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Colle di Tora

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Colle di Tora
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Staat Italien
Region Latium
Provinz Rieti (RI)
Koordinaten 42° 13′ N, 12° 57′ OKoordinaten: 42° 12′ 53″ N, 12° 56′ 52″ O
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Höhe 542 m s.l.m.
Fläche 14 km²
Einwohner 348 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Postleitzahl 02020
Vorwahl 0765
ISTAT-Nummer 057019
Bezeichnung der Bewohner Collepiccolesi
Schutzpatron San Lorenzo

Colle di Tora ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Rieti in der Region Latium mit 348 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Sie liegt 73 km nordöstlich von Rom und 29 km südöstlich von Rieti.

Geographie

Colle di Tora liegt auf einer Halbinsel im Stausee Lago del Turano, der vom Turano durchflossen wird. Es ist Mitglied der Comunità Montana del Turano.

Die Nachbarorte sind Castel di Tora, Poggio Moiano, Pozzaglia Sabina und Rocca Sinibalda.

Geschichte

Castel di Tora und Colle di Tora.
Castel di Tora (vorne) und Colle di Tora (hinten) an den Ufern des Turano-See im Landkreis Rieti, Latium, Italien.

Im 10. Jahrhundert wurde das Turanotal von den Sarazenen verwüstet. Vermutlich gründeten überlebende Bewohner darauf Colle di Tora auf einem leicht zu verteidigenden Felsvorsprung oberhalb des Turano.

Im 11. Jahrhundert gehörte es der Abtei Farfa, bevor es im 13. Jahrhundert zur Familie der Brancaleoni kam. Im 16. Jahrhundert erwarb es die Familie Orsini, die den Ort 1634 für 43.000 Scudi an Marcantonio Borghese verkaufte.

Bis 1864 hieß der Ort Collepiccolo und wurde dann nach der (vermeintlich) hier gelegenen antiken Stadt Thora der Sabiner umbenannt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 509 523 667 646 676 628 481 412 383

Quelle: ISTAT

Politik

Beniamino Pandolfi (Lista Civica: Noi Con Voi) wurde am 26. Mai 2019 zum neuen Bürgermeister gewählt.

Literatur

  • Christoph Henning: Latium. Das Land um Rom. Mit Spaziergängen in der Ewigen Stadt (= DuMont-Kunst-Reiseführer). 3. aktualisierte Auflage. DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-6031-2.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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