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Ayzit Bostan

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Schwarzweißporträt von Ayzit Bostan im Halbprofil
Ayzit Bostan (2025)

Ayzit Bostan (* 1968 in Torul/Gümüşhane<ref>Ayzit Bostan / Über die Künstlerin. In: NS-Dokumentationszentrum München. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. September 2025.</ref>) ist eine in Deutschland lebende türkische Modedesignerin.<ref>Die Designerin ist Neu-Berlinerin aus München - und Türkin</ref>

Leben und Werk

Datei:Blau-ayzit-bostan.jpg
Eine Seite des zweiseitigen Kunstwerks BLAU von Ayzit Bostan auf dem Münchner Lenbachplatz, 2019
Datei:BLAU-ayzit-bostan-2019.jpg
Die andere Seite von BLAU

Bostan lebt seit 1972 in München. Nach einer Schneiderlehre und einem Schnittkonstruktionslehrgang an der Meisterschule für Mode in München machte sie sich 1995 mit ihrem eigenen Label selbständig.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Friends of Style | Ayzit Bostan (Memento vom 8. April 2009 im Internet Archive), 31. Dezember 2008.</ref> Ayzit Bostan arbeitet auch als Kostümbildnerin, z. B. für die Stücke Ein Junge, der nicht Mehmet heißt und Illegal der Münchner Kammerspiele<ref name="Goethe-Institut">Substanz statt Spektakel: Ayzit Bostan macht Mode für die Bühne des Lebens, Goethe-Institut.</ref> und den Film Keine Lieder über Liebe von Lars Kraume.<ref>Keine Lieder über Liebe. In: filmportal.de. Deutsches Filminstitut, abgerufen am 23. April 2019.

</ref>

Berichte über Bostan erschienen in bekannten Medien wie der Vogue,<ref>Valerie Specht: Modedesignerin und Künstlerin Ayzit Bostan: "Ich mag es, wenn Design Menschen ins Gespräch bringt". In: Vogue Deutschland. 16. April 2025, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. September 2025.</ref> der Süddeutschen Zeitung und im Spiegel. Darin wird auf ihren nüchternen, minimalistischen, manchmal humorvollen Stil<ref>Laura Weißmüller: „Ich habe meine Wut für mich in etwas Positives umsetzen können“. In: Süddeutsche Zeitung. 22. November 2024, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. September 2025.</ref> hingewiesen sowie auf ihre interdisziplinäre Arbeitsweise.<ref>Isabelle Braun: Ayzit Bostan: Die Vorzeige-Coole von München. In: Der Spiegel. 26. Juli 2016, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 27. September 2025]).</ref>

Als bildende Künstlerin nahm sie 2008 an der Gruppenausstellung „Alman Mali“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Alman Mali, Kunstverein München. (Memento vom 7. Juni 2008 im Internet Archive)</ref> (türk. für Made in Germany) des Kunstvereins München teil. Sie stellte ihre Entwürfe in verschiedenen Galerien und Ausstellungen vor, unter anderem bei der Berlin Fashion Week, bei der Designmai Berlin und im Rahmen von „Kleider/Clothes“ in der Galerie Sprüth Magers.<ref name="Sprüth Magers">Biografie, Galerie Sprüth Magers.</ref>

Im Rahmen einer seit dem Jahr 2008 bestehenden Kooperation entwarf Ayzit Bostan mehrere Taschenkollektionen für Bree.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bree: Serie Ayzit (Memento vom 25. September 2009 im Internet Archive)</ref>

Bostan wurde 1997 mit dem Förderpreis für Design der Landeshauptstadt München und 2000 beim Moët & Chandon Fashion Debut ausgezeichnet. Bei der Verleihung des Oberbayerischen Förderpreises für Nachwuchskünstler und -künstlerinnen 2007 war sie Mitglied in der Jury.<ref>Oberbayerischer Förderpreis für Nachwuchskünstler und -künstlerinnen 2007</ref> Sie ist Mitglied im Beirat Bildende Kunst des Goethe-Instituts.<ref>Gremien - Goethe-Institut. Abgerufen am 7. Juli 2023.</ref>

Seit Oktober 2012 lehrt Bostan als Professorin im Bereich Design textiler Produkte an der Kunsthochschule Kassel.

2023 erhielt Ayzit Bostan den Designpreis der Landeshauptstadt München.<ref>Designpreis. In: Landeshauptstadt München. Abgerufen am 7. September 2023.</ref>

Ausstellungen (Auswahl)

Literatur

  • Young european fashion designers, daab Verlag (August 2007), ISBN 3-8665-4013-2

Film

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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