Baiernrain
Baiernrain (bis 1903 Baierrain<ref name="HistGV53">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 46–47, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref>) ist ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Dietramszell im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.
Geografie
Der Ort liegt in der Region Bayerisches Oberland inmitten der voralpenländischen Moränenlandschaft.
Geschichte
Zur Gemeinde Baiernrain gehörten außer dem Hauptort noch Berg, Erlach, Fraßhausen, Jasberg, Kolbing, Leiten, Steingau und Thalham. Am 1. Januar 1972 schloss sich die bis dahin selbstständige Gemeinde Baiernrain<ref>Archivportal des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen</ref> im Zuge der Gemeindegebietsreform mit vier weiteren Gemeinden zur Gemeinde Dietramszell zusammen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref><ref></ref>
Infrastruktur und Sehenswertes
Abseits der Verkehrswege von München nach Bad Tölz und von Wolfratshausen nach Holzkirchen gelegen, konnte das Dorf seinen ländlichen Charakter weitestgehend erhalten.
Sehenswert ist die 1560 erwähnte Filialkirche St. Peter und Paul, deren Turm um 1865 errichtet wurde. Ein Vorläuferbau ist bereits für 1525 belegt.
In unmittelbarer Nähe des Sportplatzes unterhält der Bayerische Dampfbahnverein eine Modellgartenbahn.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bayerischer Dampfbahnverein ( vom 23. Februar 2014 im Internet Archive)</ref>
Bodendenkmäler
Persönlichkeiten
Baiernrain ist der Geburtsort des Malers, Lithographen und Fotografen Franz Hanfstaengl (1804–1877). Josef Vogl (1848–1886), einer der Väter der Trachtenbewegung in Bayern, bewirtschaftete die Tafernwirtschaft und verstarb hier.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte von Baiernrain ( vom 2. April 2010 im Internet Archive)</ref> Der Bayernparteipolitiker Josef Eichner (1899–1979) wurde in Baiernrain geboren.
Veranstaltungen
Jährlich findet am letzten Septembersonntag der Baiernrainer Dorfherbst statt.
Literatur
- Peter Acht: Die Traditionen des Klosters Tegernsee 1003–1242 (Quellen und Erörterungen zur Bayerischen Geschichte NF 9,1). C.H. Beckʼsche Verlagsbuchhandlung, München 1952, S. 29–29 (Digitalisat).
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 47° 54′ N, 11° 37′ O
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Ascholding | Au | Baiernrain | Bairawies | Berg | Bergerhof | Dietenhausen | Dietramszell | Einöd | Emmerkofen | Erlach | Föggenbeuern | Fraßhausen | Gastwies | Grabmühle | Großeglsee | Haarschwaige | Habichau | Hechenberg | Helfertsried | Hölching | Humbach | Jasberg | Kappelsberg | Kleineglsee | Kolbing | Leismühl | Leiten | Linden | Lochen | Manhartshofen | Maria Elend | Niederreuth | Nordhof | Obermühlthal | Oed | Osten | Peretshofen | Podling | Punding | Rampertshofen | Reith | Reuth | Ried | Sankt Leonhard | Schlickenried | Schönegg | Sonnenhof | Spöttberg | Steingau | Steinsberg | Stockach | Tattenkofen | Thalham | Thankirchen | Trischberg | Unterleiten | Untermühlthal | Walleiten | Zellbach