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Hermann Becker (Jurist)

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Hermann Becker (* 13. April 1719 in Rostock; † 26. Februar 1797 in Greifswald) war ein deutscher Rechtswissenschaftler und Konsistorialdirektor.

Leben

Hermann Becker stammte aus der auf seinen namensgleichen Großvater Hermann Becker (1632–1681) zurückgehenden Rostocker Gelehrtenfamilie Becker. Er war der Sohn von Peter Becker (1672–1753), Professor der Mathematik und Pastor an der Jakobikirche in Rostock, und dessen Frau Margaretha Cäcilia, Tochter des Rostocker Bürgermeisters Thielke. Er wurde von Privatlehrern unterrichtet und studierte von 1733<ref> Immatrikulation von Hermann Becker im Rostocker Matrikelportal</ref> bis 1741<ref> Examen|Disputation von Hermann Becker im Rostocker Matrikelportal.</ref> an der Universität Rostock Rechtswissenschaften. Anschließend war er als Erzieher bei der Familie von Kamptz auf Koppelow bei Güstrow tätig. Ab 1742 begleitete er die Brüder Gosmann (Gußmann) aus Lübeck auf die Universitäten Halle und Leipzig. Er setzte sein Studium an der Universität Jena fort und wurde im Oktober 1746 in Rostock promoviert.<ref> Promotion zum Doktor von Hermann Becker im Rostocker Matrikelportal</ref> Im folgenden Jahr wurde er Professor der Institutionen (Rechte) und lehrte nach Verlegung der Universität ab 1762 in Bützow Kriminalrecht.<ref>U. Hölscher: Urkundliche Geschichte der Friedrichs-Universität Bützow. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 50, Schwerin 1885, S. 60–61. (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Digitalisat (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dlib.uni-rostock.de).</ref>

1769 wurde Hermann Becker an die Universität Greifswald berufen, wo er auch Direktor des Greifswalder Konsistoriums wurde und über 30 Jahre tätig war. Sein Hauptbeschäftigungsfeld war das Kirchenrecht, wobei er sich an Georg Ludwig Böhmer orientierte.<ref>Johann Friedrich von Schulte: Die Geschichte der Quellen und Literatur des Kanonischen Rechts von Gratian bis auf die Gegenwart. Enke, Stuttgart 1875 (Reprint: Lawbook Exchange, 2000, ISBN 1-58477-089-9.), S. 141.</ref> 1772 und 1791 wurde er zum Rektor der Universität gewählt.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Rektoren der Universität 1700–1799 (Memento vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)Vorlage:Abrufdatum</ref>

Schriften

Datei:Becker - Dissertatio inauguralis, 1757 - 042.tif
Dissertatio inauguralis, 1757
  • Erläuterungen über das Kirchenrecht. 1772

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Bernhard Friedrich QuistorpRektor der Universität Greifswald
1772
Andreas Westphal d. J.
Georg BrockmannRektor der Universität Greifswald
1791
Lorenz Wilhelm Haselberg

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