Jens Peter Maintz
Jens Peter Maintz (* 1967<ref name="MGG">Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG), Trio Fontenay, abgerufen am 30. Dezember 2020.</ref> in Hamburg) ist ein deutscher Cellist.<ref name="Spiegel-2008">spiegel.de vom 23. April 2008, Ein Haydn-Spaß für Entdecker!, abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref>
Leben
Jens Peter Maintz legte 1986 das Abitur am Gymnasium Buckhorn ab.<ref>Wo Promis die Schulbank drückten, 2. Teil. In: Alstertal-Magazin. ZDB-ID 2711661-X, Nr. 05/06 (Juni 2005 oder Mai 2006?), S. 22 (Online (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot)</ref> Maintz studierte bei David Geringas und besuchte Meisterkurse bei Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow und Siegfried Palm.<ref name="Spiegel-2008" /> 1994 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München, der im Fach Cello siebzehn Jahre nicht mehr vergeben worden war.<ref name="ard-1994"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chronik der ARD, ARD-Musikwettbewerb 1994 ( des Vorlage:IconExternal vom 5. Februar 2023 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref><ref name="swr-PDF">swr.de, Aufnahme von Dezember 2017 / Musikstück der Woche mit Jens Peter Maintz (PDF; 556 kB), abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref> Von 1995 bis 2004 war er erster Solo-Cellist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin,<ref name="concerti-2019">concerti.de vom 15. März 2019, „Als ich gefragt wurde, habe ich sofort zugesagt“, abgerufen am 27. Dezember 2020.</ref> seit 2004 ist er als Nachfolger von Wolfgang Boettcher Professor für Violoncello an der Universität der Künste Berlin.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Universität der Künste Berlin, Lehrende ( des Vorlage:IconExternal vom 29. Oktober 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref> Seit 2006 ist er, zunächst auf Einladung von Claudio Abbado, Solo-Cellist des Lucerne Festival Orchestra.<ref name="concerti-2019" /> Er arbeitete unter anderem auch mit Herbert Blomstedt, Vladimir Ashkenazy und Bobby McFerrin.<ref name="Spiegel-2008"/><ref name="swr-PDF"/> In der Saison 2018/19 war er Artist in Residence bei der Hamburger Camerata.<ref name="concerti-2019" />
Kammermusik
Schon seit 1991 bildet Maintz mit Wolfgang Emanuel Schmidt das Cello Duello.<ref>das Orchester 05/2011, Cello Duello, abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref><ref name="concerti-2019"/> Seit 1998<ref name="MGG" /> gehörte er dem Trio Fontenay an<ref name="Spiegel-2008"/> und war auch Mitglied des Kandinsky Streichtrios<ref>deutschlandfunkkultur.de vom 12. August 2007, Festival als Bürgerbewegung, abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref> und des Berliner Solistenoktetts. Inzwischen spielte er auch mit Janine Jansen (Geige), Antoine Tamestit (Bratsche) oder Hélène Grimaud (Klavier).<ref name="concerti-2019" />
Weitere Lehrtätigkeiten
Im Oktober 2009 nahm er am Cello-Festival der Kronberg Academy teil.<ref>faz.net vom 10. Oktober 2009, Bunt herausgeputzte Vielfalt, abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref> Ebenso nimmt er seit 2009 als Dozent an der Cello Akademie Rutesheim (bei Stuttgart) teil.<ref name="Sttgt-Zeit-2014">Stuttgarter Zeitung vom 14. September 2014, „Die Atmosphäre hier ist einzigartig“, abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref><ref name="Stuttgt-Zeit-2015">Stuttgarter Zeitung vom 30. Oktober 2015, Wenn die besten Cellisten der Welt kommen, abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref><ref name="Cello-Aka-2019">cello-akademie-rutesheim.de, Dozenten der Meisterkurse 2019, abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref> Seit 2012 unterrichtet er auch an der Musikakademie Liechtenstein<ref>https://www.musikakademie.li/Person.aspx?nid=10608&group=0&lang=DE&id=21, abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref> und seit 2017 auch an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid.<ref name="Cello-Aka-2019" />
Maintz spielt Violoncelli von Giovanni Battista Grancino aus dem Jahr 1697<ref name="swr-PDF" />, Vincenzo Ruggeri aus dem Jahr 1696 und seit 2006 von Wolfgang Schnabl<ref>Geigenbaumeister & Meistercello Wolfgang Schnabl, Referenzen Jens Peter Maintz, abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref><ref>Lausitzer Rundschau vom 1. März 2008, Die Stradivari habe ich immer dabei, abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref> aus dem Jahr 2010.<ref name="naxos">JENS PETER MAINTZ, abgerufen am 27. Dezember 2020 (englisch).</ref>
Preise
- 1994 Erster Preis im Fach Cello beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD<ref name="ard-1994" />
- 1997 ECHO-Klassikpreis für seine erste CD (Sony) mit Werken von Johann Sebastian Bach, Henri Dutilleux und Zoltán Kodály<ref name="naxos"/>
Weblinks
- Werke von und über Jens Peter Maintz im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Offizielle Website von Jens Peter Maintz
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Maintz, Jens Peter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Cellist |
| GEBURTSDATUM | 1967 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
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- Mann
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