Zum Inhalt springen

Juglans microcarpa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Juli 2022 um 20:03 Uhr durch imported>Aka (Zeichen zwischen Beleg entfernt, Taxoboxhinweis, Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Juglans microcarpa
Datei:Juglans microcarpa.jpg

Juglans microcarpa

Systematik
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Buchenartige (Fagales)
Familie: Walnussgewächse (Juglandaceae)
Gattung: Walnüsse (Juglans)
Art: Juglans microcarpa
Wissenschaftlicher Name
Juglans microcarpa
Berland.

Die Kleinfruchtige Walnuss, Texanische Walnuss oder Felsennuss (Juglans microcarpa)<ref>Jonas Frei: Die Walnuss. Alle in Mitteleuropa kultivierten Arten. Botanik, Geschichte, Kultur. AT Verlag, Aarau und München 2019, S. 132.</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kleinfruchtige Walnuss.] In: Baumkunde.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 12. Juli 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> ist eine nordamerikanische Pflanzenart der Gattung Walnüsse (Juglans).

Merkmale

Juglans microcarpa ist ein Strauch oder kleiner Baum von bis zu 10 m Höhe. Die Borke ist mittelgrau und eher stark gefurcht. Die Zweige sind mit der distalen Kante der Blattnarbe, in der sie stehen, eingekerbt. Sie sind kahl oder von einer schlecht definierten samten behaarten Zone begrenzt. Das Mark ist hell bis dunkelbraun. Die endständigen Knospen sind kugelig bis kurz eiförmig, nicht abgeflacht und 3 bis 5 mm lang.

Die Blätter sind unpaarig gefiedert und 12 bis 29 cm lang, der Blattstiel 1 bis 3 cm. Die 17 bis 25 Fiederblättchen sind lanzeolat oder schmal lanzeolat und schwach bis stark sichelförmig. Sie sind 5,2 bis 6,3 cm lang und 0,8 bis 1,1 cm breit, der Blattrand ist ganz oder gezähnt, das Blattende ist lang zugespitzt. Die Unterseite trägt kopfig-drüsige Haare, häufig auch zerstreut Schuppen. Die Achseln der Nerven nahe dem Blattgrund sind meist, aber nicht immer, mit einem deutlichen Haarbüschel versehen. Die Oberseite ist mit kopfig-drüsigen Haaren besetzt. Das endständige Blättchen ist meist klein.

Die männlichen Kätzchen sind 3 bis 7 cm lang und tragen pro Blüte 20 bis 25, selten 35 Staubblätter. Die Pollensäcke sind 0,8 bis 1 mm lang. Blütezeit ist Frühling (März bis April, selten bis Juni).

Die ein bis drei Früchte pro Fruchtstand sind kugelig, 1,4 bis 2,3 cm groß, glatt und mit kopfig-drüsigen Haaren besetzt. Die Nüsse sind kugelig bis zusammengedrückt, 1,1 bis 1,7 cm groß, gefurcht und zwischen den Furchen glatt.

Verbreitung

Juglans microcarpa ist in den US-Bundesstaaten Kansas, New Mexico, Oklahoma und Texas sowie in den mexikanischen Bundesstaaten Chihuahua, Coahuila und Nuevo León beheimatet. Sie wächst an Bächen und Flüssen von 200 bis 2000 m Seehöhe.

Systematik

Juglans microcarpa wird innerhalb der Gattung Juglans in die Sektion Rhysocaryon gestellt. Sie ist eng mit Juglans nigra verwandt.

Exemplare mit großen Fiederblättchen (bis 9,6 cm lang) könnten durch Introgression von Juglans major entstanden sein. Sie werden manchmal als eigene Varietät (Juglans microcarpa var. stewartii <templatestyles src="Person/styles.css" />(I. M. Johnston) W. E. Manning) betrachtet und sind nur aus Mexiko bekannt. Es sind auch Zwischenformen zwischen Juglans microcarpa und Juglans nigra bekannt.

Belege

  • Jonas Frei: Die Walnuss. Alle in Mitteleuropa kultivierten Arten. Botanik, Geschichte, Kultur. AT Verlag, Aarau und München 2019, S. 132. ISBN 978-3-03902-021-8
  • Donald E. Stone: Juglandaceae. In: Flora of North America, Band 3. (online, englisch)

Weblinks

Einzelbelege

<references />