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Talghar

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Talghar
Талғар (kas.) | Талгар (rus.)
Basisdaten
Staat: KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan
Oblys: Almaty
Audan: Talghar
Gegründet: 1858
 
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Kasachstan/Gebiet zu ISO Code_type:city 43° 18′ N, 77° 14′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Kasachstan/Gebiet zu ISO Code_type:city 43° 18′ 0″ N, 77° 14′ 0″ O
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Höhe: 973 m
 
Fläche: 18,8 km²
Einwohner:
Bevölkerungsdichte: – Einwohner je km²
 
Telefonvorwahl: (+7) 72774
Postleitzahl: 041600–041605
Kfz-Kennzeichen: 05 (alt: B, V)
KATO-Code: 196220100
Gemeindeart: Stadt
 
Äkim (Bürgermeister): Bachyt Kürischbekow
Website:
Lage in Kasachstan
Datei:Talgar1.jpg
Blick auf Talghar

Talghar ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt im Süden Kasachstans.

Geografische Lage

Talghar befindet sich im Süden Kasachstans im Gebiet Almaty an der Nordflanke des Transili-Alatau rund 25 km östlich der ehemaligen Hauptstadt Almaty. Die Stadt durchfließt der gleichnamige Fluss Talghar, der aus Gletscherwasser des nahen Gebirges gespeist wird. Einige Kilometer südlich liegt der Pik Talgar, mit einer Höhe von knapp 5000 Metern der höchste Berg im Transili-Alatau. Talghar ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Bezirks Talghar.

Geschichte

Nach der Gründung der Festung Wernoje wurde von den örtlichen Behörden die Gründung mehrerer Kosakendörfer rund um Wernoje beschlossen, um die Ostgrenzen des Russischen Reiches zu stärken. Der Ort wurde 1858 als Staniza Sofijskaja (станица Софийская) gegründet. Er entwickelte sich schnell, was durch die günstigen klimatischen Bedingungen für Landwirtschaft bedingt war. Die Bewohner bauten verschiedene Getreidesorten an. 1871 lebten bereits 3256 Menschen im Ort. In den folgenden Jahren wurden erste Industrieunternehmen gegründet, darunter zwei Brennereien und ein Sägewerk. Die 1886 vom russischen Kaufmann Nikita Jakowlewitsch Pugassow gegründete Brennerei ist heute eines der ältesten Lebensmittelunternehmen des Landes. Derselbe Geschäftsmann gründete auch eine Gerberei, die später verstaatlicht wurde und als großer Textilhersteller zu einem wichtigen Arbeitgeber der Stadt wurde.<ref>Маленькая родина: Город Талгар.., abgerufen am 20. April 2020 (russisch).</ref> 1908 wurde die Nikolaus-Kirche erbaut.

Im April 1918 organisierte sich in der Widerstand der Weißen Garde gegen die Errichtung einer kommunistischen Herrschaft durch die Bolschewiki. Nur einen Monat später wurde dieser von der Roten Armee niedergeschlagen und das Dorf zu Ehren des Anführers in Murajewo (Мураево) umbenannt; seinen heutigen Namen trägt Talghar seit 1919. 1934 wurde Talghar Standort einer landwirtschaftlichen Schule, die aus dem nahe gelegenen Alma-Ata hierher verlegt wurde. 1937 wurde eine regionale Krankenpflegeschule eröffnet. 1954 wurde die Schule in die Medizinische Schule Talghar umgewandelt. Am 22. Dezember 1959 bekam Talghar das Stadtrecht verliehen.<ref>История Талгарского района, abgerufen am 20. April 2020 (russisch).</ref>

Bevölkerung

Bei der Volkszählung 1999 hatte Talghar 43.353 Einwohner. Die Volkszählung 2009 ergab für den Ort eine Einwohnerzahl von 45.529. Bei der letzten Volkszählung 2021 lebten 63.883 Menschen in Talghar. Die Fortschreibung der Bevölkerungszahl ergab zum eine Einwohnerzahl von Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl KZ.

Einwohnerentwicklung<ref>Kazakhstan: Cities and towns. pop-stat.mashke.org, abgerufen am 5. August 2019 (englisch).</ref>
1939 1959 1970 1979 1989 1999 2009 2021
11.159 20.071 31.273 36.952 43.645 43.353 45.529 63.883
Anmerkung: Volkszählungsergebnisse

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe auch

Weblinks

Commons: Talghar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Städte

Jessik | Kaskelen | Qonajew (Verwaltungszentrum) | Talghar

Weitere Bezirkszentren

Baqanas | Kegen | Narynqol | Ötegen Batyr | Schonschy | Usynaghasch

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