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Arkema

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Arkema

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Arkema.svg
Rechtsform Société Anonyme
ISIN FR0010313833
Gründung 2004
Sitz Colombes, FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Leitung Thierry Le Hénaff<ref name=profile />
Mitarbeiterzahl 20.200<ref name=profile />
Umsatz 11,5 Mrd. Euro
Branche Chemie
Website www.arkema.com
Stand: 31. Dezember 2022
Datei:UsineArkemaPierreBenite.jpg
Werk Pierre-Bénite
Datei:Usine de Lacq.JPG
Werk Lacq

Arkema ist ein französisches Unternehmen mit Firmensitz in Colombes.

Das Unternehmen ist in der Herstellung verschiedener petrochemischer Produkte tätig. Bei Arkema sind rund 20.000 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen entstand 2004 aus einer Abspaltung vom französischen Unternehmen Atofina, das aus den Chemieunternehmensbereichen der beiden Unternehmen TotalFina und Elf entstand.<ref name=history><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />History (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>

Die Tochtergesellschaft Altuglas ist ein großer PMMA-Hersteller.

Geschichte

1983 wurde das Unternehmen Atochem durch die Reorganisation aller Chemieaktivitäten von Elf Aquitaine sowie die Übernahme der ATO Chimie (Aquitaine Total Organico), Chloé Chimie und teilweise der PCUK (Produits Chimiques Ugine Kuhlmann) geschaffen. Einige Jahre später, 1990, wurde Orkem aufgespalten und überwiegend von der Atochem übernommen, nur die Spezialchemie ging an Total. Außerdem übernahm Atochem im gleichen Jahr Montedisons Hydroperoxidesparte.

Nach der Fusion von Total und Elf 1999 wurden ein Jahr später die Chemieaktivitäten als Atofina ausgelagert. 2004 folgte die Gründung von Arkema. Die Agrochemie wurde 2007 als CEREXAGRI an das indische Unternehmen United Phosphorus verkauft.

2012 wurde die PVC-Sparte mit Produktionsanlagen in Berre-l’Étang (PVC), Balan (PVC), Saint-Fons (PVC), Saint-Auban (PVC), Fos-sur-Mer (Vinylchlorid), Lavéra (Chlormethan, Vinylchlorid) und Vauvert (Sole) für symbolische 1 € an Klesch verkauft,<ref name=icis>France's Arkema to sell vinyl segment to Klesch Group</ref> welche jedoch im März 2013 damit in den Konkurs ging.<ref>Kem One: PVC-Gruppe stellt Insolvenzantrag</ref>

2021 kaufte Arkema den Geschäftsbereich Klebstoffe von Ashland für knapp 1,4 Mrd. EUR.<ref>Arkema: Kauf der Klebstoffsparte von Ashland. Kunststoff Web, 10. September 2021, abgerufen am 21. März 2022.</ref> Die Übernahme wurde am 28. Februar 2022 vollendet.<ref>Arkema finalizes the acquisition of Ashland’s performance adhesives business. Arkema (Pressemitteilung), 28. Februar 2022, abgerufen am 21. März 2022.</ref>

Hauptgeschäftsfelder

Die drei Geschäftsfelder der ARKEMA sind High Performance Materials, Industrial Specialties und Coating Solutions.<ref name=profile />

Standorte

Arkema ist mit seinen 136 Produktionsstätten, davon 60 in Europa, 37 in Nordamerika und 39 in Asien (Stand 2017<ref name=profile />) in insgesamt 55 Ländern weltweit vertreten. Außerdem gehören drei große Forschungszentren zur ARKEMA-Gruppe.

Deutschland

In Deutschland beschäftigt ARKEMA etwa 420 Mitarbeiter und hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Arkema in Germany: Arkema GmbH (Memento vom 12. Juni 2018 im Internet Archive).</ref> Zu den Produktionsstätten gehören Günzburg (organische Peroxide), Kirchheimbolanden (Wasserstoffperoxid), Leuna (Wasserstoffperoxid), Vasdorf (Odorierungsmittel für Erdgas (THT)) und Zwickau (Kunstharze und Lacke).

Medienberichte

Arkema betreibt in Crosby (Texas) ein Werk, das unter anderem organische Peroxide herstellt. Ende August 2017 wurde es in Folge der Auswirkungen von Hurrikan Harvey überschwemmt. Die Mitarbeiter und Anwohner wurden evakuiert. Am 31. August ereigneten sich zwei Explosionen, die durch die Unterbrechung der Stromversorgung der Kühlung einer Produktionsanlage verursacht wurden.<ref name="SPON-1165457">Überschwemmungen in Texas: Explosionen in Chemiefabrik. In: Spiegel Online. Abgerufen am 31. August 2017.</ref><ref name="zeit-2017-08-31">Überschwemmungen in Texas: Explosionen in überfluteter Chemiefabrik. In: zeit.de. 31. August 2017, abgerufen am 31. August 2017.</ref> Das Wasser stand in dem Werk fast zwei Meter hoch. Die Evakuierungszone hatte einen Umkreis von etwa zwei Kilometern.<ref name="manager--165464">Harvey: Chemiefabrik bei Houston in Texas explodiert – manager magazin. In: manager-magazin.de. 31. August 2017, abgerufen am 31. August 2017.</ref> Im August 2017 arbeiteten 57 Mitarbeiter in diesem Werk.<ref name="khou-003777">Chemicals spark fires at Crosby plant, officials no longer calling incident explosions. In: khou.com. 31. August 2017, abgerufen am 31. August 2017.</ref>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references> <ref name=profile>About us – arkema.com</ref> </references>


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