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Oelerse

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Oelerse
Gemeinde Edemissen
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(551)&title=Oelerse 52° 23′ N, 10° 10′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(551) 52° 23′ 9″ N, 10° 10′ 22″ O
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Höhe: ca. 66 m ü. NHN
Einwohner: 551 (11. Mai 2021)<ref>Gemeinde Edemissen - Oelerse. Abgerufen am 30. August 2024.</ref>
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31234
Vorwahl: 05177
Lage von Oelerse in Niedersachsen
Datei:Kapelle in Oelerse (Edemissen) IMG 4318.jpg
Kapelle aus dem 18. Jahrhundert

Oelerse (niederdeutsch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine Ortschaft in der Gemeinde Edemissen im Landkreis Peine in Niedersachsen.

Geographie

Der Ort Oelerse liegt nördlich der Kreisstadt Peine zwischen den beiden Oberzentren Hannover und Braunschweig am Rande der Südheide.

Geschichte

Oelerse wurde im Jahre 1307 erstmals urkundlich als „Olerdessen“ erwähnt und war jahrhundertelang ein Grenzort des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg gegen das Hochstift Hildesheim. Von 1532 bis 1885 gehörte der Ort zum Amt Meinersen in der Vogtei Uetze. Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen kam es am 1. März 1974 zur Bildung der Einheitsgemeinde Edemissen aus den Ortschaften der Samtgemeinde Edemissen und weiteren acht selbständigen Gemeinden.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 217.</ref> Oelerse – seit 1885 im Landkreis Burgdorf – wurde dem Landkreis Peine zugeschlagen, zur Gemeinde Edemissen.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1821 181
1848 218
1. Dezember 1871 ¹ 235
1. Dezember 1885 ¹ 241
1. Dezember 1905 ¹ 270
16. Juni 1925 ¹ 304
16. Juni 1933 ¹ 288
17. Mai 1939 ¹ 325
31. Dezember 1945 -
29. Oktober 1946 ¹ 598
Jahr Einwohner
13. September 1950 ¹ -
6. Juni 1961 ¹ 458
1. März 1964 -
27. Mai 1970 ¹ 451

¹ Volkszählungsergebnis

Religion

Schon im frühen 16. Jahrhundert festigte sich der protestantische Glauben. Die Kapelle stammt aus dem Jahre 1773 und ersetzte einen Vorgängerbau. Die Kapellengemeinde gehörte früher zur Kirchengemeinde und zum Kirchenkreis Sievershausen und kam 1965 bei dessen Auflösung zum Kirchenkreis Burgdorf. 1976 wurde sie der Kirchengemeinde Abbensen angeschlossen und gehört damit zum Kirchenkreis Peine.

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat, der Oelerse vertritt, setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:<ref>Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.</ref>

Ortsbürgermeister

Ortsbürgermeister ist Holger Meyer (SPD).

Wappen

Schreitender mit rot bewehrter blauer lüneburgischer Löwe im oberen goldenen Feld des geteilten Wappens. In der unteren blauen Hälfte überdeckt eine beblätterte goldene Ähre zwei balkenweise nebeneinander gestellte silberne Sicheln, eine mit der Schneide nach oben, die andere mit der Schneide nach unten, und symbolisiert so die landwirtschaftliche Prägung des Ortes.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Die Kapelle in Oelerse wurde im 18. Jahrhundert als Fachwerkbau errichtet.<ref>kirche-abbensen.de</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Ortschaft verfügt über zwei Hofläden, mehrere Handwerks- und landwirtschaftliche Betriebe und einen Kinderreiterhof.

Bildung

Die Kinder aus Oelerse besuchen in Abbensen den Kindergarten und die verlässliche Grundschule. Des Weiteren sind heute im Zentralort Edemissen Grundschule, Hauptschule und Realschule vorhanden. In Peine sind weiterführende Schulen wie Gymnasium und Berufsbildende Schule eingerichtet.

Verkehr

Es gibt Busverbindungen nach Edemissen und Peine. Die Autobahnanschlüsse Peine, Peine-Ost und Hämelerwald-Lehrte sind für Berufspendler eine Anbindung an Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter und Hannover. Die Bahnhöfe Dollbergen (Entfernung 3 km) und Hämelerwald (Entfernung 5 km) sind für Bahnreisende in nächster Nähe erreichbar.

Persönlichkeiten

  • Julie Schrader (* 9. Dezember 1881 in Hannover; † 17. November 1939 in Oelerse), Schriftstellerin

Literatur

  • Verein der Heimatgeschichte Edemissen e. V.: Die Gemeinde Edemissen, Sutton 2007. ISBN 978-3-86680-202-5
  • Jürgen Dieckhoff: Edemissen – Wohlfühlgemeinde, Gemeinde Edemissen 1999
  • Otto Meyer: Oelerse – Eine Ortschronik, Gemeinde Edemissen 1975

Weblinks

Commons: Oelerse (Edemissen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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