Tas (Fluss)
| Tas Таз | ||||||||||||
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| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | RU: 15050000112115300063280 | |||||||||||
| Lage | Region Krasnojarsk, Autonomer Kreis der Jamal-Nenzen (Westsibirien, Russland) | |||||||||||
| Flusssystem | Tas | |||||||||||
| Quelle | im mittleren Osten des Westsibirischen Tieflands | |||||||||||
| Mündung | in den TasbusenKoordinaten: 67° 34′ 0″ N, 78° 51′ 0″ O
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| Mündungshöhe | 0 m
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| Länge | 1401 km<ref name=gse/><ref name=gvr/> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 150.000 km²<ref name=gse>Artikel Tas in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)</ref><ref name=gvr>Tas im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)</ref> | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Ratta<ref name="RArcticNET1">Tas am Pegel Ratta – hydrographische Daten bei R-ArcticNET </ref> AEo: 13.600 km² Lage: 970 km oberhalb der Mündung |
MQ 1973/1979 Mq 1973/1979 |
162 m³/s 11,9 l/(s km²) | ||||||||||
| Abfluss am Pegel Tas<ref name="RArcticNET2">Tas am Pegel Tas – hydrographische Daten bei R-ArcticNET </ref> AEo: 89.100 km² Lage: 357 km oberhalb der Mündung |
MQ 1952/1965 Mq 1952/1965 |
904 m³/s 10,1 l/(s km²) | ||||||||||
| Abfluss am Pegel Sidorowsk<ref name="RArcticNET3">Tas am Pegel Sidorowsk – hydrographische Daten bei R-ArcticNET </ref> AEo: 100.000 km² Lage: 259 km oberhalb der Mündung |
MQ 1962/1996 Mq 1962/1996 |
1046 m³/s 10,5 l/(s km²) | ||||||||||
| Abfluss am Pegel in Mündungsnähe<ref name=gse/> | MQ |
1450 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Tschasselka, Tolka | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Bolschaja Schirta, Chudossei, Russkaja | |||||||||||
| Gemeinden | Ratta, Tolka, Krasnoselkup, Gas-Sale, Tasowski | |||||||||||
Einzugsgebiet des Tas | ||||||||||||
Der Tas ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein 1401 km langer Fluss im Norden von Westsibirien.
Er entspringt im Osten des Westsibirischen Tieflands und fließt von dort in nördlichen bis nordwestlichen Richtungen durch ausgedehnte Sumpflandschaften, überquert den nördlichen Polarkreis und mündet bei Tasowski in den Tasbusen. Dieser nimmt von Westen auch den Pur auf und mündet schließlich in den Obbusen.
Die bedeutendsten Nebenflüsse sind Tschasselka und Tolka von links sowie Bolschaja Schirta (Große Schirta), Chudossei und Russkaja von rechts.
Das durchflossene Einzugsgebiet von 150.000 km² ist nur sehr dünn besiedelt: dort leben nur knapp 15.000 Menschen (entsprechend 0,01 Einwohner/km²), überwiegend konzentriert auf wenige, unmittelbar am Tas liegende Ortschaften. Der Tas durchfließt den Krasnoselkupski rajon mit den Dörfern Ratta, Kikkiakki, Tolka und dem Verwaltungssitz Krasnoselkup sowie den Südteil des nach ihm benannten Tasowski rajon mit dem Dorf Gas-Sale und der Siedlung Tasowski. Das Gebiet am Ober- und Mittellauf des Tas mit dem nach ihnen benannten Krasnoselkupski rajon ist eines der Siedlungsgebiete der kleinen Ethnie der Selkupen: Von insgesamt gut 4000 lebt dort etwa ein Drittel.
Etwa 175 km Luftlinie oberhalb der Mündung und 100 km nördlich (flussabwärts) des heutigen Krasnoselkup befand sich am rechten Ufer des Tas im 17. Jahrhundert eine der ersten russischen Städte in Sibirien, Mangaseja. Etwa 40 km unterhalb von Krasnoselkup sollte die Polarkreiseisenbahn Salechard – Igarka den Fluss kreuzen, an der ab 1947 gebaut wurde. Von dem teilweise fertiggestellten, 1953 aufgegebenen Bauvorhaben sind in Flussnähe Überreste erhalten. Insbesondere das Gebiet am Unterlauf des Tas ist mit der Erkundung und Ausbeutung von Erdgasvorkommen ab den 1970er-Jahren wirtschaftlich interessant geworden.
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Einzelnachweise
<references/>