Hill GH2
Der Hill GH2 war ein Formel-1-Rennwagen, gebaut 1975 vom Team Hill, der jedoch nie bei einem Weltmeisterschaftslauf eingesetzt wurde.
Entwicklungsgeschichte und Technik
Der Hill GH2 war der erste eigenständige Formel-1-Rennwagen den Andy Smallman für das Team von Graham Hill baute und der 1976 in der Weltmeisterschaft zum Einsatz kommen sollte. Das Vorgängermodell, der GH1 basierte noch auf dem Lola T371. Der GH2 hatte extrem flache Seitenkästen, die dem Wagen eine schmale Silhouette verliehen und kopierte mehrere erfolgreiche Konzepte bereits bestehender Rennwagen, so die flache Nase des Lotus 72, die trapezoide Form des Monocoques des Parnelli Jones’s Indy Car oder die Lage der Kühler nahe der Fronträder wie beim Ferrari 312B. Angetrieben wurde der Wagen von einem 3-Liter-Ford-Cosworth-DFV-V8, den auch die meisten teams zu dieser Zeit benutzten. Anstelle des alten Hewland TL200 wurde das deutlich kompaktere Hewland-FG400-Getriebe eingebaut.<ref>Robert Nguyen: Death Of The Dream – 1976 Hill GH2 Ford. In: carthrottle.com. 19. November 2024, abgerufen am 4. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Tony Brise begann im Spätsommer 1975 mit einer umfassenden Testarbeit in Silverstone. Die dabei erzielte Zeiten ließen das Team auf eine erfolgreiche Saison hoffen.
Renngeschichte
Durch den Tod von Graham Hill, Tony Brise und Andy Smallman bei einem Flugzeugabsturz im November 1975 kam das Projekt zum Stillstand. Ein GH2 wurde noch fertig gebaut und steht heute in einem britischen Automobilmuseum.
Literatur
- David Hodges: Rennwagen von A–Z nach 1945. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-613-01477-7, S. 116.
Weblinks
- Bild: Der HILL GH2 bei der Vorstellung in Silverstone 1975. Im Auto Tony Brise. In der Mitte Teamchef Graham Hill
- Bild: Damon Hill im Hill GH2 beim Goodwood Festival of Speed
Einzelnachweise
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