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Jigal Cohen-Orgad

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Jigal Cohen-Orgad

Jigal (Yigal) Cohen-Orgad ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 30. August 1937 in Tel Aviv; † 27. August 2019 ebenda<ref>Alon Einhorn: Ariel University Director, former MK Yigal Cohen-Orgad dies aged 82. In: jpost.com (The Jerusalem Post). 27. August 2019, abgerufen am 27. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein israelischer Politiker und früherer Finanzminister.

Leben

Nach Besuch einer religiösen Grundschule (Elementary School) und der High School in Tel Aviv absolvierte er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften sowie der Pädagogik an der Hebräischen Universität Jerusalem. Bereits in dieser Zeit trat er der Cherut bei sowie dem ihr nahestehenden Jugendverband „B'nai Etzel“, die sich später mit der Betar vereinigte. Nach dem Studium wurde er 1962 Mitarbeiter der Wirtschaftsplanungsbehörde des Finanzministeriums, ehe er selbst eine Firma für Wirtschaftsplanung und Beratung gründete. 1967 verließ er die Cherut und wurde für einige Zeit Mitglied der Partei der freien Mitte (HaMerkas HaChofschi), bevor er zur Cherut zurückkehrte, deren Vorsitzender des Wirtschaftsrates er war. Später war er außerdem Vorstandsvorsitzender der Firma „Eitam“. Im Sechstagekrieg von 1967 war er mit der Jerusalem Brigade an der Eroberung Ostjerusalems beteiligt.<ref>Jewish Press News Desk: Chancellor of Ariel University and Former Minister of Finance Yigal Cohen Orgad z”l 1937-2019. 27. August 2019, abgerufen am 11. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seine politische Laufbahn begann er mit Wahl zum Mitglied der Knesset, in der er vom 13. Juni 1977 bis zum 21. November 1988 die Interessen der Cherut innerhalb des Likud vertrat und zuletzt Vorsitzender der Fraktion der Cherut war. Als Abgeordneter gehörte er zu den 23 Likud-Mitgliedern, die gegen das Camp-David-Abkommen stimmten<ref></ref> und sprach sich für eine Aussiedlung der Palästinenser aus den besetzten Gebieten aus.<ref></ref>

Am 18. Oktober 1983 wurde er als Nachfolger des zurückgetretenen Joram Aridor von Ministerpräsident Jitzchak Schamir zum Finanzminister ernannt<ref>Von Shamirs neuem Mann werden Wunder erwartet. Cohen-Orgad ist Israels neuer Finanzminister. In: Hamburger Abendblatt. Nr. 244, 19. Oktober 1983, S. 13 (digitalisiert). <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />digitalisiert (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.abendblatt.de</ref><ref></ref> und bekleidete dieses Amt bis zum 13. September 1984. Zuvor hat er Aridor, der ebenfalls ein Mitglied der Cherut war stark kritisiert.<ref name=":0">Yigal Cohen-orgad Named Israel's New Finance Minister, but Shamir Delays Making Official Announcemen. In: Jewish Telegraphic Agency. 20. März 2015, abgerufen am 11. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Innerhalb des Likud wurde seine Ernennung nicht nur wohlwollend aufgenommen, denn der Likud hätte andere Kandidaten bevorzugt.<ref name=":0" /> Während seiner Amtszeit gestaltete sich die Haushaltseinbringung<ref></ref> schwierig wegen der hohen Inflation.<ref>Hard Times. In: Time, 30. Januar 1984 (englisch).</ref> In seinem Haushalt war kein weiterer Siedlungsausbau vorgesehen,<ref>Cohen-orgad Submits Austerity Budget to the Knesset for Fiscal 1984-85. In: Jewish Telegraphic Agency. 20. März 2015, abgerufen am 11. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> was von der Gush Emunim nicht goutiert wurde.<ref name=":1">Ian. S. Lustick: VI. Present Trends and Future Implications. University of Pennsylvania, abgerufen am 12. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er verteidigte sich und behauptete, dass der Siedlungsausbau während seiner Amtszeit schneller voranging als unter jedem anderen Finanzminister vor ihm.<ref name=":1" /> Trotz seiner Wiederwahl als Abgeordneter wurde er bei der Regierungsbildung nicht berücksichtigt und verlor sein Knessetmandat bei der Wahl 1988. Darauf war Cohen-Orgal von 1989 bis 1993 Verwaltungsrat der Bank Leumi.<ref>Chapter B of the Periodic Report. In: Bezeq. S. 13, abgerufen am 12. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Später wurde er Vorsitzender des Verwaltungskomitees des Universitätszentrum Ariel in Samarien in Judäa und Samaria,<ref>The Acting Prime Minister Visits Ariel. Ariel University Center of Samaria, 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. Januar 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> das sich selbst vom College zur Universität erhob,<ref>Yoav Stern, Tamara Traubmann: Ariel College Upgrades Itself to ‘University’ Status. In: Haaretz.com. 2. August 2007, abgerufen am 28. August 2019.</ref> worauf das Justizministerium diese Selbsternennung wieder aufhob.<ref>Bill Templer: Oppose the New ‘Settler University’. In: MonthlyReview.org. 11. August 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. Januar 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Israeli College in West Bank, Stripped of University Status, Cries Foul. In: chronicle.com (The Chronicle of Higher Education). 27. März 2008, abgerufen am 28. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Hillel Fendel: Justice Ministry Downgrades Ariel University to College. In: israelnationalnews.com. 30. März 2008, abgerufen am 26. Januar 2009.</ref> Darüber hinaus war er Vorstandsmitglied der Telekommunikationsgesellschaft Bezeq.<ref>Guy Rolnik: The Naked Director. In: Haaretz.com. 20. Mai 2007, abgerufen am 28. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2013 wurde ihm der Moskowitz-Preis verliehen, welcher verdiente Zionisten auszeichnet.<ref>Yigal Cohen-Orgad Wins Moskowitz Prize | Friends of ArielFriends of Ariel. 6. Mai 2013, abgerufen am 12. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Privates

Yigal Cohen-Orgad lebte in Ariel<ref name=":1" /> im von Israel besetzten Westjordanland.<ref>In alle Ewigkeit. In: Der Spiegel. 8. Januar 1984, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 11. November 2024]).</ref> Eigentlich hieß er nur Yigal Cohen, doch fügte er dem Orgad bei, welches aus den Initialen seiner vier Kinder besteht, damit man ihn besser von einem gleichnamigen Politiker des Likud unterscheiden kann.<ref>Ariel University Director, former MK Yigal Cohen-Orgad dies aged 82. 27. August 2019, abgerufen am 12. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Quellen

Weblinks

Commons: Jigal Cohen-Orgad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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