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Dana Ranga

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Dana Ranga (* 1964 in Bukarest) ist eine rumänische Schriftstellerin.

Leben

Dana Ranga studierte zunächst Medizin im Bukarest, später wechselte sie nach Berlin an die Freie Universität, wo sie Theaterwissenschaft, Semiotik und Kunstgeschichte studierte und bis heute lebt.

Ihr erster Film, East Side Story,<ref>East Side Story – Die Geschichte der sozialistischen Musicals. In: cinema. Abgerufen am 1. September 2022.</ref><ref>East Side Story. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 1. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (1997) wurde 1998 auf dem Filmfestival Marseille<ref>FIDMarseille. FIDMarseille – Marseille International Film Festival, abgerufen am 1. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ausgezeichnet und weltweit im Kino und Fernsehen gezeigt. Der Dokumentarfilm Story<ref>Dokumentation „Story“. Dokfest München, abgerufen am 1. September 2022.</ref> (2003) über den Astronauten Story Musgrave erhielt Preise auf den Filmfestivals in Marseille (2003), Leipzig (2003) und Houston (2004). Danach produzierte Dana Ranga Cosmonaut Polyakov<ref>Cosmonaut Polyakov bei crew united, abgerufen am 1. September 2022.</ref> (2007), ein Porträt des Rekordhalters Waleri Poljakow, das in São Paulos Filmfestival It’s All True/E Tudo Verdade 2008 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2009 folgte Oh, Adam, ein Film über die Folklore rund um das Sterben in einem rumänischen Dorf. I am in Space<ref>Oberon Amsterdam www.oberon.nl: I Am in Space (2012) – Dana Ranga. In: IDFA. Abgerufen am 1. September 2022.</ref> (2012), ein Film über Psychologie und Schwerelosigkeit, in dem persönliche Videoaufnahmen des französischen ESA-Astronauten Jean-François Clervoy gezeigt werden, schließt die Weltraum-Trilogie ab.

Dana Ranga schrieb außerdem zwei Hörspiele (Das Auge der Supernova,<ref>Hörspiel „Das Auge der Supernova“ von Dana Ranga. WDR, 28. Oktober 2021, abgerufen am 1. September 2022.</ref> WDR 2002, und Herz, Kopf, Zahl,<ref>Hörspiel „Herz, Kopf, Zahl“ von Dana Ranga. WDR, 20. Oktober 2021, abgerufen am 1. September 2022.</ref> WDR 2005).

Sie übersetzte Lyrik und Prosa aus dem Rumänischen und Englischen ins Deutsche und veröffentlichte eigene Texte in Zeitschriften (Sinn und Form, manuskripte, Akzente, die horen u. a.). 2011 erschien Rangas Lyrikband Wasserbuch, 2016 Hauthaus im Suhrkamp Verlag und 2020 Cosmos! bei Matthes & Seitz Berlin. Im selben Verlag erschien im Frühjahr 2023 mit Stop – Die Pausen des Sisyphos ihr erster, auf Rumänisch geschriebener Gedichtband in einer Übersetzung von Ernest Wichner auf Deutsch. Sie ist Mitglied des PEN Berlin.

Bücher (Auswahl)

Werke in Anthologien und Literaturzeitschriften (Auswahl)

  • Ophthalmos. In: Akzente, Hanser Verlag, München 2012.
  • Kardia. In: Terras 04 Berlijn, Niederlande 2013 (Rezension online)
  • Enteron. In: Alfred Kolleritsch, Günter Waldorf (Hrsg.): manuskripte, Graz 2013.
  • Odysseus.... In: Andrea Stift, Wolfgang Kühnelt (Hrsg.): Grazer Beislballaden, Leykam, Graz 2013.
  • exodus paradoxus. In: Monika Cassel, Guernica, magazine of art & politics. Annual volume 2, New York 2015.<ref>Dana Ranga: exodon paradoxus (bucktooth tetra). In: guernicamag.com. 1. Mai 2015, abgerufen am 26. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Beitrag in: Anja Bayer, Daniela Seel (Hrsg.): All dies hier, Majestät, ist deins - Lyrik im Anthropozän. kookbooks, Berlin 2016, ISBN 978-3-937445-80-9.
  • Waterbook. In: Monika Cassel, Asymptote, 2017.<ref>from Waterbook. In: asymptotejournal.com. Abgerufen am 26. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Idealisierte Heimat. In: Spiegelungen, Heft 2/17, München 2017.
  • Cosmos! In: Sinn und Form, Januar/Februar, Berlin 2018.<ref>Heftarchiv – Jahrgänge – Jahrgang 2018. In: Sinn und Form. Abgerufen am 1. September 2022.</ref>
  • Cosmonaut Georgi Grechko. In: Ch. Buchwald, N. Bleutge (Hrsg.): Jahrbuch der Lyrik 2018, Schöffling & Co, Frankfurt a. M., 2018.
  • Cosmos! (9 Gedichte: Astronaut Michael Foale, Cosmonaut Thomas Reiter, Aberglaube etc.) In: manuskripte 220, Graz 2018.
  • Beitrag in: Wolfgang Schiffer und Dinçer Güçyeter (Hrsg.): Cinema: Lyrikanthologie, Elif Verlag 2019.
  • Genesis 51:26. In: Jahrbuch der Lyrik 2022, Matthias Kniep & Nadja Küchenmeister (Hrsg.), Schöffling & Co. Verlag, Frankfurt a. M., 2022.
  • Genesis 52:11. In: Jahrbuch der Lyrik 2023, Matthias Kniep & Sonja vom Brocke (Hrsg.), Schöffling & Co. Verlag, Frankfurt a. M., 2023.
  • Jesus sagt in: Sinn und Form, Juli/August, Berlin 2025
  • Beitrag in: Björn Hayer (Hrsg.) Aus einer geschützten Ecke heraus, läßt du den Raum entstehen - Utopische Dichtung der Gegenwart, Gans Verlag, Berlin 2026

Hörbuch (Auswahl)

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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