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Nahalal

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Nahalal
Wappen fehlt
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Nahalal
Basisdaten
hebräisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Staat: IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel
Bezirk: Nord
Koordinaten: 32° 41′ N, 35° 12′ OKoordinaten: 32° 41′ 24″ N, 35° 11′ 48″ O
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Höhe: 91 m
Fläche: 8,500 km²
 
Einwohner: 1348 (Stand: 2022)<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026. </ref>
Bevölkerungsdichte: 159 Einwohner je km²
 
Gemeindecode: 0080
Zeitzone: UTC+2
Postleitzahl: {{#property:P281}}
 
Gemeindeart: Moschaw
Website:
Nahalal (Israel)
Nahalal (Israel)

Nahalal ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist der älteste israelische Moschaw. Der Ort liegt westlich von Nazareth in der Jesreʿel-Ebene und hatte 2022 1348 Einwohner.

Datei:Nahalal.jpg
Kreuzung in Nahalal mit dem 1924 erbauten Wasserturm
Datei:Keverdayan1.jpg
Mosche Dajans Grab in Nahalal

Der Name Nahalals geht auf eine Siedlung im Gebiet des Stammes Sebulon zurück, die im Alten Testament unter anderem in Vorlage:Bibel/Link erwähnt wird. Dieser Ort lag zwar in derselben Gegend, lässt sich aber nicht mehr genau lokalisieren.

Geschichte

An der Gründung der heutigen Siedlung am 11. September 1921<ref>Mordecai Naor: Eretz Israel. Könemann, Köln 1998, ISBN 3-89508-594-4, S. 114.</ref> waren auch einige Mitglieder des ersten Kibbuz Degania beteiligt, die dem Konzept des Kibbuz den Rücken gekehrt haben. Émile Vandervelde berichtet von den Lebensverhältnissen im Jahr 1929.<ref>Émile Vandervelde: Schaffendes Palästina. Der jüdische Aufbau heute und morgen. Von einem Sozialisten. Carl Reissner, Dresden 1930, S. 57–62.</ref> 1937 fand in Nahalal ein Treffen<ref>Thomas G. Fraser: Contested Lands – A History of the Middle East since the First World War. Haus Publishing, London 2021, ISBN 978-1-913368-24-1, S. 71.</ref> von Chaim Weizmann mit dem Peel-Kommissionsmitglied Reginald Coupland statt.

Die Planung für diesen sogenannten Moschaw Ovdim (Arbeitermoschaw) wurde von dem Architekten und Stadtplaner Richard Kauffmann vorgenommen.<ref>Siehe hierzu Seiten 143–151: Nahalal (1921) – Idealplanung eines Genossenschaftsmodells, in: Ines Sonder: Gartenstädte in Erez Israel. Zionistische Stadtplanungsvisionen von Theodor Herzl bis Richard Kauffmann, Georg Olms Verlag, Hildesheim, 2005, ISBN 3-487-12811-X.</ref>

Häufig wird Nahalal als der Prototyp eines Moschaw schlechthin angesehen, da in seinem Grundriss das Prinzip dieser Siedlungsform (jeder wirtschaftet für sich, Einkauf und Vertrieb sind genossenschaftlich organisiert) baulich verwirklicht ist.<ref>Noam Zadoff: Geschichte Israels. Von der Staatsgründung bis zur Gegenwart. C. H. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-75755-6, S. 17.</ref> Um einen ovalen Ortskern mit den gemeinschaftlichen Gebäuden führt eine Ringstraße, an die sich nach außen, Tortenstücken gleich, die allesamt gleich großen Grundstücke der Bewohner anschließen.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

  • Jael Dajan (1939–2024), Schriftstellerin und Politikerin
  • Yehonatan Geffen (1947–2023), Sänger, Songwriter, Schriftsteller, Journalist und Übersetzer
  • Amir Pnueli (1941–2009), Informatiker
  • Meir Shalev (1948–2023), Schriftsteller
  • Asaf Simhoni (1922–1956), Generalmajor der Verteidigungsstreitkräfte IDF

Mit Nahalal verbunden

  • Bekanntester Bewohner Nahalals war Mosche Dajan (1915–1981), dessen Familie in seiner Jugendzeit ebenfalls aus dem Kibbuz Degania übersiedelte. Dajan ist in Nahalal beerdigt.
  • Hannah Szenes (1921–1944), Widerstandskämpferin, besuchte die Landwirtschaftsschule für Mädchen in Nahalal.
  • Auf dem Nahalal Friedhof befinden sich auch die Gräber von Ilan Ramon (1954–2003), erster Astronaut Israels und seinem Sohn Assaf, die beide bei Abstürzen ums Leben kamen und nach denen der Flughafen Ramon benannt ist.

Weblinks

Commons: Nahalal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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