Zum Inhalt springen

Byern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. Juni 2024 um 21:55 Uhr durch imported>MFM (typo, Lit).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Byern-Wappen.png
Wappen derer von Byern

Byern ist der Name eines magdeburgischen Uradelsgeschlechts, das seinen Namen auf den Stammsitz Biere – heute Ortsteil der Gemeinde Bördeland im Salzlandkreis/Sachsen-Anhalt – zurückführt.

Geschichte

Datei:Schloss Parchen Sammlung Duncker.jpg
Gutshaus Parchen um 1861/62, Sammlung Alexander Duncker

Das Geschlecht taucht urkundlich zuerst mit Heinrich von Bieren (Henricus de Bieren) im Jahre 1214 auf.<ref>Kopialbuch des Kollegialstifts St. Nicolai in Magdeburg, Fol. 13</ref> Die Stammreihe beginnt mit Albrecht von Bieren († 1272) auf Carow und Tucheim.

Ab 1472 ist das Gut Parchen für über 400 Jahre im Familienbesitz. Eine Familiengruft derer von Byern befindet sich in der Dorfkirche Parchen.

Datei:Borna Waldweg Gruft-01.jpg
Familiengruft in Borna

In Borna in der Gemeinde Liebschützberg in Sachsen befindet sich eine weitere Familiengruft.

Ende des 19. Jahrhunderts bis 1945<ref>Walter von Hueck, Friedrich Wilhelm Freiherr von Lyncker-Ehrenkrook, Erik Amburger: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A (Uradel / vor 1400 nobilitiert) 1973. In: Deutsches Adelsarchiv (Hrsg.): GHdA, von 1951 bis 2014; Nachfolgeschaft des Gotha; Vorgänger des GGH ab 2015. Band XII, Nr. 55. C. A. Starke, 1973, ISSN 0435-2408, S. 113–115 (d-nb.info [abgerufen am 7. Januar 2022]).</ref> gehörte der Familie auch das Schloss Groß Germersleben mit 750 ha großem Gutsbesitz.<ref>Oskar Köhler, Gustav Wesche, H. Krahmer: Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, Band V, Provinz Sachsen. 1922. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter von ungefähr 20 ha herab mit Angabe der Gutseigenschaft, des Grundsteuerertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen. In: Mit Unterstützung der Landwirtschaftskammer zu Halle a. S. (Hrsg.): Verzeichnis der für die Landwirtschaft wichtigen Behörden und Körperschaften. 3. Auflage. V der Reihe von Paul Niekammer, Kreis Wanzleben. Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1922, S. 90–91 (slub-dresden.de [abgerufen am 7. Januar 2022]).</ref>

Wappen

Das Stammwappen zeigte eine aufrechte (oder springende?) Bracke. Auf dem Helm ein mit sechs Hahnenfedern besteckter Kranz. Farben nicht sicher bekannt.<ref>Walter von Hueck: Adelslexikon (= Genealogisches Handbuch des Adels. Band 58). Band 2 Boo - Don. C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1974, DNB 750105933.</ref>

Das spätere, gemehrte Wappen ist geviert und zeigt in den Feldern eins und vier in Rot eine sitzende rückschauende silberne Bracke mit goldenem Halsband, in den Feldern zwei und drei in Gold einen grünen Kranz, der mit sechs schwarzen Hahnenfedern besteckt ist. Auf dem Helm mit rechts rot-goldenen, links rot-silbernen Decken die Bracke.

Bekannte Familienmitglieder

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />