Kapys (Troja)
Kapys ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), latinisiert Capys) ist eine Person der griechischen Mythologie und eponymer Heros der Stadt Capua.
Er gilt als der Sohn des Assarakos (Sohn des Tros) und der Hieromneme, Gemahl der Aigesta, Themiste (auch Themis, Tochter des Ilos), als Vater des Laokoon und des Anchises und damit als Großvater des Aeneas.<ref>Bibliotheke des Apollodor 3,141</ref> Er war einer der Stadtbewohner, die das hölzerne Pferd vor den Toren Trojas für eine Falle hielten, die zu zerstören sei.
Kapys galt in der antiken Überlieferung als Gründer und Namensgeber des antiken Capuas.<ref>Hekataios von Milet, in: Felix Jacoby, Die Fragmente der griechischen Historiker (FGrH). Nr. 1, F 62.</ref> Vergil behauptet, er sei als Begleiter des Aeneas dorthin gelangt,<ref>Vergil, Aeneis 1,183</ref> der älteren Überlieferung zufolge kam er jedoch alleine nach Capua.<ref>Servius, Kommentar zur Aeneis 1,242</ref> Sein dortiges Grab wurde Sueton zufolge von Kolonisten Caesars zerstört.<ref>Sueton, Caesar 81,1</ref>
Anderen Überlieferungen zufolge ist Capua dagegen von einem Enkel des Aeneas namens „Rhomos“<ref>Dionysios von Halikarnassos, Antiquitates Romanae 1,73,3</ref> oder von einem samnitischen Feldherrn namens Kapys<ref>Titus Livius, Ab urbe condita 4,37,1</ref> gegründet worden.
Literatur
- Karl Scherling: Kapys 2. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band X,2, Stuttgart 1919, Sp. 1922 f.
- Hans von Geisau: Kapys 2. In: Der Kleine Pauly (KlP). Band 3, Stuttgart 1969, Sp. 115.
- Magdalene Stoevesandt: Kapys 2. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 6, Metzler, Stuttgart 1999, ISBN 3-476-01476-2, Sp. 265.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />