Orkan Klaus
| Orkan Klaus | |
|---|---|
| Sturm | Orkan (Va-Zugbahn) |
| Daten | |
| Eintreffen am Festland | 23. Januar 2009 |
| Auflösung | 25. Januar 2009 |
| Luftdruckabfall | 34 hPa/24 h (Wettermodell, Spanien) |
| Spitzenböe | 216 km/h (Coll d'Envalira, Andorra) |
| Folgen | |
| Betroffene Gebiete | Spanien, Andorra, Frankreich, Italien, Deutschland, Algerien |
| Opfer | 32 |
| Schadenssumme | 3,8 Mrd. US$volkswirtschaftlich (2,3 Mrd. $ Versicherungsschaden)<ref name="Münchener Rück" /> |
| Karte mit allen verlinkten Seiten Vorlage:SeitenKoordinaten | Vorlage:CoordinatesPage |
Orkan Klaus war ein kraftvoller Wintersturm, der vom 23. bis 25. Januar 2009 den Norden Spaniens, den Süden Frankreichs und Teile Italiens traf und für erhebliche Schäden sorgte. Durch den Sturm wurden mindestens 32 Personen direkt getötet. Verbreitet wurde der Verkehr unterbrochen oder behindert. Météo-France bezeichnete die Schäden vergleichbar mit denen, die am 26. und 27. Dezember 1999 Orkan Lothar anrichtete. In Spanien handelte es sich um den heftigsten Sturm seit 1997.
Sturmverlauf
Das Entstehungsgebiet von Orkan Klaus (Benennungsschema der FU Berlin)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Aktion Wetterpate!] Institut für Meteorologie, Freie Universität Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Januar 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung Siehe auch <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wetterkarte vom 23. Januar 2009 ( des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> lag im Atlantischen Ozean nördlich der Azoren. Die Zyklogenese war explosiv, da nach dem Berechnungsmodell des spanischen Wetterdienstes der Luftdruckunterschied innerhalb von vierundzwanzig Stunden 34 hPa betrug. In den Breitengraden, in denen die Iberische Halbinsel liegt, spricht man von einer „explosiven Zyklogenese“, wenn der Luftdruckunterschied mehr als etwa 19–20 hPa beträgt. Der Sturm zog dann über die Biskaya. Sein Zentrum überquerte die französische Küste bei Bordeaux am 24. Januar um 5:00 Uhr MEZ und wanderte dann von Westen nach Südosten über den Südwesten Frankreichs hinweg. Der Orkan traf mit Böen von 170 km/h auf die Atlantikküste und erreichte im Bergland der Départments Aude und Pyrénées-Orientales 190 km/h.
Der Sturm zog dann über die Côte d’Azur hinweg zum Golf von Genua, wo er am 25. Januar um 12:00 Uhr angelangt war.<ref name="AEMET">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Análisis preliminar de la situación del 22-25 de enero de 2009.] (PDF) Agencia Estatal de Meteorología, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. Januar 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig El fuerte temporal colapsa el suroeste francés y causa tres muertos.] El País, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Januar 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der Sturm verlor sich dann über der Italienischen Halbinsel.
-
Satellitenaufnahme von Orkan Klaus, 23. Januar, 18:00 Uhr MEZ.
-
… und über der Biskaya vom 24. Januar, 03:28 Uhr MEZ.
Auswirkungen
| Geschwindigkeit | Ort | Staat |
|---|---|---|
| 216 km/h | Coll d’Envalira | Datei:Flag of Andorra.svg Andorra |
| 198 km/h | Cerezo de Arriba | Datei:Flag of Spain.svg Spanien |
| 193 km/h | Formiguères | Datei:Flag of France.svg Frankreich |
| 193 km/h | Machichaco | Datei:Flag of Spain.svg Spanien |
| 184 km/h | Perpignan | Datei:Flag of France.svg Frankreich |
| 177 km/h | Saint-Paul-de-Fenouillet | Datei:Flag of France.svg Frankreich |
| 172 km/h | Biscarrosse | Datei:Flag of France.svg Frankreich |
| 172 km/h | Cap Ferret | Datei:Flag of France.svg Frankreich |
| 166 km/h | Cabo Peñas | Datei:Flag of Spain.svg Spanien |
| 161 km/h | Flughafen Bordeaux | Datei:Flag of France.svg Frankreich |
| 152 km/h | Pointe de Socoa | Datei:Flag of France.svg Frankreich |
| Quellen: AEMET,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ciclogenesis explosiva_ 2325 01 2009 ( vom 5. Februar 2009 im Internet Archive), AEMET (pdf).</ref> Météo-France<ref name="meteofrance42249"/> | ||
Die Auswirkungen durch den Stum waren von den Kanalinseln bis nach Süddeutschland im Norden und südwärts bis nach Algerien und Sizilien spürbar. Am stärksten war der Sturm in Südfrankreich aus, wo vor allem die Regionen Aquitanien, Languedoc-Roussillon und Midi-Pyrénées betroffen waren und im Norden Spaniens Katalonien und das Baskenland. Der Sturm brachte heftigen Regen. Die Spitzenböe wurde mit 216 km/h auf dem Coll d'Envalira in Andorra verzeichnet, der höchste Wert in Frankreich wurde in Formiguères im Départment Pyrénées Orientales mit 193 km/h gemessen, der Höchstwert in Spanien in Cerezo de Arriba lag bei 198 km/h.
An einigen Messstellen in Frankreich erreichte der Orkan eine Stärke, die alle dort zuvor gemessenen Werte übertraf. In Perpignan etwa wies der Windmesser eine Spitzenbö nach, die mit 184 km/h den Wert, der während des Orkans Lothar gemessen wurde, um 44 km/h übertraf, in Bordeaux war die Spitzenbö um 15 km/h stärker als während Lothar. Neue Rekordwerte meldeten auch Wetterstationen in Saint-Paul-de-Fenouillet, Biscarrosse, Bordeaux, Narbonne, Pointe de Socoa und Biarritz.
Nach den katastrophalen Folgen durch Orkan Lothar 1999, der in Frankreich 88 Personen tötete (die Zahl 88 beinhaltet auch die Opfer des Sturms Martin, der einen Tag nach Lothar Südfrankreich traf),<ref name="notre planete">Christophe Magdelaine: Tempêtes de décembre 1999 en France : les ouragans Lothar et Martin. MeteoFrance, 11. September 2013, abgerufen am 21. Mai 2015.</ref> verwendete auch Météo-France das Warnsystem Meteoalarm, um die Öffentlichkeit effektiver zu warnen (zur Kennzeichnung der Warnstufen verwendet das System die Farben grün = keine Gefahr, gelb, orange und rot = höchste Gefahr). Es wurde im Oktober 2001 in Betrieb genommen. Während des Durchzugs des Orkans löste Météo-France für neun Départements die Warnstufe Rot aus. Dabei handelte es sich zwar um die vierte Auslösung dieser Warnstufe seit 2001, wegen eines Windereignisses fand dies jedoch zum ersten Mal statt.<ref name="meteofrance42249"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />La tempête du 24 janvier 2009 ( vom 8. Februar 2009 im Internet Archive), Météo-France, 26/01/2009.</ref>
Zahlreiche Bahnstrecken waren wegen auf den Schienen liegenden Bäumen und aufgrund beschädigter Oberleitungen außer Betrieb. Betroffen waren die TGV-Strecke Paris–Bordeaux, sowie die Verbindungen Bordeaux–Agen–Toulouse, Tarbes–Toulouse, Paris–Toulouse, Toulouse–Montpellier, Bordeaux–Périgueux und Bordeaux–Hendaye sowie zahlreiche Nebenstrecken. Der Flugbetrieb auf den Flughäfen im Südwesten Frankreichs, darunter die internationalen Flughäfen Bordeaux und Toulouse, musste während des Höhepunktes des Sturmes eingestellt werden.
Die Winde beschädigten Häuser, brachten Bäume zum Umstürzen und rissen Versorgungsleitungen herunter. Das französische Stromnetz und das Telefonnetz von France Télécom wurde durch den Orkan gebietsweise unterbrochen; mehr als 350.000 Festnetzanschlüsse im Südwesten Frankreichs waren am Tage nach dem Durchzug von Orkan Klaus gestört.<ref name=lemagit>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tempête : France Télécom mise sur les groupes électrogènes pour rétablir les connexions.] LeMagIT, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Mai 2011 (französisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das Mobilfunknetz war auch gestört, weil Antennenanlagen durch den Orkan beschädigt wurden oder ohne Strom waren. Zwischen 25 % und 75 % der Kunden waren je nach Département nicht erreichbar.<ref name="LP386711" />
Während des Höhepunktes des Orkans fiel in Frankreich die Stromversorgung für 1,7 Millionen Verbraucher in den am stärksten betroffenen Regionen aus.<ref name="rsr840" /> In Frankreich ist das sekundäre Netz zwischen den Umspannungsstationen und den Verbrauchern meist oberirdisch angelegt. Der Stromausfall setzte auch mehr als 400 niveaugleiche Bahnübergänge außer Betrieb, da die Signalanlagen und Schrankenanlagen nicht mehr funktionierten<ref name="r2501" /> und bewirkte auch Aussetzer in der Versorgung mit Trinkwasser, von denen Tausende im Département Landes und rund 5000 Personen im Département Dordogne betroffen waren.<ref name="afp2601fr" />
Nach ersten Schätzungen der Fédération française des sociétés d'assurances (FFSA) – der französischen Vereinigung der Versicherungsunternehmen – beläuft sich der Sachschaden in Frankreich auf mehrere hundert Millionen Euro.<ref name="afp2601fr">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Après la tempête, la vie tente de reprendre son cours dans le Sud-Ouest.] Agence France Presse, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Januar 2009 (französisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Die Wälder Aquitaniens wurden stark in Mitleidenschaft gezogen, insbesondere die Kiefernwälder im Département Landes und um das Bassin d’Arcachon wurden zu 60–80 % geschädigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tempête - L'électricité rétablie dans 100% des foyers jeudi ? ( vom 3. Februar 2009 im Internet Archive), tf1.lci.fr </ref> Viele dieser Wälder wurden erst nach den Verheerungen durch Lothar und Martin, die Ende Dezember 1999 durch die Region zogen, neu aufgeforstet. Rund 34.000 Bewohner der Region arbeiten in der Forstwirtschaft, die einen Jahresumsatz von 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. In Aquitanien verfügen 40.000 Waldbesitzer über mehr als 4 Hektar Wald. Von den 1,7 Millionen Hektar Wald in der Region ist rund eine Million Hektar monokulturistisch mit See-Kiefern bewachsen.<ref name="AFP2501fr">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig La forêt en Aquitaine dévastée par endroits à 60%.] Agence France-Presse, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Januar 2009 (französisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Lothar hatte 1999 rund 240.000 Hektar Wald vernichtet, Frankreich und die Europäische Union zahlten danach 250 Millionen Euro an Zuschüssen und Entschädigungen aus.<ref name="lm1146532" />
Als Folge des Orkans traten in der Region zahlreiche Flüsse über die Ufer.
In Spanien waren von Stromausfällen rund 50.000 Abnehmer betroffen, die meisten in Galicien, wo 36.600 Kunden ohne Strom waren, sowie 11.000 und etwa 2000 im Baskenland.<ref name="rsr840">La tempête "Klaus" au sud de la France. In: Radio Suisse Romande. 26. Januar 2009, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 28. Januar 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Nach den Angaben des Netzbetreibers REE waren 17 Hochspannungsleitungen im Norden des Landes von den Ausfällen betroffen.<ref name="r2501" /> In Galicien unterbrach der Orkan die Telefonverbindung für 45.000 Kunden, 384 Mobilfunksender waren dort gestört. Mehr als 200 Gemeinden meldeten Zwischenfälle, zumeist umgestürzte Bäume und Masten von Versorgungsleitungen.<ref name="ep2501">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Los niños estaban enterrados en piedras.] El País, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Januar 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Durch den Kollaps einer Hochspannungsleitung kam es in der Provinz Alicante zu einem durch Funken ausgelösten Waldbrand.<ref name="r2501">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig France, Spain pick up pieces after deadly storm.] Reuters, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Januar 2009 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Schadensbilanz
Gemäß Angaben der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft richtete der Orkan Klaus Schäden im Gesamtwert von umgerechnet 3,8 Mrd. US-$ an, wovon 2,3 Mrd. $ versichert waren.<ref name="Münchener Rück">Ilse Schlingensiepen: Versicherer zahlen viel für Naturkatastrophen, Financial Times Deutschland vom 28. Juli 2009.</ref>
- Opfer
| Staat | Opfer |
|---|---|
| Datei:Flag of Spain.svg Spanien | 15 |
| Datei:Flag of France.svg Frankreich | 9 |
| Datei:Flag of Italy.svg Italien | 4 |
| Datei:Flag of Algeria.svg Algerien | 2 |
| Datei:Flag of Germany.svg Deutschland | 2 |
| Insgesamt | 32 |
In Europa kamen durch den Sturm mindestens 30 Personen ums Leben; Ausläufer des Sturmes in Nordafrika töteten zwei weitere Menschen.
Spanien
- Beim Einsturz einer Sporteinrichtung in Sant Boi de Llobregat südwestlich von Barcelona am 24. Januar wurden vier Kinder getötet und 16 weitere Personen verletzt. Sie hatten in der Halle Zuflucht vor dem Sturm gesucht, als der starke Wind das Dach verschob und so eine Wand zum Einsturz brachte.<ref name="AFP2601en">Spain and France battered by deadly storm. Agence France-Presse, 25. Januar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. Januar 2009; abgerufen am 27. Januar 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- Ein Polizist bei Burela in Galicien und ein Straßenarbeiter in La Palma de Cervelló in der Provinz Barcelona wurden durch Bäume erschlagen.<ref name="AFP2601en"/>
- Eine Frau in Barcelona und ein Mann in Aigües de Busot in der Provinz Alicante wurden durch Mauereinstürze getötet.<ref name="AFP2601en"/>
- Der portugiesische Kapitän des Frachtschiffes Braga starb, nachdem er und seine Crew 77 Seemeilen nordöstlich von A Coruña aus Seenot gerettet wurden.<ref name="ep2501"/>
Frankreich
- Zwei Autofahrer wurden im Département Landes bzw. in Südfrankreich durch umstürzende Bäume erschlagen.<ref name="AFP2601en"/> Herumfliegende Trümmer erschlugen einen weiteren Mann.<ref name="AFP2601en"/>
- Eine Frau aus dem Département Landes starb infolge einer Unterkühlung.<ref name="LP386711">Sud-ouest : reprise progressive du trafic SNCF. In: Le Parisien. 26. Januar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Februar 2014; abgerufen am 28. Januar 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- Im Département Gironde starb eine Frau, weil ihr Beatmungsgerät wegen des Stromausfalles den Betrieb einstellte.
- Zwei ältere Personen starben in Nanteuil-Auriac-de-Bourzac, Département Dordogne, an einer Kohlenstoffmonoxidvergiftung durch ein Notstromaggregat;<ref name="y2601">Tempête: au moins 600 millions d'euros de dégâts, selon les assurances. Associated Press, 26. Januar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Januar 2009; abgerufen am 27. Januar 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> dieselbe Ursache hat der Tod zweier Ausflügler in Port-Barcarès, Département Pyrénées-Orientales.<ref>Tempête Klaus: mobilisation face aux dégâts, désastre dans les forêts. In: Le Point. 25. Januar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Juli 2011; abgerufen am 27. Januar 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Italien
- Eine Frau wurde an der amalfischen Küste von Wellen mitgerissen, als sie am Meer spazierenging<ref>Romandie Infos, 26. Januar 2009</ref>.
- Durch einen Erdrutsch wurden drei Insassen eines Fahrzeuges auf der Autobahn Reggio Calabria–Salerno verschüttet.<ref>Le Figaro, 26. Januar 2009</ref>
Algerien
- Die Ausläufer des Orkans brachten in Sétif im Osten Algeriens eine Mauer zum Einstürzen, wodurch zwei Personen getötet wurden.<ref name="AFP2601en"/>
Deutschland
- Ein Mann wurde durch ein zusammenbrechendes Scheunentor in Gerabronn getötet.
- Ein Autofahrer starb infolge eines sturmbedingten Verkehrsunfalls.
Hilfsmaßnahmen
Electricité Réseau Distribution France (ERDF) hat rund 3000 Starkstromelektriker in die Region entsandt, von denen ein Teil aus Portugal, dem Vereinigten Königreich und Deutschland herbeigeholt wurden. France Télécom hat rund 3000 Techniker mobilisiert, um die Schäden am Telefonnetz zu beseitigen.
Die französische Regierung schickte rund 700 Soldaten des Verteidigungsbereiches Südwest in die betroffenen Gebiete, um bei der Räumung der Verkehrswege von umgestürzten Bäumen und anderen Trümmern zu helfen.<ref name="afp2601fr" /> Die betroffene Region wurde zum Katastrophengebiet erklärt. Staatspräsident Nicolas Sarkozy forderte von den Versicherungen „nicht nur eine Menge Entschädigungen, sondern auch Geschwindigkeit bei der Abwicklung“.<ref name="lm1146532">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Klaus : les assureurs sous pression.] Le Monde, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Januar 2009 (französisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Weblinks
- Sammlung von Bildern, Karten und Daten (französisch)
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2024-04
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