Corte do Pinto
| Corte do Pinto | ||||||
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Portugal.svg Portugal | |||||
| Region: | Alentejo | |||||
| Unterregion: | Baixo Alentejo | |||||
| Distrikt: | Beja | |||||
| Concelho: | Mértola | |||||
| Koordinaten: | 37° 42′ N, 7° 29′ W
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| Einwohner: | 857 (Stand: 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 020902">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref> | |||||
| Fläche: | 71,46 km² (Stand: 1. Januar 2010)<ref name="Fläche">Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 12 Einwohner pro km² | |||||
| Postleitzahl: | 7750-102 | |||||
| Politik | ||||||
| Bürgermeister: | João Xavier da Costa Venâncio (PS) | |||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Junta de Freguesia de Corte do Pinto Rua Doutor Santos Martins, 2 7750-102 Corte do Pinto | |||||
Corte do Pinto ist ein Ort und eine Gemeinde in der Region des Baixo Alentejo im Süden Portugals.
In der Gemeinde liegt das weitläufige Gelände des ehemaligen Bergwerks Mina de São Domingos, dessen Verladestelle liegt bereits außerhalb der Gemeinde, in der Ortschaft Pomarão am Rio Guadiana.
Geschichte
Die Gemeinde liegt im Gebiet des Pyritgürtels der südiberischen Halbinsel. Ein Abbau des Minerals, bereits von den Phöniziern hier betrieben, ist hier spätestens mit den 1857 freigelegten Römischen Minen aus dem Jahr 397 n. Chr. belegt.<ref>Eintrag der Minas de São Domingos in der portugiesischen Denkmalliste SIPA, abgerufen am 18. Juli 2016</ref>
Seit dem 16. Jahrhundert ist die eigenständige Gemeinde Corte do Pinto vermerkt.<ref>Eintrag der Gemeindekirche Igreja Paroquial de Corte do Pinto in der portugiesischen Denkmalliste SIPA, abgerufen am 18. Juli 2016</ref> Die bedeutendste Entwicklung erlebte die Gemeinde jedoch erst im 19. Jahrhundert, im Zusammenhang mit der neu einsetzenden Kupfergewinnung.
Das englische Unternehmen Mason & Barry Ltd. erwarb 1856 eine erste Konzession und begann ab 1858 mit dem Abbau von Pyrit. In den Folgejahren entstand eine Ortschaft rund um die Minen und Fabriken. Die Bevölkerung in der Gesamtgemeinde stieg in der Folge von etwa 500 im Jahr 1840 auf 6.557 im Jahr 1950. Danach sank die Produktion der Minen, und mit den zunehmenden wirtschaftlichen Problemen sank auch die Einwohnerzahl der Gemeinde. 1962 stellte die Fabrikanlage ihre Arbeit ein, und 1965 wurde schließlich die letzte Förderanlage geschlossen.<ref>Eintrag der Wohnbebauung der Minas de São Domingos in der portugiesischen Denkmalliste SIPA, abgerufen am 18. Juli 2016</ref>
Verwaltung
Corte do Pinto ist eine Gemeinde (Freguesia) im Landkreis (Concelho) von Mértola, im Distrikt Beja. Die Gemeinde hat eine Fläche von 71,5 km² und 857 Einwohner (Stand 30. Juni 2011). Dies entspricht einer Bevölkerungsdichte von 12 Einw./km².
Folgende Orte liegen im Gemeindegebiet:
- Corte Azinha
- Corte do Pinto
- Ilha
- Mina de São Domingos
- Monte Barba
- Monte do Sossego
Weblinks
- Karte der Freguesia Corte do Pinto beim Instituto Geográfico do Exército
- Eintrag zu Corte do Pinto bei Mapas de Portugal
- Seite der Gemeindeverwaltung von Corte do Pinto bei Facebook
Einzelnachweise
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