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Markus Schairer

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Markus Schairer Vorlage:SportPicto
Datei:Markus Schairer - Tag des Sports 2013 Wien.jpg
Nation OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Geburtstag 4. Juli 1987 (38 Jahre)
Geburtsort Bludenz, Vorarlberg
Beruf Exekutivbediensteter
Karriere
Disziplin Snowboardcross
Verein Österreichischer Skiverband
Status zurückgetreten
Karriereende 28. September 2018
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Junioren-WM 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Snowboard-Weltmeisterschaften
Gold 2009 Gangwon Snowboardcross
Silber 2013 Stoneham Snowboardcross
 Snowboard-Juniorenweltmeisterschaften
Bronze 2004 Oberwiesenthal Snowboardcross
Silber 2005 Zermatt Snowboardcross
Silber 2007 Bad Gastein Snowboardcross
Bronze 2007 Bad Gastein Parallel-Slalom
Platzierungen
FIS-Logo Weltcup
 Debüt im Weltcup 17. Oktober 2004
 Weltcupsiege 4
 Gesamtweltcup 2. (2008/09)
 Parallel-Weltcup 51. (2006/07)
 Snowboardcross-Weltcup 1. (2008/09)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Snowboardcross 4 6 2
 

Markus Schairer (* 4. Juli 1987 in Bludenz) ist ein ehemaliger österreichischer Snowboarder. Er ist Gesamtweltcupsieger der Saison 2008/09, Weltmeister im Snowboardcross 2009 sowie dreifacher Olympionike (2010, 2014, 2018).

Werdegang

Markus Schairer besuchte das Skigymnasium Stams. Seit 2004 fährt er für den ÖSV und er startete im selben Jahr in Sölden bei seinem ersten Weltcup-Rennen. Er ist Exekutivbediensteter der Polizei. Nach dem Abschluss des Präsenzdienstes im Juni 2007 trainierte und startete er für das österreichische Snowboard-Team. Bei der Snowboard-Weltmeisterschaft 2007 erreichte Schairer im Snowboardcross (SBX) den siebten Rang.

Im Februar 2008 zog er sich beim Weltcup in Leysin in der Schweiz einen Kreuzbandriss im linken Knie zu.<ref>Kreuzbandriss stoppt Schairer</ref>

Weltmeister Snowboardcross 2009

Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2009 im südkoreanischen Sungwoo konnte Markus Schairer am ersten Tag beim Snowboardcross den ersten Rang für Österreich erreichen.<ref>Snowboard-WM: Gold für Schairer im Cross-Bewerb</ref>

Olympische Winterspiele 2010

Datei:Bad Gastein SBX - Markus Schairer AUT Ludovic Guillot-Diat FRA Rok Rogelj SLO.jpg
Markus Schairer, Ludovic Guillot-Diat und Rok Rogelj (Bad Gastein, 2010)
Markus Schairer bei der Einkleidung des österreichischen Teams für die Olympischen Winterspiele 2018

Ende Jänner 2010 zog er sich durch einen Sturz bei den Winter-X-Games in Aspen mehrere Rippenbrüche zu; damit war sein Start bei den Olympischen Spielen stark in Frage gestellt.<ref>Weltmeister Schairer erleidet Rippenbrüche</ref> Er konnte in Vancouver an den Start gehen und schaffte trotz eines Sturzes in einem Qualifikationsrennen noch den Einzug in die Finalrennen. Dort traf er auf zwei Teamkollegen, schied im Achtelfinale aus und belegte den 23. Rang.<ref>Markus Schairer im Interview</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>

Im März 2012 holte er sich in Saalbach-Hinterglemm seinen dritten Staatsmeistertitel im Snowboardcross.<ref>Cross-Staatsmeistertitel an Schairer und Ramberger (4. März 2012)</ref>

Im August 2012 belegte er beim Trans Vorarlberg Triathlon zusammen mit Nicola Thost und Tobias Jenny in der Mannschaftswertung den vierten Rang.

Vize-Weltmeister Snowboardcross 2013

Bei den Weltmeisterschaften im Jänner 2013 im kanadischen Skiresort Stoneham in der Provinz Québec wurde er Zweiter. Im Dezember 2013 verletzte er sich beim Training in Kanada an der Schulter.<ref>Markus Schairer erlitt bei Sturz in Kanada Schulterverletzungen (21. Dezember 2013)</ref>

Olympische Winterspiele 2014

Zusammen mit den anderen drei Vorarlbergern Susanne Moll, Lukas Mathies und Alessandro Hämmerle startete er im Februar 2014 bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi, wo er nach einem Sturz im Viertelfinale ausschied. Im April 2014 wurde er nach 2009 zum zweiten Mal zum Vorarlberger „Sportler des Jahres“ gewählt.<ref>Schairer und Meusburger „Sportler des Jahres“ (3. April 2014)</ref>

Bei den Weltmeisterschaften im Jänner 2015 im Snowboardcross schied er am Kreischberg nach einem Sturz im Zielbereich im Rahmen der Qualifikationsläufe verletzungsbedingt aus.<ref>WM-Aus für Schairer wegen Knöchelverletzung (16. Jänner 2015)</ref>

Im März 2017 konnte Schairer im letzten Rennen der Saison mit Alessandro Hämmerle im Weltcup den Snowboardcross-Teambewerb in Veysonnaz gewinnen.<ref>Snowboard: Hämmerle/Schairer gewannen Cross-Teambewerb (27. März 2017)</ref> Im Dezember 2017 belegte er im Snowboard-Cross bei seinem „Heimrennen“ in Schruns den dritten Rang.<ref>Hämmerle und Schairer bei Snowboard Cross im Montafon am Stockerl (16. Dezember 2017)</ref>

Olympische Winterspiele 2018

Schairer nahm als Mitglied des österreichischen Teams an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang, Südkorea teil. Beim Snowboardcross-Bewerb brach er sich bei einem schweren Sturz den fünften Halswirbel. Folgeschäden konnten ausgeschlossen werden,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />sport.orf.at: Schairer bei Sturz schwer verletzt (Memento vom 16. Februar 2018 im Internet Archive)</ref> doch die Verletzung machte sich im Trainingsaufbau für die folgende Saison bemerkbar, woraufhin der damals 31-Jährige am 28. September 2018 seinen Rücktritt vom aktiven Rennsport bekannt gab.<ref>Schairer beendet Karriere nach Sturz. ORF, 28. September 2018, abgerufen am 28. September 2018.</ref>

Privates

Markus Schairer lebte bis 2013 in St. Gallenkirch<ref>Empfang Markus Schairer St. Gallenkirch 3. Februar 2013</ref> und seitdem in Schruns im Montafon. Seit Juli 2017 ist er Vater einer Tochter. Beruflich ist er als Beamter der österreichischen Bundespolizei bei einer Polizeiinspektion im Montafon tätig und dabei insbesondere in den Wintermonaten als Alpinpolizist im Einsatz.

Sportliche Erfolge

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Datum Platzierung Bewerb Disziplin Austragungsort Kommentare
Vorlage:DatumZelle 17 Olympische Winterspiele 2018 Snowboardcross Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Pyeongchang Sturz im Viertelfinale mit Wirbelbruch<ref>Wirbelbruch! So geht es Schairer nach seinem Horror-Sturz (16. Februar 2018)</ref>
Vorlage:DatumZelle 33 Olympische Winterspiele 2014 Snowboardcross RusslandRussland Sotschi Schairer schied nach einem Sturz im Viertelfinale aus.
Vorlage:DatumZelle 1 Snowboard-Weltcup 2013/14 Snowboardcross OsterreichÖsterreich Schruns
Vorlage:DatumZelle 2 Snowboard-Weltmeisterschaft 2013 Snowboardcross
Vorlage:DatumZelle Snowboard-Weltmeisterschaft 2011 Snowboardcross SpanienSpanien La Molina Markus Schairer gewann die Qualifikation, schied dann aber im Viertelfinale aus.
Vorlage:DatumZelle 23 Olympische Winterspiele 2010 Snowboardcross KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Vancouver
Vorlage:DatumZelle 1 Snowboard-Weltmeisterschaft 2009 Snowboardcross Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Gangwon
Vorlage:DatumZelle 1 Snowboard-Weltcup 2008/09 (Gesamtwertung) Snowboardcross Im spanischen La Molina konnte sich Schairer schon vor dem Saisonfinale in Valmalenco den Sieg im Boardercross-Weltcup 2009 sichern.<ref>Schairers "Homerun" zum Weltcupsieg</ref>
Vorlage:DatumZelle 7 Snowboard-Weltmeisterschaft 2007 Snowboardcross

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Olympische Spiele
  Disziplin Platz
Sotschi 2014 Boardercross 33.  
Vancouver 2010 Boardercross 23.  

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Markus Schairer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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