Gene Simmons
Gene Simmons (* 25. August 1949 als Chaim Witz in Haifa, Israel, später Eugene Klein) ist ein israelisch-amerikanischer Musiker, Musikproduzent, Schauspieler und Unternehmer. Er ist hauptsächlich bekannt als Bassist und Co-Leadsänger der Hard-Rock-Band Kiss.
Leben
Vorlage:Hinweisbaustein Seine Eltern stammen aus ungarisch-jüdischen Familien. Seine Mutter Flóra Klein Lubowski (Kovács)<ref>GENE SIMMONS's Mother Dies. In: Blabbermouth.net. 6. Dezember 2018, abgerufen am 28. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, 1925 in Jand, Komitat Szabolcs-Szatmár, (Ungarn) geboren, wurde am 5. Mai 1945 aus dem KZ Mauthausen befreit.<ref>Kiss: Gene Simmons erschüttert über KZ-Schicksal seiner Mutter. In: Rolling Stone. 4. Mai 2020, abgerufen am 28. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie heiratete 1946 in Ungarn den Schreiner Ferenc Yechiel Witz<ref name=":0" />, mit dem sie 1948 nach Palästina auswanderte, nachdem alle anderen Familienmitglieder in deutschen Konzentrationslagern ums Leben gekommen waren.<ref>Es war gestern. Es ist alles gerade erst passiert. Jüdische Allgemeine, 3. Mai 2020, abgerufen am 28. Juni 2023.</ref>
Nach der Scheidung seiner Eltern emigrierte seine Mutter 1958 mit ihm nach New York City.<ref>Oliver Polak: Oliver Polak trifft ... KISS. Die Zeit, abgerufen am 28. Juni 2023.</ref> Dort nahm er den Geburtsnamen seiner Mutter, Klein, an. Da sein hebräischer Vorname Chaim, der „Leben“ bedeutet, sich in englischer Aussprache wie Shame („Schande“) anhört, erhielt er offiziell den neuen Vornamen Eugene.<ref>Marc Neller: Patent-Posse: Gene Simmons will Rocker-Zeichen patentieren lassen - WELT. In: Die Welt. 17. Juni 2017, abgerufen am 28. Juni 2023.</ref> Nach seinem Schulabschluss arbeitete er eine Weile als Lehrer einer sechsten Klasse und als Assistent eines Vogue-Redakteurs.<ref>Steffen Rüth: Rock: Gene Simmons: „Ich war in meinem ganzen Leben nie betrunken“. In: Südkurier. 28. Januar 2019, abgerufen am 28. Juni 2023.</ref> Nach der Mitwirkung in verschiedenen Bands, wovon Wicked Lester die bekannteste war, gründete er 1973 zusammen mit dem Gitarristen Paul Stanley die Rockband Kiss.<ref>Martin Kielty: Wicked Lester Drummer Says He Didn’t Quit Pre-Kiss Band. In: ultimateclassicrock.com. 18. Dezember 2022, abgerufen am 28. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
In den 1980ern und in den 1990ern widmete er sich auch der Schauspielerei. 1988 gründete er sein eigenes Schallplattenlabel, Simmons Records, auf dem er vier Alben von drei Bands (House of Lords, Silent Rage und Gypsy Rose) veröffentlichte, bevor er die Arbeit 1990 zunächst einstellte.<ref>Gene Simmons. Metal Hammer, abgerufen am 28. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach 2000 wurde Simmons auch als Autor aktiv. Seine Autobiographie erschien 2001 unter dem Titel Kiss and Make-up; 2003<ref>Kiss and Make-Up by Gene Simmons. In: Penguin Australia. Abgerufen am 28. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> veröffentlichte er das Buch Sex, Money, Kiss<ref>Jürgen Weber: Sex Money Kiss - "Blöde Männer werden immer heiraten. Ebenso wie kluge Frauen" - Finanztipps vom KISS-Bassisten Gene Simmons - Musik an sich. Abgerufen am 28. Juni 2023.</ref> und 2008 Ladies of the Night – A Historical and Personal Perspective on the Oldest Profession in the World.<ref>Ladies of the Night: A Historical and Personal Perspective on the Oldest Profession in the World by Gene Simmons. (librarything.com [abgerufen am 28. Juni 2023]).</ref>
Er ließ sein Musiklabel Simmons Records wieder aufleben. Zudem gründete er das Kleiderlabel Moneybag.<ref>Sarah Angeli: Gene Simmons erklärt, dass absolut "nichts mit Kiss vergleichbar" ist. In: Metal Hammer. 7. September 2022, abgerufen am 28. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als Verleger gab er die Zeitschrift Gene Simmons Tongue heraus. Nach fünf Ausgaben im Jahr 2002 wurde sie eingestellt.<ref>Online Desk: World record: Gene simmons wants his tongue back. 17. März 2023, abgerufen am 28. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er entwickelte die Cartoonserie My Dad the Rockstar<ref>My Dad the Rock Star. Abgerufen am 28. Juni 2023.</ref>, die seit 2003 von Disney produziert wurde, promotete mit Partner Richard Abramson die Indy Racing League,<ref>BraveWords: KISS' Gene Simmons Settles Indy Car Racing League-Related Lawsuit. Abgerufen am 28. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war Star von zwei Staffeln Rock School<ref>imfernsehen GmbH & Co KG: Rock School. Abgerufen am 28. Juni 2023.</ref> und entwarf für Kiss eine eigene Parfumserie.<ref>Celebrity Perfumes: Who Wants to Smell Like Carlos Santana or Gene Simmons? 20. August 2009, abgerufen am 28. Juni 2023.</ref>
Der größte Erfolg außerhalb der Band gelang Simmons von 2006 bis 2012 mit seiner Reality-Fernsehserie Gene Simmons Family Jewels, in der er sich und seine Familie in sieben Staffeln – 158 Folgen und 2 Specials – lang von Kameras begleiten ließ.<ref>TV Spielfilm Online: Gene Simmons: Family Jewels – Papa war ein Kiss - alles zur Serie - TV SPIELFILM. Abgerufen am 28. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die erste Staffel der Serie, die aus 13 Folgen bestand, war ein großer Erfolg. Der Sender A&E gab daraufhin für 2007 weitere 21 und für 2008 weitere 26 Folgen in Auftrag, 2009 entstanden 20 weitere Folgen, 2010 gab es 30, 2011 33 Folgen und zwei Specials und 2012 17 Folgen.<ref>Gene Simmons Family Jewels, Episodenguide. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 7. Januar 2021.</ref> Die Staffeln 1–5 wurden auf DVD veröffentlicht. In Deutschland wurde die Serie ab 31. März 2007 vom Pay-TV-Sender The Biography Channel sowie ab 20. November 2007 bei Das Vierte ausgestrahlt;<ref>Gene Simmons Family Jewels. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 7. Januar 2021.</ref> in Österreich lief die Serie ab 31. Mai 2007 auf ORF1.<ref>Gene Simmons Family Jewels, Sendetermine ORF 1. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
Im Juni 2011 wurde Simmons als „Persönlichkeit des Jahres“ in die Factual Entertainment Awards Hall of Fame aufgenommen und das Forbes Magazine zeichnete ihn mit dem Lifetime Achievement Award aus.<ref>Bethenny Frankel, Gene Simmons and Kardashians Top Celeb Entrepreneur Awards, abgerufen am 10. Juni 2011.</ref> 2016 hatte er zusammen mit Paul Stanley einen Cameo-Auftritt in der US-amerikanischen Filmkomödie Why Him?, in der sie in einer Szene unter anderem den Kiss-Song I Was Made for Lovin’ You singen.
Privatleben
In den 1970er-Jahren war er mit Cher und Diana Ross liiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. auf genesimmons.com abgerufen am 27. April 2011.</ref> Er ist Vater eines 1989 geborenen Sohnes und einer Tochter, die 1992 zur Welt kam. Beide Kinder stammen aus der Beziehung mit Shannon Tweed, die er nach 28 Jahren Beziehung im Oktober 2011 heiratete.<ref>People, Artikel Gene Simmons Is Married vom 1. Oktober 2011.</ref><ref>Kleine Zeitung, Artikel zur Hochzeit. 2. Oktober 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2014.</ref><ref>Kronen Zeitung, Artikel zur Hochzeit. 2. September 2011, abgerufen am 22. Januar 2011.</ref> Er lebt mit seiner Familie in Beverly Hills in Kalifornien.
Simmons war Miteigentümer des 2016 aufgelösten Arena-Football-Teams LA Kiss.<ref name="lakiss">Arena Football League, KISS Bring Pro Football Back to Los Angeles. Arena Football League, 15. August 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Februar 2017; abgerufen am 27. November 2013.</ref>
Simmons spricht neben Englisch auch Deutsch, Hebräisch und Ungarisch.<ref name=":0">Eleonora Jobst: Gene Simmons - The most famous Hungarian in Rock&Roll. Daily News Hungary, 20. März 2022, abgerufen am 28. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Hungarian Roots: Gene Simmons, Co-Lead And Guitarist Of Legendary Rock Band KISS. In: Hungary Today. 15. Februar 2016, abgerufen am 28. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im August 2008 erregte Simmons Aufmerksamkeit, als ein Sex-Video von ihm an die Öffentlichkeit gelangte, in dem er beim Geschlechtsverkehr mit einer unbekannten Frau zu sehen war. Anfang April 2011 wurde bekannt, dass Simmons ein Engagement als Pressesprecher bei dem Social-Media-Unternehmen Intertainment Media Inc. angenommen hat.<ref>shareribs.com: KISS-Frontmann Gene Simmons für Ortsbo verpflichtet, abgerufen am 27. Dezember 2021.</ref>
Diskografie
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- 1978: Gene Simmons
- 2004: Asshole
Singles
- 1978: Radioactive
Auszeichnungen für Musikverkäufe
|
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Filmografie (Auswahl)
- 1978: Kiss in Attack of the Phantoms (KISS Meets the Phantom of the Park)
- 1984: Runaway – Spinnen des Todes (Runaway)
- 1985: Miami Vice (Fernsehserie, Folge 2x01 Auf dem Kriegspfad)
- 1986: Ragman (Trick or Treat)
- 1986: Lance – Stirb niemals jung (Never Too Young to Die)
- 1986: Gesucht: Tot oder lebendig (Wanted: Dead or Alive)
- 1990: Red Surf
- 1998: Detroit Rock City (Detroit Rock City)
- 2002: The New Guy
- 2004: Third Watch – Einsatz am Limit (Third Watch, Fernsehserie, 3 Folgen)
- 2008: Detroit Metal City (Detoroito Metaru Shiti)
- 2008: Ugly Betty (Fernsehserie, 2 Folgen)
- 2009: Ausgequetscht (Extract)
- 2011: Castle (Fernsehserie, Folge 3x22 Lieben und Sterben in L.A. als er selbst)
- 2014: CSI: Vegas (CSI: Crime Scene Investigation, Fernsehserie, Folge 14x17 Tangerine träumt)
- 2015: Scorpion (Fernsehserie, Folge 2x01 Das Comeback)
- 2016: Why Him?
Darüber hinaus hatte Simmons Anfang der 1990er-Jahre einen Cameo-Auftritt im Videoclip von Stuttering John zu I’ll Talk My Way Out Of It (neben Sting und Nuno Bettencourt).
Hörbücher
- 2002: Kiss and Make-Up [UNABRIDGED]
- 2003: Sex Money KISS
- 2004: Speaking in Tongues
Bücher
- Gene Simmons: So wird man Rockstar und Millionär – Mein Erfolgsrezept. Hannibal Verlag, Höfen 2014, ISBN 978-3-85445-473-1 (Originalausgabe: Me, Inc.: Build An Army Of One, Unleash Your Inner Rock God, Win At Business And In Life)
- Ken Sharp mit Paul Stanley und Gene Simmons: Die Geschichte von KISS – Unsere Anfangsjahre. Hannibal Verlag, Höfen 2014, ISBN 978-3-85445-443-4 (Originalausgabe: Nothin’ To Lose – The Making Of KISS 1972–1975)
- KISS and Make-up. Crown Publishers, New York 2001, ISBN 0-609-60855-X.
- KISS: The Early Years. Fotobuch. Three Rivers Press, New York 2002, ISBN 0-609-81028-6.
- Sex Money Kiss. New Millennium Press, 2003, ISBN 1-893224-86-4.
- Ladies of the Night – A Historical and Personal Perspective on the Oldest Profession in the World. Phoenix Books, Beverly Hills 2008, ISBN 978-1-59777-501-4.
Sonstiges
Gene Simmons leitet seinen Künstlernamen vom gleich klingenden Namen der Schauspielerin Jean Simmons (1929–2010) ab.
Zu seinem Bewegungsstil als Kunstfigur The Demon wurde Simmons inspiriert von dem Monster Ymir aus dem Film Die Bestie aus dem Weltenraum.<ref>https://nypost.com/2013/08/31/first-kiss/</ref>
Weblinks
- Offizielle Website von Gene Simmons
- Gene Simmons bei Biography.com (englisch)
- Vorlage:IMDb/1
- „Ich bin zu reich, um mich aufzuregen!“ – Interview & kommentierte Fotostrecke, Alex Gernandt, einestages, 9. März 2017
- Florian Russi Gene Simmons in Berlin – Ehrung für einen Kinder- und Friedensförderer. In: Berlin-Lese.de
- Medien von und über Gene Simmons im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
<references />
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Simmons, Gene |
| ALTERNATIVNAMEN | Witz, Chaim (Geburtsname); Klein, Eugene |
| KURZBESCHREIBUNG | israelisch-amerikanischer Musiker, Musikproduzent, Schauspieler, und Unternehmer |
| GEBURTSDATUM | 25. August 1949 |
| GEBURTSORT | Haifa, Israel |
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- Bassist
- Kiss (Band)
- Pseudonym
- Filmschauspieler
- Darstellender Künstler (Vereinigte Staaten)
- Musiker (Vereinigte Staaten)
- Unternehmer (Vereinigte Staaten)
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- Israeli
- US-Amerikaner
- Geboren 1949
- Mann