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Stina Barnert

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Basketballspieler
Basketballspieler
Stina Barnert
Informationen über die Spielerin
Voller Name Anna Stina Barnert
Geburtstag 6. September 1989 (36 Jahre und 261 Tage)
Geburtsort Wyk auf Föhr, Deutschland
Größe 1,72 m
Position Guard
Trikotnummer 28
Nationalmannschaft
6 Deutschland

Anne Stina Barnert, verheiratete Anne Stina Petersen<ref name=":2">Stina Dennis Petersen Barnert: Hochzeit. In: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag. Abgerufen am 25. Februar 2023.</ref> (* 6. September 1989 in Wyk auf Föhr) ist eine ehemalige deutsche Basketballnationalspielerin. Sie gewann fünf deutsche Meistertitel und bestritt 18 A-Länderspiele für Deutschland.

Laufbahn

Die 1,72 m große Aufbauspielerin, deren Mutter Sonja Basketball-Nationalspielerin war<ref name=":1">Thorsten Schettle: Von Wyk nach Fuhlsbüttel. (abendblatt.de [abgerufen am 24. Oktober 2018]).</ref> und dessen Vater ein Pionier des Basketballsports auf der Insel Föhr war,<ref>Föhrer Nationalspieler: Eine unerwartete Erfolgs-Geschichte. In: shz. (shz.de).</ref> begann beim Wyker TB mit dem Basketballspielen und wurde dort von ihren Eltern trainiert.<ref name=":0">Saarbrücker Zeitung: Zwei Föhrerinnen als Anführerinnen. Abgerufen am 24. Oktober 2018.</ref> Auch ihr Bruder Nils spielte Basketball<ref>Geschichte des Wyker Turnerbundes. In: Wyker Turnerbund. Abgerufen am 27. November 2021.</ref> und wurde in die deutsche Jugendnationalmannschaft berufen.<ref>Neuer U18-Kader männlich nominiert. In: Deutscher Basketball Bund. 30. September 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. November 2021; abgerufen am 27. November 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.basketball-bund.de</ref> Ab 2004 spielte sie beim Hamburger Verein SC Alstertal-Langenhorn<ref>Saarbrücker Zeitung: Die Rückkehr der verlorenen Tochter. Abgerufen am 24. Oktober 2018.</ref> und reiste zum Wochenende für die Spiele eigens von Föhr in die Hansestadt.<ref name=":1" /> Bei Alstertal-Langenhorn gehörte mit Pia Mankertz eine weitere spätere Nationalspielerin zu ihren Mannschaftskolleginnen.<ref>Hamburger Abendblatt - Hamburg: Kurz notiert. (abendblatt.de [abgerufen am 24. Oktober 2018]).</ref> Mit Alstertal-Langenhorn wurde sie 2005 Deutsche Meisterin in der Altersklasse U16, mit ihren Eltern sowie Brigitta Mankertz als Trainergespann.<ref>wU16 Deutscher Meister. In: Sportclub Alstertal-Langenhorn: Sportspiegel. Juni 2005, abgerufen am 27. November 2021.</ref>

2006 verpflichtete sie der Erstligist TV 1872 Saarlouis. Dort wurde sie in der Saison 2007/08 mit der Mannschaft Pokalsieger und Vizemeister. Sie wurde als „Rookie des Jahres“ als beste deutsche Spielerin unter 20 Jahre in der DBBL ausgezeichnet. In der Saison 2008/09 gelang ihr mit Saarlouis die Verteidigung des Pokalerfolgs aus dem Vorjahr und die deutsche Meisterschaft. Diese Erfolge wiederholten die „Royals“ in der Spielzeit 2009/10, Barnert war dabei im fünften und entscheidenden Meisterschaftsfinale die entscheidende Spielerin, als sie mit acht erfolgreichen Freiwürfen die Verlängerung der Partie fast im Alleingang entschied. Sie wurde anschließend als beste DBBL-Spielerin der Saison 2009/10 ausgezeichnet.<ref>Sportregio: Sie ist wieder da! 24-Jährige Stina Barnert "zu Hause" in Saarlouis: SPORTregio - DAS MAGAZIN. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Oktober 2018; abgerufen am 24. Oktober 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.saarsport.eu</ref> In der Saison 2010/11 erzielte sie den höchsten Punkteschnitt ihrer Bundesliga-Karriere, nämlich 13,9 je Begegnung.<ref>Damen Basketball Bundesliga - 1. Bundesliga. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Oktober 2018; abgerufen am 24. Oktober 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dbbl.de</ref> In Saarlouis spielte sie zeitweilig an der Seite der ebenfalls von der Insel Föhr stammenden Levke Brodersen.<ref name=":0" />

Zur Saison 2011/12 wechselte sie nach Spanien zum dortigen Erstligisten Puig d'en Valls Ibiza. Mit dem Verein stieg sie in die zweite Liga ab. In 24 Einsätzen erzielte sie für Ibiza im Schnitt 6,2 Punkte sowie 2,3 Rebounds und 1,5 Korbvorlagen pro Begegnung.<ref>Federación Española de Baloncesto - Competiciones FEB. Abgerufen am 24. Oktober 2018.</ref> Zur Folgesaison kehrte sie nach Deutschland zurück und schloss sich dem TSV 1880 Wasserburg an, mit dem sie im Spieljahr 2012/13 Deutscher Meister wurde.<ref>Webseite informationen-marburg.de abgerufen am 5. Februar 2014</ref> In der Saison 2013/14 holte sie mit Wasserburg das Double (Gewinn des deutschen Pokalwettbewerbs und der deutschen Meisterschaft in einer Saison). Zur Saison 2014/15 wechselte Barnert ins Saarland zu ihrem ehemaligen Verein Saarlouis Royals.

Ab 2016 stand Barnert im Aufgebot von Grüner Stern Keltern (bei Karlsruhe), zog sich im September 2016 jedoch einen Kreuzbandriss zu<ref>Rutronik Stars Keltern: Neuzugang Stina Barnert fällt mit Kreuzbandriss aus - Sport in Pforzheim und dem Enzkreis immer aktuell bei PZ-news - Pforzheimer Zeitung. (pz-news.de [abgerufen am 24. Oktober 2018]).</ref> und fiel deshalb lange aus. In der Spielzeit 2017/18 gewann sie mit Keltern die Deutsche Meisterschaft (3:0 in der Finalserie gegen Wasserburg). Anschließend beendete sie ihre Basketballlaufbahn<ref>Saarbrücker Zeitung: Barnert beendet als deutsche Meisterin ihre Karriere. Abgerufen am 24. Oktober 2018.</ref> und zog zurück auf die Insel Föhr, wo sie zusammen mit ihrem Bruder Nils Barnert ein Café betreibt und Ferienwohnungen vermietet.<ref>Impressum. In: Stina Barnert und Nils Barnert GbR. Abgerufen am 25. Februar 2023.</ref>

Nationalmannschaft

Stina Barnert nahm 2003, 2004 und 2005 jeweils mit der U16-Nationalmannschaft an EM-Turnieren teil.<ref>Stina Barnert profile, U16 European Championship Women 2005 | FIBA.COM. In: FIBA.COM. (fiba.com [abgerufen am 24. Oktober 2018]).</ref> 2006 spielte sie für die U18-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft, 2009 bestritt sie mit der U20 ebenfalls die EM. 2008 wurde die Aufbauspielerin in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen. Im Vorbereitungsspiel zur zusätzlichen Qualifikationsrunde zur Europameisterschaft bestritt sie gegen Belgien ihr erstes Länderspiel. Bei ihrem ersten Punktspieleinsatz am 7. Januar 2009 in Kiew bei der 47:73-Niederlage gegen die Ukraine erzielte sie vier Punkte. Bis 2010 stand sie in insgesamt 18 A-Länderspielen auf dem Feld.<ref>Hans-Joachim Mahr: http://mahr.sb-vision.de/dbb/html/damen/spieler/spielespieler.aspx?spnr=149. Abgerufen am 24. Oktober 2018.</ref> Aus privaten Gründen trat sie früh aus der Nationalmannschaft zurück.<ref>Ein Basketball-Star für die Sterne - Sport in Pforzheim und dem Enzkreis immer aktuell bei PZ-news - Pforzheimer Zeitung. (pz-news.de [abgerufen am 24. Oktober 2018]).</ref>

Sonstiges

Barnert spielte in der Regel mit der Rückennummer 6. Als sie einen Vertrag in Saarlouis bekam, war diese schon belegt. Daher entschied sie sich seinerzeit für die Rückennummer 69, welche ihr Geburtsdatum darstellt. Sowohl in Ibiza als auch in Wasserburg hatte sie dann wieder die Nummer 6. Nach ihrer Rückkehr zu den Saarlouis Royals bekam sie die Nummer 26.

Übersicht Vereine und Erfolge

  • 2006/07 Saarlouis Royals
  • 2007/08 Saarlouis Royals, Pokalsieger & Vize-Meister, Rookie des Jahres
  • 2008/09 Saarlouis Royals, Pokalsieger & Deutscher Meister
  • 2009/10 Saarlouis Royals, Pokalsieger & Deutscher Meister, Beste Spielerin der Saison
  • 2010/11 Saarlouis Royals, 3. Platz
  • 2011/12 Puig d'en Valls Ibiza (Spanien)
  • 2012/13 TSV Wasserburg, Deutscher Meister
  • 2013/14 TSV Wasserburg, Pokalsieger & Deutscher Meister
  • 2014/15 Saarlouis Royals, Vize-Meister
  • 2015/16 Saarlouis Royals, Vize-Meister
  • 2016/17 Grüner Stern Keltern, Vize-Pokalsieger & Vize-Meister
  • 2017/18 Grüner Stern Keltern, Vize-Pokalsieger & Deutscher Meister

Privates

Barnert war einige Jahre mit der ehemaligen Handballspieler Daniel Fontaine liiert.<ref>Wenn Sport Schule macht. In: Saarbrücker Zeitung. 28. Juni 2013, abgerufen am 3. März 2026.</ref><ref>Martin Mildenberger: Stina Barnert und Daniel Fontaine: Nach dem Training hat’s gefunkt. In: Pforzheimer Zeitung. 21. September 2016, abgerufen am 3. März 2026.</ref><ref>Frauen-Basketball. Barnert beendet als deutsche Meisterin ihre Karriere. In: Saarbrücker Zeitung. 2. Mai 2018, abgerufen am 3. März 2026.</ref> Sie ist seit November 2022 verheiratet und trägt seitdem den Nachnamen Petersen.<ref name=":2" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />