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Codex Campianus

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Manuskripte des Neuen Testaments
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Unzial 021
Datei:Codex Campianus (GA 021) f. 91 r.JPG
Name Campianus
Zeichen M
Text Evangelien
Sprache griechisch
Datum 9. Jahrhundert
Lagerort Bibliothèque nationale de France
Größe 22 × 16,3 cm
Typ Byzantinischer Texttyp
Kategorie V

Der Codex Campianus (Gregory-Aland no. M oder 021; von Soden ε 72) ist eine griechische Handschrift des Neuen Testaments, die auf das 9. Jahrhundert datiert wird. Sie besteht aus den vier Evangelien auf 257 Pergamentblättern (22 × 16,3 cm). Der Text steht in 2 Spalten, 24 Zeilen<ref name = Aland>Kurt und Barbara Aland: Der Text des Neuen Testaments. Einführung in die wissenschaftlichen Ausgaben sowie in Theorie und Praxis der modernen Textkritik. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1981, S. 122. ISBN 3-438-06011-6. </ref>. Die Handschrift ist vollständig.

Beschreibung

Die Handschrift wurde in zierlichen Unzialbuchstaben ausgeführt. Spiritus asper, Spiritus lenis und Akzente sind zusätzlich eingetragen und häufig treten itazistische Fehler auf<ref name="Gregory">C. R. Gregory, „Textkritik des Neuen Testaments“, Leipzig 1900, Bd. 1, S. 56. </ref>.

Außerdem enthält die Handschrift die Epistula ad Carpianum, das Synaxarion und das Menologion<ref name = Gregory/>.

Der griechische Text des Codex repräsentiert den Byzantinischen Texttyp und wird der Kategorie V zugeordnet<ref name = Aland/>.

Geschichte

Die Handschrift gehörte François de Camps, Abbe de Signy (1643–1723), der sie zum Neujahr 1706 an König Ludwig XIV. verschenkte. 1708 wurde sie von Bernard de Montfaucon beschrieben<ref>Konstantin von Tischendorf, Novum Testamentum Graece. Editio Septima, Lipsiae 1859, S. CLIX. </ref>.

Der Codex wird in der Bibliothèque nationale de France (Gr. 48) in Paris verwahrt<ref name = Aland/>.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references/>

Literatur

  • Bruce M. Metzger: The Text of the New Testament: Its Transmission, Corruption and Restoration, Oxford University Press, 2005, S. 77.
  • Bernard de Montfaucon: Palaeographia Graeca (Paris, 1708), S. 260.
  • Russell Champlin: Family E and its Allies in Matthew, S & D XXVIII (Salt Lake City, 1967), S. 163–169.

Weblinks