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Ordubad (Stadt)

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Ordubad
Datei:Montage of Ordubad 2019.jpg
Staat: AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan
Rayon: Ordubad
Koordinaten: 38° 54′ N, 46° 1′ OKoordinaten: 38° 54′ 30″ N, 46° 1′ 15″ O
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Höhe: 850 m
Einwohner: 10.800 (2021<ref>Population by sex, towns and regions, urban settlements at the beginning of the 2021. In: 2_6en.xls (Excel-Datei). The State Statistical Committee of the Republic of Azerbaijan, 2021, abgerufen am 2. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Zeitzone: AZT (UTC+4)
Telefonvorwahl: (+994) 36547
Postleitzahl: AZ6900
Kfz-Kennzeichen: 69
Gemeindeart: Stadt (şəhər)
Ordubad (Aserbaidschan)
Ordubad (Aserbaidschan)

Ordubad ist eine Stadt in Aserbaidschan.

Geografie

Sie ist die Hauptstadt des Bezirks Ordubad in der Autonomen Republik Nachitschewan. Die Stadt liegt am Fluss Ordubad, einem Nebenfluss des Aras, und hat 10.800 Einwohner (Stand: 2021). 2014 betrug die Einwohnerzahl etwa 10.500.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Population by sex, economic and administrative regions, urban settlements of the Republic of Azerbaijan at the beginning of the 2014 (Memento vom 16. Juli 2014 im Internet Archive) auf der Website des Azərbaycan Respublikasının Dövlət Statistika Komitəsi (Staatliches Statistikkomitee der Republik Aserbaidschan)</ref> Der Name Ordubad hat türkische und persische Wurzeln und bedeutet Armee-Stadt.<ref name=iranica>Encyclopedia Iranica über die Stadt</ref>

Geschichte

Die Stadt war seit dem Mittelalter von großer Bedeutung für die Region. Zeitweise Hauptstadt eines kleinen Sultanats war sie meist wichtiges Verwaltungszentrum in wechselnden Reichen. Im 18. Jahrhundert war Ordubad Hauptstadt des Bezirks Āzā-Jerān des von Persien abhängigen Khanat Nachitschewan. 1828 fiel die Stadt mit dem Khanat an das Russische Kaiserreich. Noch heute ist die Stadt eine der wichtigsten in der Autonomen Republik Nachitschewan.<ref name=azerb>azerb.com über Stadt und Rayon</ref><ref name=iranica/>

Kultur

In der Stadt sind drei Moscheen aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhalten: Saatabad, Dilbar und Juma, die letzte beherbergt auch eine Madrasa. Außerdem gibt es ein historisches Museum das insbesondere dem persischen Astronomen und Mathematiker Nasīr ad-Dīn at-Tūsī gewidmet ist.<ref name=azerb/>

Qeysəriyyə ist eine historische Markthalle aus dem 17. Jahrhundert.

Verkehr

Die Stadt hatte seit 1941 einen Bahnhof an der damals eröffneten Bahnstrecke Ələt–Culfa. Aufgrund des bei Auflösung der Sowjetunion ausbrechenden Konflikts zwischen Armenien und Aserbaidschan um Bergkarabach wurde der Verkehr in Richtung Baku ab 1989 mehrfach unterbrochen, je nach militärischer Lage wieder aufgenommen, dann aber endgültig eingestellt. Später soll es zeitweise noch Eisenbahnverkehr zwischen Ordubad und Naxçıvan gegeben haben.<ref name=azerb/>

Weblinks

Commons: Ordubad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein