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Castellaneta (Apulien)

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Castellaneta
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltVorlage:Platzhalterbild
Staat Italien
Region Apulien
Provinz Tarent (TA)
Koordinaten 40° 38′ N, 16° 56′ OKoordinaten: 40° 38′ 0″ N, 16° 56′ 0″ O
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Höhe 245 m s.l.m.
Fläche 239 km²
Einwohner 15.923 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Postleitzahl 74011
Vorwahl 099
ISTAT-Nummer 073003
Bezeichnung der Bewohner Castellanetani
Schutzpatron St. Nikolaus und Franz von Paola
Website Castellaneta
Datei:Gravina Grande1.jpg
Gravina (dt. Schlucht) Grande di Castellaneta
Datei:Castellaneta - Ponte ferroviaro S.Lucia 3.jpg
Im Vordergrund die 3., dahinter die 2. Brücke von Castellaneta

Castellaneta ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Tarent (Taranto) in der Region Apulien.

Geografie

Die Entfernung bis Tarent beträgt etwa 40 km. Castellaneta hat 15.923 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024).

Geschichte

Castellaneta wurde um 550 gegründet und trug damals noch den lateinischen Namen Castania. Nach der Zerstörung durch die Sarazenen zogen sich die verbliebenen Einwohner auf eine Festung namens Castellum Unitum zurück, die der heutigen Stadt ihren jetzigen Namen gab.

Datei:InsediamentiRupestri.jpg
Felssiedlungen

Die Normannen eroberten Castellaneta 1064 und vertrieben die byzantinische Bevölkerung. Etwa zur gleichen Zeit wurde Castellaneta Bischofssitz. Karl von Anjou verlieh Castellaneta später die Bezeichnung Königsstadt.

1503 scheiterte ein französischer Belagerungsversuch.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Castellaneta beim Rückzug der Deutschen von diesen bombardiert. 27 Menschen starben.

Sehenswürdigkeiten

Entlang der Schlucht gibt es Felssiedlungen. Einige sind frühmittelalterlichen Ursprungs (5.–10. Jahrhundert), als die Region einen erheblichen politischen und wirtschaftlichen Niedergang erlebte und wiederholt angegriffen wurde (Goten, Langobarden und Sarazenen). Neben der Verteidigung wurde das Leben in den Höhlen im 8. Jahrhundert auch durch den Bildersturm Leos III. gefördert, und in den Schluchten fanden griechische Mönche, die aus dem Osten kamen, Schutz.

  • Eisenbahnbrücken von Castellaneta: Zwei parallele Eisenbahnbrücken von 1929 und 1997 (von der dritten, ältesten, von 1868 existieren nur noch geringe Reste), die in etwa 80 m Höhe die Gravina Grande di Castellaneta überspannen.

Verkehr

Castellaneta hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Bari–Tarent. Er ersetzt einen Bahnhof, der aufgegeben werden musste, als die hier neu trassierte Strecke 1997 in Betrieb ging.<ref>Eisenbahnatlas Italien und Slowenien / Atlante ferroviario d’Italia e Slovenia. Schweers + Wall 2010, ISBN 978-3-89494-129-1, S. 81.</ref>

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Commons: Castellaneta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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