gewann Blessin im Mai 2024 mit dem belgischen Pokal seinen ersten großen nationalen Titel. In der Meisterschaftsrunde erreichte er mit der Vizemeisterschaft auch die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League 2024/25.<ref>Club Brugge Champions, Union Saint-Gilloise second. In: vrt.be. 27. Mai 2024, abgerufen am 28. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zur Saison 2024/25 wechselte Blessin in die Bundesliga und übernahm den Aufsteiger FC St. Pauli als Nachfolger von Fabian Hürzeler.<ref>Alexander Blessin wird neuer Cheftrainer des FC St. Pauli, fcstpauli.com, 27. Juni 2024, abgerufen am 27. Juni 2024.</ref>

Erfolge

Als Spieler

Als Trainer

Privatleben

Blessin lebt in Altenriet.<ref>Frank Wild: Altenrieter Alexander Blessin soll Cheftrainer bei Fußballverein St. Pauli werden. In: gea.de. 24. Juni 2024, abgerufen am 27. August 2024.</ref> Er ist verheiratet und Vater von drei Töchtern, die als Leichtathletinnen bei der LG Filder aktiv sind.<ref>Sportfamilie Blessin: Hürdenlauf und FC St. Pauli – ein Geschwister-Trio mit prominentem Papa, abgerufen am 8. Februar 2026</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Manuel Baum (FC Augsburg; interim) | Alexander Blessin (FC St. Pauli) | Marie-Louise Eta (1. FC Union Berlin; interim) | Urs Fischer (1. FSV Mainz 05) | Dieter Hecking (VfL Wolfsburg) | Kasper Hjulmand (Bayer 04 Leverkusen) | Sebastian Hoeneß (VfB Stuttgart) | Christian Ilzer (TSG 1899 Hoffenheim) | Vincent Kompany (FC Bayern München) | Niko Kovač (Borussia Dortmund) | Eugen Polanski (Borussia Mönchengladbach) | Merlin Polzin (Hamburger SV) | Albert Riera (Eintracht Frankfurt) | Frank Schmidt (1. FC Heidenheim) | Julian Schuster (SC Freiburg) | Daniel Thioune (Werder Bremen) | René Wagner (1. FC Köln; interim) | Ole Werner (RB Leipzig) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Cheftrainer des FC St. Pauli