Zum Inhalt springen

Gerit Winnen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. April 2026 um 07:23 Uhr durch imported>Sokrates 399 (Typografie (braucht keine Versalien -> Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Gerit Winnen (* 13. Dezember 1974 in Offenburg) ist ein deutscher Handballfunktionär und ehemaliger -spieler.

Datei:Gerit Winnen.jpg
Budapest EHF Final 4

Winnen begann mit dem Handballspiel im Kindesalter bei der TuS Hofweier. Mit dem TV 08 Willstätt schaffte Winnen den Aufstieg von der Regionalliga bis in die 1. Handball-Bundesliga. Anschließend spielte er beim Stralsunder HV. Im Sommer 2001 wechselte er zum TuS Nettelstedt-Lübbecke<ref>archiv.thw-handball.de: Gegnerkader TuS N-Lübbecke Saison 2002/2003, abgerufen am 12. Oktober 2017</ref> wo dem Publikumsliebling wiederum zweimal der Aufstieg in die erste Bundesliga gelang, in der Saison 2003/04 sogar mit dem einmaligen Rekord von 68:0 Punkten.<ref>TuS Nettelstedt-Lübbecke</ref> Von dort zog es ihn nach der Saison wieder zurück in seine Heimat zur SG Willstätt-Schutterwald<ref>archiv.thw-handball.de: Zebra-Journal: Wirtschaftsflaute? Die Handball-Bundesliga boomt, abgerufen am 8. September 2019</ref>, hier war er eine Spielzeit aktiv und ging zur Saison 2005/06 zur SG Bietigheim-Metterzimmern<ref>www.tvgelnhausen-handball.de</ref><ref>www.toyota-handball-bundesliga.de</ref>. Nach der Saison 2007/08 beendete er aufgrund einer schweren Knieverletzung seine aktive Karriere im Profi-Handball<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.hr-ortenau.de (Memento vom 8. Juni 2009 im Internet Archive)</ref>. Seit dem 1. Juni 2011 ist Gerit Winnen Sportdirektor der SG BBM Bietigheim-Bundesligadamen.<ref>hb-fr.handball-world.com: Neue Führung bei der SG BBM Bietigheim, abgerufen am 12. April 2018</ref> Später benannt zu HB Ludwigsburg.

Nach dem Aufstieg in die höchste Spielklasse zur Saison 2012/2013 feierte die SG BBM Bietigheim in der Saison 2016/2017 die erste Deutsche Meisterschaft ohne Punktverlust.<ref>Handball Frauen 1. Bundesliga - Siegerliste. Abgerufen am 28. September 2025.</ref>

Es folgten weitere fünf gewonnene Deutsche Meisterschaften in den Jahren 2019, 2022, 2023, 2024, 2025<ref>Handball Frauen 1. Bundesliga - Siegerliste. Abgerufen am 28. September 2025.</ref>, vier Deutsche Pokalsiege in den Jahren 2021, 2022, 2023, 2025<ref>Handball Frauen DHB-Pokal - Siegerliste. Abgerufen am 28. September 2025.</ref>, sieben Deutsche Supercupsiege in den Jahren 2017, 2019, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025<ref>Handball Frauen Super Cup - Siegerliste. Abgerufen am 28. September 2025.</ref>, der Europapokalsieg 2022 und das Erreichen des Champions-League-Finales 2024 als erste deutsche Frauen-Mannschaft überhaupt seit Bestehen des Wettbewerbes.<ref>sportschau.de: Handball European League Frauen: Ergebnisse - Finale - 2021/2022. Abgerufen am 28. September 2025.</ref>

In der Saison 2021/2022 blieb das Team unter Winnen in 63 Wettbewerbs übergreifenden Spielen ohne Niederlage<ref>n-tv Nachrichten: Nach 63 Spielen ohne Niederlage: SG-Serie reißt. Abgerufen am 28. September 2025.</ref>. Im Jahre 2023 erreichte das Team unter der Ägide Winnens das Quadrupel, bestehend aus Meisterschaft, Supercup, Pokal und Europapokal.

Einzelnachweise

<references />