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Ingo

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Ingo ist ein männlicher Vorname.

Herkunft und Bedeutung

Er leitet sich ab von Ingwio, dem Namen des Stammesgottes des germanischen Volkes der Ingväonen.

Ingo ist die Kurzform von Vornamen mit dem Element Ingo-<ref>Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden. Lexikon der Vornamen. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04946-2, S. 193.</ref> wie Ingolf, dem Namen von Ingwios Wegbegleiter (einem Kompositum mit althochdeutsch wolf für „Wolf“, heute gelegentlich auch als Ingo-Wolf zu finden), Ingobald (mit althochdeutsch baldo für „mutig“, „kühn“), Ingomar (mit althochdeutsch mar für „verkünden“ oder „berühmt“) und Ingobert (wie Ingbert Komposition mit althochdeutsch beraht für „glänzend“).

Für Katholiken ist der Namenspatron Sankt Ingbert,<ref>Ekkart Sauser: INGBERT (Ingebert, Ingobert). In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 17, Bautz, Herzberg 2000, ISBN 3-88309-080-8, Sp. 673. und Heiligenlexikon s. o.</ref> als dessen Todestag der 22. Oktober 650 gilt.

Der Schriftsteller Gustav Freytag hat mit dem Eröffnungsroman Ingo und Ingraban seines Romanzyklus Die Ahnen (1872–1880) sehr zur Bekanntheit des Namens beigetragen.

Verbreitung

Der Name Ingo kommt in Deutschland seit über hundert Jahren in der Namensgebung vor. Besonders beliebt war er in den 1970er Jahren, als er durchschnittlich Rang 49 belegte.<ref>Beliebteste Vornamen der 1970er Jahre. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 5. November 2025.</ref> Die beste Platzierung erzielte Ingo im Jahr 1970 mit Rang 27.<ref>Beliebteste Vornamen im Jahr 1970. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 5. November 2025.</ref> Ansonsten gilt der Name als mäßig beliebt. In den letzten zehn Jahren wurde er rund 110 Mal vergeben.<ref name=":0">Ingo. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 5. November 2025.</ref> In Österreich gehörte der Name von 1984 bis 1993 zu den Top-200 der Hitlisten. Danach ließ seine Popularität nach.<ref>Vornamen der Geborenen. In: STATISTIK AUSTRIA. Bundesanstalt Statistik Österreich, abgerufen am 5. November 2025.</ref> Von 1984 bis 2023 wurden etwa 300 Jungen so genannt. In der Schweiz wurde der Vorname von Anfang der 1950er Jahre bis zu der Jahrtausendwende jährlich bei der Namenswahl berücksichtigt.<ref name=":0" />

In Dänemark war der Name zwischen 1930 und 1949 zeitweise mäßig beliebt. In Norwegen und Schweden wird er selten vergeben.<ref>Ingo. In: Nordicnames. Judith Ahrholdt, abgerufen am 5. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Vorname wird in den Niederlanden seit 1930 fast jedes Jahr gewählt, aber in einem eher geringen Umfang.<ref name=":0" /> In Brasilien befand sich der Name in den 1940er und 1950er Jahren in den Top-1000.<ref>Popularity in Brazil (by decade). In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 5. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Namensträger

Siehe auch

Quellen

<references />

Weblinks