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Carasso

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Carasso
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Bellinzonaw
Kreis: Kreis Bellinzona
Gemeinde: Bellinzonai2
Postleitzahl: 6503
Koordinaten: 721681 / 118344Koordinaten: 46° 12′ 20″ N, 9° 0′ 55″ O; CH1903: 721681 / 118344
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Höhe: 238 m ü. M.
Fläche: 7,45 km²
Einwohner: 845 ((1900))<ref name="Einwohner">Historisches Lexikon der Schweiz https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/003314/2003-09-03/</ref>
Einwohnerdichte: 113 Einw. pro km²
Website: www.bellinzona.ch
Karte
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Datei:Karte Gemeinde Carasso 1867.png
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 1907

Carasso bildet zusammen mit Galbisio eine Fraktion der politischen Gemeinde Bellinzona im Schweizer Kanton Tessin.

Geographie

Das Dorf liegt hauptsächlich am rechten Ufer des Flusses Tessin, drei Kilometer nördlich des Zentrums von Bellinzona. Am linken Tessinufer liegt das Viertel Prato-Carasso<ref>Die Schreibung dieses Toponyms in diversen Publikationen ist uneinheitlich: nicht nur mit Bindestrich, sondern auch getrennt (Prato Carasso) oder zusammen (Pratocarasso).</ref>.

Geschichte

Das Dorf wurde erstmals 1207 als Calaxio erwähnt. 1882 entdeckte man einen Jupiter und Merkur geweihten römischen Altarstein, 1968/1969 Überreste jungsteinzeitlicher Wohnhäuser. Auch eine Grabstätte aus der Eisenzeit sowie spätrömische Gräber sind bekannt.

1291 bildete Carasso eine Nachbarschaft (vicinia) und hatte einen Podestà in der Person von Pietro Rusca. Im 13. und 14. Jahrhundert gehörte Carasso der Familie Rusconi.

1907 schloss sich die bis dahin selbständige Gemeinde Carasso dem benachbarten Bellinzona an. Carasso bildet aber nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.<ref>Patriziato di Carasso (mit Fotos) (italienisch) auf patriziatodicarasso.ch</ref>

Bevölkerung

Vorlage:SäulendiagrammZahlen für 1591 und 1900: Historisches Lexikon der Schweiz<ref name=":0">Daniela Pauli Falconi: Carasso. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 3. September 2003.</ref>

Sehenswürdigkeiten

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  • Pfarrkirche Sant’Andrea, erbaut in der ersten Mitte des 17. Jahrhunderts, barockisierter Bau (restauriert 1983 und 2004) mit verschiedenen künstlerischen Arbeiten des Bildhauers Ivo Soldini (Altar, Taufbecken)<ref name="Martinoli">Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 39–40.</ref>; Kuhn-Orgel von 1984 (aufgenommen u. a. durch Guy Bovet und Gaston Litaize<ref>Orgelporträt (Foto) auf der Website der Erbauerin, abgerufen am 17. April 2014.</ref>)<ref>Pfarrkirche Sant’Andrea (Foto)</ref>
  • Bürgergemeindehaus in der Via Galbisio Nr. 23, erbaut 1968/1970 nach Plänen von Luigi Snozzi und Livio Vacchini<ref name="Martinoli" />

Sport

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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